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Oh, Oh, Oh, Not Again

A haunting watercolor portrait by Marlene Dumas – ‘Oh, Oh, Oh, Not Again’ evokes vulnerability & isolation through loose brushstrokes. Explore expressionism & muted tones.

Marlene Dumas (geb. 1953) ist eine südafrikanische Malerin, die für emotional wirkende Porträts bekannt ist, die Rassismus, Sexualität, Identität und Verletzlichkeit erforschen. Eine führende zeitgenössische Künstlerin in der Romantiktradition.

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Oh, Oh, Oh, Not Again

Giclée / Kunstdruck

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Kurzübersicht

  • Location: Rubell Family Collection, Miami
  • Artist: Marlene Dumas
  • Year: 1996
  • Artistic style: Emotional depth; vulnerability; isolation.
  • Influences: Landscape
  • Subject or theme: Child's face; innocence lost.
  • Notable elements or techniques: Loose brushstrokes; diluted colors; wet-on-wet application.

Oh, Oh, Oh, Not Again – A Portrait of Vulnerability

The artwork “Oh, Oh, Oh, Not Again,” created by Marlene Dumas in 1996, is a striking watercolor portrait that transcends mere representation to delve into the depths of human emotion. Presented as a close-up depiction of a child’s face—a figure deliberately devoid of context—the piece immediately confronts viewers with an unsettling stillness punctuated by subtle gestures that speak volumes about psychological state. Dumas's masterful use of wet-on-wet watercolor technique contributes significantly to its evocative atmosphere, fostering a sense of immediacy and capturing the ephemeral quality of human experience.

Style and Technique: Expressionist Minimalism

Dumas’s artistic approach aligns firmly with expressionism, prioritizing emotional resonance over photographic accuracy. Unlike traditional portraiture aimed at capturing likeness, “Oh, Oh, Oh, Not Again” eschews detailed rendering in favor of loose brushstrokes and diluted colors—a deliberate decision that amplifies the painting's melancholic undertones. The artist employs a technique characterized by layering washes of pigment onto paper, allowing for soft edges and blurred contours. This method creates an illusion of depth while simultaneously emphasizing the vulnerability inherent in the subject matter. Texture is predominantly smooth due to the watercolor medium, though slight variations emerge from subsequent paint applications—a testament to Dumas’s intuitive understanding of material properties.

Historical Context: Apartheid's Shadow

Born in Cape Town during the era of apartheid in South Africa, Marlene Dumas’s artistic vision was profoundly shaped by the pervasive injustices and divisions of that time. Her upbringing amidst a landscape scarred by racial segregation instilled within her a deep empathy for marginalized voices and fueled her exploration of themes related to identity and social consciousness. This formative experience informs her oeuvre, particularly evident in “Oh, Oh, Oh, Not Again,” where the child’s face embodies both innocence and unspoken sorrow—a poignant reflection of the broader societal anxieties surrounding race relations during Dumas's lifetime.

Symbolism: Silence Speaks Volumes

The composition itself is laden with symbolic significance. The open mouth and downturned eyes convey a palpable sense of distress, hinting at hidden emotions beneath the surface calm. More broadly, “Oh, Oh, Oh, Not Again” operates as an emblem of vulnerability—a depiction that invites contemplation on themes of loss, isolation, and the fragility of human existence. Dumas’s muted color palette—primarily grayed-out hues—further enhances this emotional impact, mirroring the somber mood and reinforcing the painting's overarching message about confronting uncomfortable truths. The artist’s signature “M. Dumas 1996” is discreetly positioned in the lower right corner, grounding the artwork within its historical context and acknowledging Dumas’s artistic legacy.

Emotional Resonance: A Window into Inner Turmoil

Ultimately, “Oh, Oh, Oh, Not Again” succeeds in capturing a profound emotional state—one that resonates with viewers long after initial observation. It's not merely a portrait; it’s an invitation to consider the complexities of human psychology and the enduring power of unspoken feelings. The artwork stands as a testament to Dumas’s ability to distill emotion into visual form, creating a piece that lingers in the imagination and prompts reflection on universal themes of vulnerability and resilience.

