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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Oh, Oh, Oh, Not Again

Name Klasse Datum

Marlene Dumas, Oh, Oh, Oh, Not Again, Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Marlene Dumas wahooart.com/de/artists/marlene-dumas_de/
Lebensdaten des Künstlers
1953 – ?
Medium
Acrylic On Canvas
Bewegung
Expressionism Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness.
Ausgestellt in
Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen wahooart.com/de/museums/national-museum-of-women-in-the-arts-washington-d-c_de/
Artistic style
Emotional depth; vulnerability; isolation.
Influences
Landscape
Notable elements or techniques
Loose brushstrokes; diluted colors; wet-on-wet application.
Subject or theme
Child's face; innocence lost.

Im Kontext

Oh, Oh, Oh, Not Again — Marlene Dumas

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1950

Schattiert: das Lebenswerk von Marlene Dumas (1953–?)

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/marlene-dumas-oh-oh-oh-not-again-D8ZV8U-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosy Brown #9d989b

    Gespeicherte Palette

    • #9D989B
    • #ECEDED
    • #4C4C4D
    • #B6B4B8
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Rosy Brown
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gentle Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Softly Mixed Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Oh, Oh, Oh, Not Again — Marlene Dumas

    Oh, Oh, Oh, Not Again – A Portrait of Vulnerability

    The artwork “Oh, Oh, Oh, Not Again,” created by Marlene Dumas in 1996, is a striking watercolor portrait that transcends mere representation to delve into the depths of human emotion. Presented as a close-up depiction of a child’s face—a figure deliberately devoid of context—the piece immediately confronts viewers with an unsettling stillness punctuated by subtle gestures that speak volumes about psychological state. Dumas's masterful use of wet-on-wet watercolor technique contributes significantly to its evocative atmosphere, fostering a sense of immediacy and capturing the ephemeral quality of human experience.

    Style and Technique: Expressionist Minimalism

    Dumas’s artistic approach aligns firmly with expressionism, prioritizing emotional resonance over photographic accuracy. Unlike traditional portraiture aimed at capturing likeness, “Oh, Oh, Oh, Not Again” eschews detailed rendering in favor of loose brushstrokes and diluted colors—a deliberate decision that amplifies the painting's melancholic undertones. The artist employs a technique characterized by layering washes of pigment onto paper, allowing for soft edges and blurred contours. This method creates an illusion of depth while simultaneously emphasizing the vulnerability inherent in the subject matter. Texture is predominantly smooth due to the watercolor medium, though slight variations emerge from subsequent paint applications—a testament to Dumas’s intuitive understanding of material properties.

    Historical Context: Apartheid's Shadow

    Born in Cape Town during the era of apartheid in South Africa, Marlene Dumas’s artistic vision was profoundly shaped by the pervasive injustices and divisions of that time. Her upbringing amidst a landscape scarred by racial segregation instilled within her a deep empathy for marginalized voices and fueled her exploration of themes related to identity and social consciousness. This formative experience informs her oeuvre, particularly evident in “Oh, Oh, Oh, Not Again,” where the child’s face embodies both innocence and unspoken sorrow—a poignant reflection of the broader societal anxieties surrounding race relations during Dumas's lifetime.

    Symbolism: Silence Speaks Volumes

    The composition itself is laden with symbolic significance. The open mouth and downturned eyes convey a palpable sense of distress, hinting at hidden emotions beneath the surface calm. More broadly, “Oh, Oh, Oh, Not Again” operates as an emblem of vulnerability—a depiction that invites contemplation on themes of loss, isolation, and the fragility of human existence. Dumas’s muted color palette—primarily grayed-out hues—further enhances this emotional impact, mirroring the somber mood and reinforcing the painting's overarching message about confronting uncomfortable truths. The artist’s signature “M. Dumas 1996” is discreetly positioned in the lower right corner, grounding the artwork within its historical context and acknowledging Dumas’s artistic legacy.

    Emotional Resonance: A Window into Inner Turmoil

    Ultimately, “Oh, Oh, Oh, Not Again” succeeds in capturing a profound emotional state—one that resonates with viewers long after initial observation. It's not merely a portrait; it’s an invitation to consider the complexities of human psychology and the enduring power of unspoken feelings. The artwork stands as a testament to Dumas’s ability to distill emotion into visual form, creating a piece that lingers in the imagination and prompts reflection on universal themes of vulnerability and resilience.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Marlene Dumas

    Geboren in Kapstadt, Südafrika

    Marlene Dumas: Leben und Kunst

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: 1953 in Kapstadt, Südafrika.

    Dumas wuchs in Kuils River, Westkapen, wo ihr Vater einen Weinberg besaß. Diese Erziehung schärfte ihr Bewusstsein für die sozio-politische Landschaft der Apartheid in Südafrika.

