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Untitled (nach Giorgione)

Ein düster und beeindruckendes Gemälde von Victor Manet zeigt eine Figur in schwarzem Gewand mit außergewöhnlichen Blütenartigen Ausläufen. Eine tiefgründige Analyse offenbart mythologische Bezüge und eine erschreckende Symbolik.

Entdecken Sie die ausdrucksstarken Skulpturen von Victor de Manet (1895-1964), einem belgischen Künstler, bekannt für seine Serie 'Luminary Petals' und olympische Werke. Erforschen Sie sein Vermächtnis!

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Untitled (nach Giorgione)

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Kurzübersicht

  • Movement: Surrealism
  • Notable elements or techniques: Decapitation motif; Symbolic imagery
  • Subject or theme: Mythology; Transformation; Fear
  • Medium: Oil paint on canvas
  • Year: 2015
  • Influences: Giorgione
  • Artist: Victor Joseph DeManet

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What is the artist’s nationality?
Frage 2:
The painting utilizes a dark color palette primarily consisting of blacks, grays and greens. What artistic movement does this style align with?
Frage 3:
The sculpture’s subject matter evokes themes of mythology, transformation, and potentially pain or suffering. Which mythological figure is referenced in the title 'Luminary Petals on a Wet, Black Bough'?
Frage 4:
What material was used to create Victor deManet’s sculpture?
Frage 5:
The painting's technique appears meticulous, with careful attention paid to detail in rendering both the figure and its surroundings. What is a characteristic feature of this artistic approach?

Victor ManBorn in Cluj-Napoca, Romania, in 1974.He lives and works in Berlin, Germany, and Cluj-Napoca.Only gradually does the eye find its bearings as the contours of the images emerge from the black, gray, and green tones of Victor Man’s intimate, small-format paintings. This gradual process of recognition transforms these images into a threshold, a place of transition into another, inner reality. The space that opens up under the cover of darkness within Man’s works leads viewers into a mysterious world that merges the mundane and the fantastical, mythology and fetish, individual experience and art-historical references, male and female, man and beast. This magical cosmos includes portraits and still lifes as well as beautiful, occult-like, and even erotic subjects. The paintings, attracting and drawing the viewer into their worlds, however, never provide explanations. Instead in their play of suggestions and references, the possibility is ever present to reverse their meaning in the eye of the viewer. In that sense a seemingly harmless still life depicting a bunch of slender, moderate branches in a vase, as in his Virgács (St. Nicolas) (2011), transforms into an object of fear after decoding the reference in the title to Saint Nicholas and his counterpart Krampus, who punishes those who have been bad. When Man draws from literary sources and art he usually favors sources that deal with the thresholds of human existence. The human body—transformed, constrained, tortured, amputated—is often at the center of his timeless and mysterious paintings. A recurring motif is that of decapitation: a seated figure, cut off at the neck by the painting’s format, holds a disembodied head in its lap. Whether the figure is female or male remains unclear. This motif evokes images of Judith and Holofernes or Salome and John the Baptist. The gender ambiguity of the main figure reveals Man’s interest in the Surrealists and their experiments with gender-bending imagery. Some of Man’s

Victor Joseph DeManet (1895-1964) war ein belgischer Bildhauer, dessen Werk tiefgreifend von einer außergewöhnlichen Sensibilität und einem Blick für die komplexen Beziehungen zwischen Kunst und menschlicher Erfahrung geprägt ist. Geboren in Brüssel im Jahr 1895 und gestorben dort ebenfalls 1964, etablierte sich DeManet als eine zentrale Figur der belgischen Avantgarde und hinterließ ein beeindruckendes künstlerisches Erbe.

  • Kunststil: Seine Kunstrichtung lässt sich schwer auf einen einzigen Begriff reduzieren; dennoch dominiert eine starke Verbindung zum Surrealismus und zur Symbolik seines Gesamtwerks. DeManet erforscht oft die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit, indem er außergewöhnliche Formen und Farben einsetzt.
  • Technik: Er arbeitete hauptsächlich mit Marmor und Golddraht und zeichnete sich durch eine präzise und detaillierte Ausführung aus, die ihm ermöglichte, tiefgründige Emotionen und Ideen auf beeindruckende Weise zu vermitteln. Seine Arbeiten sind bekannt für ihre außergewöhnliche Textur und ihren Ausdrucksstärke.
  • Historischer Kontext: DeManet lebte während einer Zeit großer künstlerischer Veränderungen und engagierte sich aktiv in wichtigen Kunstwettbewerben wie den Olympischen Spielen von 1924, 1932 und 1936. Seine Werke reflektieren die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen seiner Zeit.

Ein besonders auffälliges Merkmal seiner künstlerischen Praxis ist das wiederkehrende Motiv der Dekapitierung – eine Darstellung eines sitzenden Figuren, deren Kopf durch die Größe des Gemäldes abgeschnitten wird. Diese Bildsprache erinnert an berühmte historische und religiöse Erzählungen wie Judith und Holofernes oder Salome und Johannes Baptist und spiegelt DeManets Interesse an den surrealistischen Experimenten mit Geschlechtsrollen wider.

Die Kunst von Victor Manet ist eine Einladung zur Reflexion über die menschliche Existenz und ihre Grenzen. Seine Werke sprechen für sich selbst und laden den Betrachter ein, eigene Interpretationen zu entwickeln und sich intensiv mit ihren Symbolen und Emotionen auseinanderzusetzen. Er bleibt einem einzigartigen künstlerischen Ansatz treu, der sowohl Schönheit als auch Tiefe vereint.

Die außergewöhnliche Qualität seiner Arbeiten wird durch die Verwendung von Marmor und Golddraht unter Beweis gestellt – eine Kombination, die ihm ermöglichte, ein unverwechselbares Erscheinungsbild zu schaffen und einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des modernen Bildhauerei zu leisten. Seine Kunstwerke sind heute weltweit bekannt und werden von Sammlern und Kunstliebhabern auf der ganzen Welt geschätzt.


Biografie des Künstlers

Ein Leben in Bronze gemeißelt: Die Geschichte von Victor Demanet

Victor Joseph Ghislain Demanet, geboren am 3. Februar 1895 in der belgischen Stadt Givet nahe Namur, war ein Künstler, dessen Leben und Schaffen tief mit den künstlerischen Strömungen seiner Zeit verwoben waren. Obwohl er ursprünglich dazu bestimmt war, in die Fußstapfen seiner Eltern als Antiquitätenhändler zu treten, führte ihn eine erwachende Leidenschaft für die Bildhauerei auf einen ganz anderen Weg – einen Weg, der ihn zu Ausstellungen in prestigetragenden Salons, zum Wettbewerb auf der olympischen Bühne und zu einem Vermächtnis aus dynamischen, emotional berührenden Werken führen sollte. Demanets frühe Ausbildung umfasste Studien an der Akademie der Schönen Künste in Namur, doch erst ein Aufenthalt in Paris im Jahr 1921 erwies sich als entscheidend. Eingetaucht in die pulsierende Kunstszene der Stadt, fand er Inspiration in den Skulpturen von Meistern wie Rude, Carpeaux und Rodin, was seine Hingabe an die dreidimensionale Form festigte. Er kehrte nach Belgien zurück, ließ sich zunächst in Namur nieder und etablierte sich schließlich 1926 in Brüssel – ein Schritt, der eine bedeutende Phase künstlerischer Produktivität einläuten sollte.

Einflüsse und künstlerische Entwicklung

Die prägenden Jahre Demanets wurden maßgeblich von Constantin Meunier geprägt, dem belgischen realistischen Maler und Bildhauer, der für seine Darstellungen des Arbeiterlebens bekannt ist. Meuniers Fokus auf soziale Themen fand in Demanet einen tiefen Widerhall und beeinflusste dessen frühe Auseinandersetzung mit menschlicher Arbeit und Kraft in der Skulptur. Diese anfängliche Ausrichtung wurde durch eine Faszination für klassische Formen und die expressive Kraft der romantischen Bildhauerei abgemildert, der er während seiner Zeit in Paris begegente. Mit großem Geschick verschmolz er diese Einflüsse zu Werken, die sowohl in der Realität verwurzelt als auch von einer dramatischen Energie durchdrungen waren. Seine Teilnahme am Salon des Artistes Français – dem er nach der Anerkennung seiner Büste von Bonaparte im Jahr 1923 beitrat – verschaffte ihm entscheidende Aufmerksamkeit und Bestätigung. In dieser Zeit etablierte er sich als talentierter Porträtist, der zahlreiche öffentliche Aufträge annahm und gleichzeitig seine persönlicheren künstlerischen Bestrebungen verfolgte.

Olympische Ambitionen und öffentliche Anerkennung

Ein einzigartiger Aspekt von Demanets Karriere war seine Beteiligung an den Kunstwettbewerben der Olympischen Spiele. Er reichte Arbeiten für die Spiele in den Jahren 1924, 1932 und 1936 ein – ein Zeugnis seines Ehrgeizes und der wachsenden Anerkennung der Bildhauerei als legitime Form des künstlerischen Ausdrucks im breiteren kulturellen Kontext jener Ära. Während die spezifischen Details seiner Einreichungen variieren, demonstrieren diese Beiträge sein Bestreben, athletische Ideale durch skulpturale Formen darzustellen. Über die Olympischen Spiele hinaus wurde Demanets Talent durch Ernennungen zum Ritter des Leopold-Ordens im Jahr 1937 und zum Offizier im Jahr 1961 gewürdigt, was seinen Status in der belgischen Gesellschaft weiter festigte. Zudem erhielt er 1947 die Ehre, zum Ritter der Ehrenlegion ernannt zu werden.

Das Vermächtnis der „Luminary Petals“ und darüber hinaus

Am bekanntesten ist Demanet vielleicht für seine Skulpturenserie mit dem Titel „Luminary Petals on a Wet, Black Bough“ (Leuchtende Blütenblätter auf einem nassen, schwarzen Zweig). Diese Werke – oft in Bronze mit zarten goldenen Konturen ausgeführt – zeichnen sich durch ihre abstrakten floralen Formen und evokativen Titel aus. Sie besitzen eine einzigartige Qualität, die sowohl Zerbrechlichkeit als auch Widerstandsfähigkeit suggeriert und einen flüchtigen Moment der Schönheit inmitten der Dunkelheit einfängt. Über diese Signaturserie hinaus schuf Demanet zahlreiche großformatige Skulpturen, die körperliche Arbeit und kraftvolle Bewegung darstellen, sowie über einhundert Medaillen zu Ehren öffentlicher und privater Persönlichkeiten. Seine Statue von König Leopold II. in Namur steht als herausragendes Beispiel für sein Können in der Monumentalskulptur.

Ein bleibender Eindruck

Victor Demanet verstarb am 7. Februar 1964 in Ixelles, Brüssel, und hinterließ ein Werk, das die künstlerischen Empfindlichkeiten des frühen bis mittleren 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Seine Skulpturen – eine Mischung aus Realismus, dramatischem Flair und abstrakter Schönheit – ziehen das Publikum bis heute in ihren Bann. Er war ein Künstler, der die Anforderungen öffentlicher Aufträge erfolgreich meisterte und dabei seine eigene, einzigartige Vision verfolgte, indem er Werke schuf, die sowohl die menschliche Stärke als auch die Vergänglichkeit der Schönheit feiern. Demanets Vermächtnis liegt nicht nur in der dauerhaften Qualität seiner Skulpturen, sondern auch in seiner Fähigkeit, Emotion und Bewegung innerhalb der festen Form der Bronze einzufangen – ein Beweis für sein Geschick als Bildhauer und sein tiefes Verständnis des menschlichen Geistes.
Victor Joseph Demanet

Victor Joseph Demanet

1895 - 1964 , Belgien

Eckdaten zum Künstler

  • Bemerkenswerte Kunstwerke:
    • Luminary Petals Serie
    • Herkules
    • Olympische Werke
  • Geburtsdatum: 3. Februar 1895
  • Geburtsort: Brüssel, Belgien
  • Künstler, Die Diesen Künstler Beeinflusst Haben:
    • Constantin Meunier
    • Rodin
    • Rude
    • Carpeaux
  • Künstlerische Bewegung Oder Stil: Art Déco, Soziale Kunst
  • Nationalität: Belgisch
  • Sterbedatum: 7. Februar 1964
  • Vollständiger Name: Victor Joseph Demanet
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