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Cinema II

Entdecken Sie die ausdrucksstarke Fotografie von Youssef Nabil Naissance, einem ägyptischen Künstler, der filmische Momente und spirituelle Themen einfängt. Entdecken Sie seine einzigartige Vision.

Handgefertigte Öl-Reproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt.

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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Größen, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das WahooArt.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (2 Juli). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Cinema II

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Beschreibung des Kunstwerks

For over a decade Youssef Nabil has been developing three unique yet interconnected series of hand colored photographs?staged cinematic stills; portraits of artists, writers, actors and filmmakers; and haunting self-portraits. In the cinema series, the earliest of the three, Nabil pays homage to the glamour of classical Egyptian films of the 1950s, 60s and 70s that mesmerized him as a child. Specifically part of the cinema series and an early departure into his self-portrait series, CINEMA-Self Portrait, Florence, 2006 conveys Nabil?s point of view both in front of and behind the camera?simultaneously the director, the star and Egyptian cinema personified. He positions the shot angled upward focusing on his face. A mysterious dark corridor in the background frames his profile. A single fixture in the distance balances the only other source of light, the letters ?CINEMA? spelled out in a golden glow above his head. From Melissa Messina, ?Youssef Nabil: I Live Within You,? Youssef Nabil: I Live Within You (exhibition catalog). Savannah College of Art and Design, 2010.

Biografie des Künstlers

Youssef Nabil: Eine filmische Seele, verkörpert in Farbe

Geboren am 6. November 1972 in Kairo, Ägypten, ist die künstlerische Reise von Youssef Nabil untrennbar mit der evokativen Welt des ägyptischen Kinos verbunden. Von klein auf war er in das goldene Zeitalter des arabischen Films eingetaucht – eine Ära lebendiger Technicolor-Bilder und melodramatischer Erzählweise – ein Einfluss, der seine unverwechselbare visuelle Sprache tiefgreifend prägen sollte. Das Aufwachsen inmitten dieser cineastischen Landschaft förderte eine tiefe Wertschätzung für Narration, Stimmung und die Macht des Bildes und legte den Grundstein für seinen einzigartigen Ansatz in der Fotografie und Malerei.

Nabils frühes Leben war von einer stillen Introspektion geprägt, einer Eigenschaft, die sich eher durch Beobachtung als durch direktes Engagement ausdrückte. Diese Neigung führte dazu, dass er unzählige Stunden in Filmen versank – eine Leidenschaft, die letztlich seinen Wunsch entfachte, Augenblicke einzufangen und visuell zu bewahren. Seine fotografische Karriere begann 1992, zunächst als Lehrling bei renommierten Fotografen wie David LaChapelle und Mario Testino – Erfahrungen, die ihm zwar unschätzbares technisches Training boten, ihn aber gleichzeitig mit vielfältigen künstlerischen Stilen konfrontierten. Entscheidend formativ war jedoch seine Verbindung zu Van Leo, einem ägyptisch-armenischen Atelierfotografen, der in den 1940er und 50er Jahren das Leben der ägyptischen Elite dokumentiert hatte. Leos Vermächtnis – seine intimen Porträts, die von zeitloser Eleganz durchdrungen sind – diente als ständige Inspiration und prägte Nabils eigenen Ansatz bei der Darstellung menschlicher Subjekte.

Die Alchemie der handbemalten Fotografie

Was das Werk von Youssef Nabil auszeichnet, ist sein akribischer und zutiefst persönlicher Prozess des Handbemalens von Schwarz-Weiß-Fotografien. Dies ist nicht bloß eine Verzierung; es ist ein fundamentales Element seiner künstlerischen Vision, das die Kargheit der Monochromie in ein reichhaltiges Geflecht aus Farbe und Emotion verwandete. Er beginnt mit Silbergelatine-Abzügen und trägt sorgfältig Farbschichten auf – oft Blau-, Grün- und Rosatöne –, um die Atmosphäre und Stimmung zu evozieren, die er sich vorstellt. Dieser mühsame Prozess, der für ein einzelnes Bild Tage dauern kann, ist nicht rein dekorativ; er ist ein integraler Bestandteil seines Storytellings, indem er Symbolik und persönliche Narrative auf die fotografische Oberfläche schichtet.