    Ausbildung: Sie studierte Kunst an der Universität Kapstadt (1972-1975) und später an den Ateliers ’63 in Haarlem, Niederlande.

    Weitere akademische Studien umfassten Psychologie am Institut für Psychologie der Universität Amsterdam (1979-1980), die ihre Erforschung von menschlichen Emotionen und psychischen Zuständen in ihrer Kunst nachhaltig beeinflusste.

    Künstlerische Entwicklung und Stil

    Frühes Werk: Dumas begann 1973 mit dem Malen, konzentrierte sich zunächst auf politische Themen und reflektierte ihre Identität als weiße Frau afrikanischer Abstammung im Kontext der Apartheid.

    Einflüsse: Ihr Stil ist von der Romantik geprägt, gekennzeichnet durch emotionale Intensität und subjektive Erfahrung. Sie schöpft Inspiration aus Künstlern wie Egon Schiele und Francis Bacon.

    Dumas’ Technik beinhaltet oft die Verwendung von Polaroid-Fotos, Zeitschriftenausschnitten und sogar pornografischem Material als Referenz für ihre Gemälde.

    Malstil: Ihre Werke sind bekannt für ihre lockeren Pinselstriche, verzerrten Figuren und die emotionale Verwendung von Farbe. Sie setzt häufig eine Technik “trocken auf feucht” (wet-on-wet) ein, um Tiefe und Textur zu erzeugen.

    Themen und Gegenstände

    Schlüsselthemen: Dumas erforscht konsequent komplexe Themen wie Rasse, Sexualität, Identität, Gewalt, Schuld, Unschuld und den menschlichen Zustand.

    Ihre Motive reichen von Porträts von Freunden und Liebsten bis hin zu Darstellungen von Kindern, Strippern und Figuren aus der Populärkultur.

    Emotionale Resonanz: Dumas’ Gemälde sind nicht nur Darstellungen von Menschen, sondern vielmehr Erkundungen emotionaler Zustände und psychischer Verletzlichkeit.

    Wichtige Leistungen und Anerkennung

    Mid-Career Retrospektive: Ihre erste große amerikanische Museumsausstellung, “Measuring Your Own Grave”, wurde 2008 im Museum of Contemporary Art, Los Angeles eröffnet und reiste nach New York City im Museum of Modern Art.

    Erfolg auf dem Kunstmarkt: Der Verkauf ihres Gemäldes Jule-die Vrou (1985) im Jahr 2004 positionierte sie als eine von drei lebenden weiblichen Künstlerinnen, deren Werke für über 1 Million Dollar verkauft wurden.

    Im Jahr 2023 erreichte The Schoolboys (1986–87) 9 Millionen Dollar bei Art Basel Miami Beach.

    Rekordseller: Im Mai 2025 wurde Miss January (1997) für 13,6 Millionen Dollar bei Christie’s versteigert, was einen neuen Rekord für eine lebende weibliche Künstlerin darstellt.

    Dumas wird seit 2008 von der David Zwirner Gallery vertreten.

    Historische Bedeutung und Vermächtnis

    Zeitgenössischer Einfluss: Marlene Dumas gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Malerinnen. Ihre Werke stellen konventionelle Vorstellungen von Porträtmalerei in Frage und erforschen schwierige soziale und politische Themen mit Sensibilität und Tiefe.

    Einfluss auf die Kunstwelt: Sie hat eine Generation von Künstlern durch ihre emotional aufgeladenen Gemälde und ihre Bereitschaft beeinflusst, Tabuthemen anzusprechen.

    Ihr Kunstwerk regt weiterhin den Dialog über Identität, Repräsentation und die Komplexitäten der menschlichen Erfahrung an.

    Museum

    Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen

    Ausgestellt in Washington, D.C., Vereinigte Staaten von Amerika

    Ein Refugium der Visionen: Das National Museum of Women in the Arts

    Im Herzen von Washington, D.C., steht ein Monument einer stillen und doch tiefgreifenden Revolution. Das National Museum of Women in the Arts (NMWA) ist weit mehr als nur eine Sammlung schöner Objekte; es ist ein bewusster Akt der historischen Rückgewinnung. Über Jahrhunderte hinweg wurden die großen Erzählungen der Kunstgeschichte von jenen geschrieben, die die kreative Brillanz von Frauen oft übersahen und damit die Hälfte des künstlerischen Erbes der Menschheit im Schatten zurückließen. Das NMWA entsprang dem Wunsch, dieses Ungleichgewicht zu korrigieren – eine Mission, die in den 196 0er Jahren ihren Anfang nahm, als die Gründer Wallace und Wilhelmina Holladay erkannten, dass Meisterinnen wie Clara Peeters aus eben jenen Lehrbüchern getilgt wurden, die sie eigentlich feiern sollten. Heute dient das Museum als leuchtendes Signal, das sicherstellt, dass die Stimmen von Künstlerinnen – über Kulturen und Epochen hinweg – mit Klarheit und Resonanz gehört werden.