Biografie des Künstlers

Marlene Dumas: Leben und Kunst

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: 1953 in Kapstadt, Südafrika.
  • Dumas wuchs in Kuils River, Westkapen, wo ihr Vater einen Weinberg besaß. Diese Erziehung schärfte ihr Bewusstsein für die sozio-politische Landschaft der Apartheid in Südafrika.
  • Ausbildung: Sie studierte Kunst an der Universität Kapstadt (1972-1975) und später an den Ateliers ’63 in Haarlem, Niederlande.
  • Weitere akademische Studien umfassten Psychologie am Institut für Psychologie der Universität Amsterdam (1979-1980), die ihre Erforschung von menschlichen Emotionen und psychischen Zuständen in ihrer Kunst nachhaltig beeinflusste.

Künstlerische Entwicklung und Stil

  • Frühes Werk: Dumas begann 1973 mit dem Malen, konzentrierte sich zunächst auf politische Themen und reflektierte ihre Identität als weiße Frau afrikanischer Abstammung im Kontext der Apartheid.
  • Einflüsse: Ihr Stil ist von der Romantik geprägt, gekennzeichnet durch emotionale Intensität und subjektive Erfahrung. Sie schöpft Inspiration aus Künstlern wie Egon Schiele und Francis Bacon.
  • Dumas’ Technik beinhaltet oft die Verwendung von Polaroid-Fotos, Zeitschriftenausschnitten und sogar pornografischem Material als Referenz für ihre Gemälde.
  • Malstil: Ihre Werke sind bekannt für ihre lockeren Pinselstriche, verzerrten Figuren und die emotionale Verwendung von Farbe. Sie setzt häufig eine Technik “trocken auf feucht” (wet-on-wet) ein, um Tiefe und Textur zu erzeugen.

Themen und Gegenstände

  • Schlüsselthemen: Dumas erforscht konsequent komplexe Themen wie Rasse, Sexualität, Identität, Gewalt, Schuld, Unschuld und den menschlichen Zustand.
  • Ihre Motive reichen von Porträts von Freunden und Liebsten bis hin zu Darstellungen von Kindern, Strippern und Figuren aus der Populärkultur.
  • Emotionale Resonanz: Dumas’ Gemälde sind nicht nur Darstellungen von Menschen, sondern vielmehr Erkundungen emotionaler Zustände und psychischer Verletzlichkeit.

Wichtige Leistungen und Anerkennung

  • Mid-Career Retrospektive: Ihre erste große amerikanische Museumsausstellung, “Measuring Your Own Grave”, wurde 2008 im Museum of Contemporary Art, Los Angeles eröffnet und reiste nach New York City im Museum of Modern Art.
  • Erfolg auf dem Kunstmarkt: Der Verkauf ihres Gemäldes *Jule-die Vrou* (1985) im Jahr 2004 positionierte sie als eine von drei lebenden weiblichen Künstlerinnen, deren Werke für über 1 Million Dollar verkauft wurden.
  • Im Jahr 2023 erreichte *The Schoolboys* (1986–87) 9 Millionen Dollar bei Art Basel Miami Beach.
  • Rekordseller: Im Mai 2025 wurde *Miss January* (1997) für 13,6 Millionen Dollar bei Christie’s versteigert, was einen neuen Rekord für eine lebende weibliche Künstlerin darstellt.
  • Dumas wird seit 2008 von der David Zwirner Gallery vertreten.

Historische Bedeutung und Vermächtnis

  • Zeitgenössischer Einfluss: Marlene Dumas gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Malerinnen. Ihre Werke stellen konventionelle Vorstellungen von Porträtmalerei in Frage und erforschen schwierige soziale und politische Themen mit Sensibilität und Tiefe.
  • Einfluss auf die Kunstwelt: Sie hat eine Generation von Künstlern durch ihre emotional aufgeladenen Gemälde und ihre Bereitschaft beeinflusst, Tabuthemen anzusprechen.
  • Ihr Kunstwerk regt weiterhin den Dialog über Identität, Repräsentation und die Komplexitäten der menschlichen Erfahrung an.
Marlene Dumas

Marlene Dumas

1953 - , Südafrika

Eckdaten zum Künstler

  • Artistic Movement Or Style: Romantik, Figurative Malerei
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Egon Schiele
    • Francis Bacon
  • Date Of Birth: 3 August 1953
  • Full Name: Marlene Dumas
  • Nationality: Südafrikanisch
  • Notable Artworks:
    • Die letzte Abendmahlfeier
    • Untitled (681)
    • Untitled (830)
    • Jule-die Vrou
  • Place Of Birth: Cape Town, Südafrika