Nabils Technik lehnt sich stark an die Tradition des Fotoromans an, der in Ägypten Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitet war – ein Genre, das durch die Integration von Text und Bild charakterisiert ist. Er bezieht sich bewusst auf diese Ästhetik und schafft Werke, die sowohl Fotografien als auch Gemälde ähneln und so die Grenzen zwischen Realität und Imagination verwischen. Diese bewusste Schichtung erzeugt eine ätherische Qualität, die an Traumlandschaften oder Erinnerungsfragmente erinnert und den Betrachter dazu einlädt, aktiv an der Konstruktion von Bedeutung teilzunehmen.

Eine Porträtkunst der Identität und des Exils

Die fotografischen Motive Nabils sind vielfältig und reichen von gefeierten ägyptischen Schauspielern und Musikern bis hin zu internationalen Künstlern, Designern und Kulturpersönlichkeiten. Er stellt seine Subjekte häufig in Rückenfigur-Posen dar – dem Betrachter abgewandt –, eine aus der klassischen Porträtmalerei entlehnte Technik, die ein Element des Mysteriums und der Introspektion hinzufügt. Diese Selbstporträts, oft von Melancholie oder Sehnsucht durchzogen, erforschen Themen wie Identität, Vertreibung und die Komplexität der Zugehörigkeit.

Die persönliche Geschichte des Künstlers – sein früher Aufbruch aus Ägypten im Jahr 2003 und der anschließende Umzug nach Paris und New York – prägt sein Werk zutiefst. Seine Porträts evozieren häufig ein Gefühl des Exils und reflektieren die Erfahrung, sowohl in der eigenen Herkunft verwurzelt als auch in fremden Landschaften verloren zu sein. Er nutzt diese Bilder als Metaphern für umfassendere Themen wie Verlust, Erinnerung und die Suche nach einer Heimat – ein Konzept, das tief mit seinen eigenen gelebten Erfahrungen resoniert.

Film, Erinnerung und das Echo des Kinos

Über die Stillfotografie hinaus hat Youssef Nabil zunehmend das Medium des Films erkundet. Seine Kurzfilme – You Never Left (2010), I Saved My Belly Dancer (2015), Arabian Happy Ending (2016) und The Beautiful Voyage (2021) – sind eng mit seiner fotografischen Praxis verwoben und greifen oft Themen des ägyptischen Kinos, der Erinnerung und des Vergehens der Zeit auf. Diese Filme sind nicht bloß visuelle Erzählungen; sie sind filmische Meditationen über Identität, Entwurzelung und die beständige Kraft des kulturellen Erbes.

Nabils Werk zeichnet sich durch ein feines Gleichgewicht zwischen Nostalgie und Moderne, Tradition und Innovation aus. Er verbindet nahtlos Elemente der ägyptischen Folklore mit zeitgenössischer Sensibilität und schafft Bilder, die sowohl tief in seiner Vergangenheit verwurzelt als auch frappierend relevant für die Gegenwart sind. Seine Kunst atmet den Geist des Kinos und fängt nicht nur das Äußere ein, sondern auch die Emotionen, Träume und ungesagten Geschichten, die unter der Oberfläche liegen.

Anerkennung und Vermächtnis

Das Werk von Youssef Nabil wurde weltweit in bedeutenden Institutionen ausgestellt, darunter das Pérez Art Museum Miami (PAMM), das Los Angeles County Museum of Art (LACMA), das Smithsonian National Museum of African Art und das Centre Pompidou in Paris. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Seydou Keita Preis im Jahr 2003, als Anerkennung für seinen bedeutenden Beitrag zur zeitgenössischen Fotografie. Sein Werk wird weiterhin für seine evokative Schönheit, seine tiefe emotionale Intensität und seine einzigartige Synthese aus fotografischer Technik und handgemalter Kunstfertigkeit gefeiert.

Youssef Nabil Naissance

Youssef Nabil Naissance

1972 - , Ägypten

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Cinematografische Fotografie
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist:
    • Ägyptisches Kino
    • Nan Goldin
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Van Leo
    • Tracey Emin
  • Date Of Birth: 6. Nov. 1972
  • Full Name: Youssef Nabil Naissance
  • Nationality: Ägyptisch
  • Notable Artworks:
    • Cinema II
    • Memory of a Happy Place
  • Place Of Birth: Kairo, Ägypten