    Die physische Präsenz des Museums ist ebenso eindrucksvoll wie seine Mission. Untergebracht in einem prächtigen ehemaligen Freimaurertempel an der New York Avenue, erzählt das Gebäude selbst eine Geschichte der Metamorphose. Ursprünglich 1908 im prachtvollen Stil der Neorenaissance vollendet, durchlief dieses historische Wahrzeichen eine umfassende, 66 Millionen Dollar teure Renovierung, um sich von einer Bruderschaftshalle in ein anspruchsvolles künstlerisches Refugium zu verwandeln. Für den Besucher fühlt es sich beim Betreten des Museums so an, als würde man einen Raum betreten, in dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Die Architektur, die im National Register of Historic Places der USA gelistet ist, bietet eine würdevolle, ehrfürchtige Kulisse, welche die darin befindlichen Kunstwerke veredelt. Seine weitläufigen Galerien sind nicht nur für die Ausstellung konzipiert, sondern um eine Atmosphäre der Kontemplation zu fördern, was das Museum zu einem unverzichtbaren Ziel für all jene macht, die die Schnittstelle von historischer Grandiosität und zeitgenössischer kultureller Bedeutung schätzen.

    Ein Streifzug durch die Sammlung des NMWA gleicht einer atemberaubenden Reise durch Zeit und Emotion. Das Museum besticht durch über 6.000 Kunstwerke, die das Spektrum vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart abdecken und ein reichhaltiges Geflecht menschlicher Erfahrung bieten. Man mag sich von den intimen, zarten Darstellungen des häuslichen Lebens in den Werken von

    Mary Cassatt

    berührt fühlen, nur um im nächsten Moment von den kühnen, rhythmischen Abstraktionen von

    Alma Woodsey Thomas

    erschüttert zu werden. Die Sammlung ermöglicht einen tiefgründigen Dialog zwischen verschiedenen Epochen; die raffinierte, aristokratische Porträtkunst von

    Élisabeth Louise Vigée-LeBrun

    existiert neben der rohen, politischen und zutiefst persönlichen Selbstporträtkunst von

    Frida Kahlo

    . Diese Vielfalt macht das Museum zu einem Schatzhaus für Sammler und Designer gleichermaßen, da jedes Stück eine einzigartige Bedeutung von Identität und ästhetischer Kraft in sich trägt – von zarten historischen Ölgemälden bis hin zu den evokativen Multimedia-Drucken von

    Delita Martin

    .

    Was das National Museum of Women in the Arts wahrhaftig auszeichnet, ist seine Rolle als lebendiger, atmender Katalysator für Veränderungen. Es blickt nicht bloß mit Nostalgie zurück; es blickt mit Absicht nach vorn. Durch wegweisende Ausstellungen wie

    Women Artists from Antwerp to Amsterdam

    beleuchtet das Museum vergessene Perioden der Innovation, während seine laufenden Forschungsinitiativen in Archiven graben, um verlorene Erzählungen ans Licht zu bringen. Indem es sowohl etablierte Ikonen als auch aufstrebende Talente fördert, schafft das NMWA ein dynamisches Umfeld, in dem Geschlechteridentität, soziale Gerechtigkeit und künstlerischer Ausdruck ständig hinterfragt werden. Für den Kunstliebhaber ist es ein Ort der Entdeckung; für den Wissenschaftler ein Ort essenzieller Forschung; und für die Welt eine lebenswichtige Erinnerung daran, dass die Geschichte der Kunst nur dann vollständig ist, wenn jeder Stimme ihr rechtmäßiger Platz im Licht gegeben wird.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Oh, Oh, Oh, Not Again

    wahooart.com/de/art/download/marlene-dumas-oh-oh-oh-not-again-D8ZV8U-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Dumas, Marlene. Oh, Oh, Oh, Not Again. n.d., Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen. https://wahooart.com/de/art/marlene-dumas-oh-oh-oh-not-again-D8ZV8U-en/
    APA
    Dumas, Marlene (n.d.). Oh, Oh, Oh, Not Again [Painting]. Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen. https://wahooart.com/de/art/marlene-dumas-oh-oh-oh-not-again-D8ZV8U-en/
    Chicago
    Marlene Dumas. Oh, Oh, Oh, Not Again. n.d. Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen. https://wahooart.com/de/art/marlene-dumas-oh-oh-oh-not-again-D8ZV8U-en/
    Harvard
    Dumas, Marlene (n.d.) Oh, Oh, Oh, Not Again. Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen. Available at: https://wahooart.com/de/art/marlene-dumas-oh-oh-oh-not-again-D8ZV8U-en/

    Genau hinsehen

    Oh, Oh, Oh, Not Again — Marlene Dumas

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 1 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: child portrait, melancholy, vulnerability. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Skulls (2015), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

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