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Werk
Format der Reproduktion
In der Stille dieser Leinwand offenbart sich ein tiefgründiger Dialog zwischen der greifbaren Erde und der Reinheit geometrischen Denkens. Dieses besondere Werk präsentiert eine weite Landschaft, in der die Rauheit einer Gebirgskette zu einer rhythmischen Anordnung von Licht und Schatten destilliert wurde. Das Auge wird sofort von der markanten, pyramidalen Silhouette der Gipfel angezogen – eine Form, die sich zugleich archaisch und avantgardistisch anfühlt. Durch eine meisterhafte Beherrschung der Farbe verwandelt der Künstler geologische Merkmale in einen Tanz der Bewegung. Tiefe Purpurtöne und feuriges Rot erzeugen eine chromatische Spannung, die der Komposition Leben einhaucht. Diese Nuancen verweilen nicht bloß auf der Oberfläche; sie interagieren mit der Wahrnehmung des Betrachters, um eine Illusion von Tiefe zu erzeugen.
Die Art und Weise, wie die karmesinroten Töne in violette Schatten übergehen, lässt an den flüchtigen Zauber eines Gebirgssonnenuntergangs denken, bei dem die Atmosphäre selbst mit Farbe zu sättigen scheint. Diese Technik des Schichtens kräftiger, gesättigter Pigmente ermöglicht ein Gefühl von Dreidimensionalität innerhalb eines streng zweidimensionalen, abstrakten Rahmens. Die großformatige Leinwand von 194 x 130 cm fungiert dabei als Fenster in eine andere Dimension.
Als Pionier der koreanischen Abstraktion suchte der Künstler danach, das Wesen der Landschaft seiner Heimat in grundlegende Formen zu destillieren. Diese Berge sind weit mehr als nur eine Kulisse; sie repräsentieren Resilienz, Beständigkeit und den unvergänglichen Geist der Natur inmitten einer sich wandelnden Welt. Die technische Brillanz liegt im anspruchsvollen Zusammenspiel der Farbfelder. Das Gemälde trägt ein historisches Gewicht in sich und spiegelt eine Epoche wider, in der Künstler nach einer neuen visuellen Sprache für eine Nation suchten, die mit Fragen der Identität und der Moderne rang.
Die Berge werden nicht in einem wörtlichen Sinne dargestellt, sondern zu kraftvollen Kompositionen abstrahiert. Für den anspruchsvollen Sammler oder Innenarchitekten bietet dieses Kunstwerk einen Fokuspunkt von intellektueller und emotionaler Schwere. Ob in einer zeitgenössischen Galerie oder als imposantes Herzstück in einem anspruchsvollen Wohnraum platziert – das Werk fordert Aufmerksamkeit und beschwört ein Gefühl des Staunens sowie eine kontemplative Stille herauf, die noch lange nachwirkt, nachdem der Betrachter sich bereits abgewandt hat.
Das Format von „Werk“ ist Quadratisch. Dies ist hilfreich bei der Planung, wo eine Reproduktion platziert werden soll.
"Werk" von Yoo Youngkuk ist mit einer Sättigung von Klare Farbwirkung und einer Intensität von Leuchtend und intensiv festgehalten.
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Yoo Youngkuk wurde am 7. April 1916 als drittes Kind eines wohlhabenden Landbesitzers im Landkreis Uljin, damals noch zur Provinz Gyeongsangbuk-do gehörend, geboren. Er besuchte eine angesehene höhere Schule in Seoul, verließ diese aber ein Jahr vor seinem Abschluss. 1935 ging er nach Tokio, um Kunst an der Bunka Gakuen University zu studieren. Von Beginn an widmete er sich der abstrakten Kunst. Während seiner Zeit in Japan besuchte er auch die Oriental Photography School und reichte seine avantgardistische Fotos für Ausstellungen ein.
Während des Pazifikkriegs kehrte Yoo 1943 wieder zurück in seine Heimatstadt und arbeitete zunächst als Fischer und hielt sich und seine Familie während des Koreakrieges mit dem Betrieb einer Brennerei und dem Verkauf von Spirituosen am Leben. 1946 nahm er die Malerei wieder auf, zog sich jedoch 1964 für seine Kunst aus der Öffentlichkeit zurück. Ab seinem 60. Lebensjahr verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und im Jahr 1977 wurde er mit einem Herzschrittmacher versorgt. Nach acht Hirnblutungen und 37 Krankenhausaufenthalten verstarb Yoo im Jahr 2002 im Alter von 86 Jahren, der Öffentlichkeit rund 400 Ölgemälde hinterlassend.
Schon während seiner Zeit in Tokio war Yoo in der avantgardistische Kunstszene aktiv, verkehrte mit dem seinerzeit bekannten japanischen Maler und Vertreter der abstrakten Kunst, Saburō Hasegawa, erhielt 1938 den 1. Preis der zweiten Ausstellung der Association of Free Artists und wurde Mitglied der Organisation, zu der auch der Maler Lee Jung-seob gehörte.
In den schweren Jahren in Korea legte er zunächst den Pinsel beiseite und sorgte für die Familie. Nun 40-jährig, entschied er sich wieder intensiv mit der Kunst zu beschäftigen und fing an, zahlreiche avantgardistische Gruppen der koreanischen Kunstszene zu leiten, wie 1948 die des Neuen Realismus, 1957 die der Modern Art Vereinigung, 1958 die der zeitgenössische Kunst Ausstellung oder auch die Gruppen der Zeitgenössischen Künstler und die Neuen Figuren im Jahr 1962.
Die April-Revolution gab der Kunstszene und seinem Schaffen neue Inspiration und Auftrieb. Seiner Führungsrolle gerecht, übernahm Yoo auch die Präsidentschaft in der Contemporary Artists Association, die in den 1960er Jahren sehr bekannt war. 1964 beendete er plötzlich die Zusammenarbeit mit der Vereinigung und anderen Künstlergruppen und zeigte danach 15 neue seiner Werke in einer ersten Soloausstellung im Korea Press Center in Seoul. Mit dem Ende der Zusammenarbeit zog sich Yoo in die Abgeschiedenheit zurück und widmete sich von da an in asketischer Weise seiner Malerei. Yoo sagte von sich selbst, dass er bis zu seinem Alter von 60 Jahren nur die Grundlagen der Malerei studiert habe, um danach mit einer sanfteren Herangehensweise zur Natur zurückzukehren.
Seit 1964 waren seine Werke in 20 verschiedenen Ausstellungen zu besichtigen, 14 davon waren seine Solo-Ausstellungen.
1916 - 2002 , Südkorea