Das Leben und die künstlerische Entwicklung von Rudolf Hausner
Geboren in Wien, Österreich, war Rudolf Hausner ein vielseitiger Schöpfer, der als Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer wirkte. Seine frühe Ausbildung erhielt er an der Schubert Realschule und dem Realgymnasium Schottenbastei in Wien, bevor er von 1931 bis 1936 an der Wiener Akademie der bildenden Künste unter Carl Fahringer und Karl Sterrer studierte. Seine prägenden Jahre waren von tiefgreifenden historischen Umbrüchen gezeichnet, darunter die Einberufung in die österreichische Armee im Jahr 1937 und später in die deutsche Wehrmacht. Während seiner Zeit in den russischen Tatra-Bergen erlebte er eine traumatische Erfahrung in einer Blockhütte, die sich später in der Tiefe seiner Werke widerspiegeln sollte. Nach dem Krieg kehrte er in sein Wiener Atelier zurück und gründete gemeinsam mit Künstlern wie Edgar Jené, Ernst Fuchs und anderen eine surrealistische Gruppe.
Technik und künstlerische Errungenschaften
Hausners technischer Ansatz zeichnete sich durch eine einzigartige Methode zur Erzeugung leuchtender Tiefe aus. Er verwendete transluzente Harz-Ölfarben, die in mehr als zehn Schichten über einer Untermalung aus Acrylfarben aufgetragen wurden. Zudem entwickelte er Techniken, um makellose Übergänge in der reinen Ölmalerei ganz ohne Airbrush zu erreichen. Sein Werk erforschte oft die Schnittstelle zwischen bewussten und unbewussten Prozessen, was dazu führte, dass er als „psychischer Realist“ bezeichnet wurde.
Im Laufe seiner Karriere erlangte Hausner bedeutende Anerkennung, einschließlich: