Frédéric Millet

1786 - 1859

Eckdaten

  • Art period: – 19. Jahrhundert
  • Works on this site: 2
  • Nationality: Frankreich
  • Died: 1859
  • Copyright status: Public domain
  • Lifespan: 73 years

Ein Leben im Miniaturformat

Geboren in Charlieu als Sohn des Tischlers Louis Millet und Jeanne-Marie Girard, widmete Frédéric Millet sein Leben dem Kleinen und Präzisen. Anstatt den handwerklichen Pfad seines Vaters einzuschlagen, suchte er die künstlerische Ausbildung bei Meistern wie d’Aubry, Pernot und Isabey. Unter diesen Lehrern galt er als einer der fähigsten Schüler Isabeys. Seine Präsenz im Pariser Salon begann bereits im Jahr 1806 und machte ihn über Jahrzehnte hinweg bis zu seinem Tod im Jahr 1859 zu einer festen Größe der Kunstwelt.

Sein Privatleben in Paris war geprägt von seiner Hochzeit mit Marie-Henriette Rioux im Jahr 1810. Gemeinsam zogen sie drei Kinder auf: Émile, Aimé und Anne. Seine letzten Tage verbrachte er in seinem Zuhause in der Rue d'Amsterdam.

Die Präzision des Pinsels

Millet wirkte primär als Miniaturmaler und Aquarellist. Seine Hände waren an die feinen Anforderungen der Porträtkunst gewöhnt, wobei er oft die Gesichter bedeutender Persönlichkeiten aus dem Ersten Französischen Kaiserreich einfing. Er hielt die Ähnlichkeit von Individuen wie Marie Louise, der zweiten Frau Napoleons, sowie Mitgliedern der Familien Orléans, Bassano und Montebello fest.

Die von ihm angewandte Technik basierte auf einer spezifischen Schichtung von Materialien, um Tiefe zu erzeugen. In Werken wie seinem Selbstporträt aus der Zeit um 1817 verwendete er Aquarell und Gummi arabicum über einer Bleistiftzeichnung. Diese Methode ermöglichte eine Sanftheit in der Modellierung der Haut und eine Verfeinerung des Lichts, die den gemalten Gesichtern eine bemerkenswerte Plastizität verlieh. Seine Arbeiten erschienen oft in winzigem Maßstab, wie etwa das goldene Armband mit einer Miniatur von Marie Caroline, der Herzogin von Berry, das im Jahr 2023 bei einer Auktion zum Vorschein kam.

Ein Vermächtnis in kleinen Rahmen

Obwohl sein Name nicht oft mit dem Maler Jean-François Millet verwechselt wird, bleibt sein eigener Beitrag zur Miniaturmalerei durch verschiedene Sammlungen und Auktionsprotokolle dokumentiert. Seine Porträts, die von Studien junger Knaben bis hin zu formellen Darstellungen des Adels reichen, zeugen von einer beständigen Hingabe an die feinsten Details der Dargestellten.

Einige seiner Spuren sind bis heute öffentlich zugänglich, darunter:

  • Ein Selbstporträt, das im Musée du Louvre aufbewahrt wird.
  • Porträts von Marie-Amélie und ihrer Tochter, der Prinzessin Marie d'Orléans.
  • Papierarbeiten, die in verschiedenen Auktionshäusern wie Sotheby's Paris und Rouillac sehr begehrt waren.

Fragen & Antworten

Wie viele Kunstwerke von Frédéric Millet können durchstöbert werden?

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Was war Frédéric Millets primäre künstlerische Spezialität?
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Bei welchem Künstler lernte Frédéric Millet als Schüler?
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In welchem Jahr stellte Frédéric Millet zum ersten Mal im Pariser Salon aus?
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Die Miniatur welcher berühmten historischen Persönlichkeit war Teil eines hochpreisigen Auktionsverkaufs von Millets Werk?
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Wo wurde Frédéric Millet geboren?