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Salmon

  • Entstehungsdatum1877
  • Abmessungen140.0 x 46.0 cm

Entdecken Sie Takahashi Yuichi (1828-1894), einen Pionier der yōga (westlicher Stil) in Japan. Erforschen Sie seine realistischen Porträts, Landschaften & das ikonische Stillleben 'Lachs' – eine Brücke zwischen Tradition und Moderne.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Druck bestellen Druck bestellenBild kaufen Bild kaufen)

Standardformat
individuell anpassbar
CM
INCH

Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

Breite
Höhe

Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das WahooArt.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (4 September). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Gesamtpreis

$ 272

reproduction

Salmon

Art der Reproduktion

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

$ 272

An undeniable sense of presence pervades the salmon hung by a straw rope, bathed in light from the upper right. This is a foremost masterpiece in which the artist has depicted a familiar subject through sharp observation and realistic rendering of texture. Salmon is a widely known masterpiece of oil painting, which depicts a familiar subject with beautiful, lifelike realism. It entered the present collection in 1897 and was designated an Important Cultural Property in 1967. The work has been painted on Western-type paper, which has been colored brown, and, as a result of an earlier restoration, is now mounted. One of the major appeals of this painting is the beauty of its expression of texture. The artist, however, has not rendered everything in intricate detail but rather has depicted the salmon in a rhythmical manner, from its head to its tail, with appropriate procedures and methods. For example, the rope, head, and body of the fish are rather thickly painted, and their textures have been rendered by bringing out the viscosity of the paint and the brushstrokes. On the other hand, the background, the flesh of the cut surface, and the tail have been painted freely and loosely, by making use of the effect of the ground color of the paper and the color of the underpainting. In this way, Yuichi has guided the overall painting to a well-balanced, attractive harmony of color tones. The success of this realistic beauty, in which Yuichi captured forms accurately and used traditional Western chiaroscuro effectively in the appropriate places, is due to the influence of his teacher Fontanesi, as well as to Yuichi’s unwavering will to study Western-style painting — an endeavor that must still have been difficult at the time. (Writer : Naomi Sakonju Source : Selected Masterpieces from The University Art Museum, Tokyo National University of Fine Arts and Music: Grand Opening Exhibition, The University Art Museum, Tokyo National University of Fine Arts and Music, 1999)

Über den Künstler

Der Pionier von Licht und Schatten: Das Leben von Takahashi Yuichi

In der Dämmerung der Edo-Zeit und dem Anbruch eines sich modernisierenden Japan stand ein Mann am Abgrund einer tiefgreifenden kulturellen Metamorphose. Takahashi Yuichi (1828–1894) war nicht nur ein Maler; er war ein Visionär, der es wagte, die alten Traditionen der Samurai-Klasse mit dem aufstrebenden Realismus der westlichen Ölmalerei zu verbinden. Geboren in eine angesehene Linie als Nachfahre des Hotta-Clans, war Yuichis frühes Leben von der disziplinierten Ästhetik der Kanō-Schule geprägt. Dieses Fundament aus akribischer Pinselführung und symbolischer Darstellung verlieh ihm eine technische Strenge, die später als Grundstein für seine revolutionären Experimente mit Licht, Textur und Volumen dienen sollte.

Als Japan während der Bakumatsu-Periode seine Grenzen öffnete, war Yuichi von der Ankunft europäischer Lithografien und westlicher künstlerischer Perspektiven fasziente. Diese Neugier war keine Ablehnung seines Erbes, sondern eine Erweiterung desselben. Während viele seiner Zeitgenossen an der flachen, dekorativen Eleganz traditioneller japanischer Stile festhielten, suchte Yuichi danach, die greifbare Essenz der physischen Welt einzufangen. Sein Weg führte ihn zum Bansho Shirabesho, wo er unter einflussreichen Persönlichkeiten wie Kawakami Togai studierte und sogar direkten Unterricht von Westlern wie Charles Wirgament erhielt. Diese Zeit intensiver interkultureller Studien ermöglichte es ihm, die Nuancen von Ölpigmenten zu meistern und die subtilen Abstufungen von Schatten sowie die viszeralen Texturen der Natur auf eine Leinwand zu übertragen.

Ein Meisterwerk des Realismus: Das Vermächtnis von Lachs und Schönheit

Das wahre Genie von Takahashi Yuichi liegt in seiner Fähigkeit, disparat wirkende Welten zu einer einzigen, kohärenten Sprache zu verschmelzen. Seine ikonischsten Werke dienen als tiefgreifende Zeugnisse dieser Synthese. Betrachten wir sein bahnbrechendes Stillleben „Lachs“ (Sake). In dieser atemberaubenden Errungenschaft geht der Künstler über die bloße Darstellung hinaus, um die Seele des Motivs einzufangen. Durch den meisterhaften Einsatz von Ölfarben verleiht er den glänzenden Schuppen, dem feuchten Fleisch und dem schweren, organischen Gewicht des Fisches einen erschütternden Realismus, der in Japan beispiellos war. Es ist ein Werk, das den Betrachter dazu zwingt, die physische Präsenz des Objekts anzuerkennen, und einen definitiven Bruch mit den eher stilisierten Darstellungen der Vergangenheit markiert.

In seiner Porträtkunst, wie etwa dem eindringlich schönen „Schönheit (Kurtisane)“, demonstriert Yuichi eine ebenso tiefe Beherrschung der menschlichen Form und der Atmosphäre. Hier trifft der Einfluss seiner traditionellen Ausbildung auf das westliche Streben nach anatomischer Genauigkeit und Chiaroscuro. Er malt nicht bloß eine Figur; er erschafft eine Präsenz, die innerhalb des Rahmens atmet, indem er das Licht nutzt, um die zarten Gesichtszüge und die reichen Stoffe seines Motivs zu modellieren. Seine Arbeit in dieser Ära war geprägt von einem Gefühl des yōga – einer neuen Art des Sehens, die die Tiefe und Dreidimensionalität der westlichen Tradition annahm und gleichzeitig eine einzigartig japanische Sensibilität für Komposition und Anmut bewahrte.

Architekt einer neuen künstlerischen Ära

Jenseits der Leinwand findet sich die historische Bedeutung von Takahashi Yuichi in seinem unermüdlichen Einsatz für die Institutionalisierung der modernen Kunst. Er verstand, dass die westliche Malerei in Japan mehr als nur individuelles Talent benötigte; sie brauchte eine Infrastruktur. Zu diesem Zweck übernahm er Rollen als Pädagoge und Förderer, eröffnete seine eigene Malerschule, Tenkairo, und veröffentlichte einflussreiche Kunstmagazine wie Gayu Sekichin. Seine Ambitionen waren groß und umfassten den Traum, spezielle Kunstmuseen zu etablieren, um die öffentliche Wertschätzung für diese neuen Techniken zu fördern.

Seine Erfolge erreichten die Weltbühne, als er Werke wie Fugaku Taizu auf der Weltausstellung in Wien präsentierte und seine Ölgemälde auf der Pariser Weltausstellung ausstellte. Diese internationalen Engagements waren entscheidend, um zu behaupten, dass japanische Künstler am globalen künstlerischen Dialog auf Augenhöhe teilnehmen konnten. Selbst als er beauftragt wurde, das Porträt des Meiji-Kaisers zu malen, blieb Yuichi ein Pionier, der sich nicht durch Grenzen einschränken ließ – seien sie geografischer oder stilistischer Natur. Sein Leben bleibt eine kraftvolle Erzählung der Innovation und beweist, dass wahrer Fortschritt dort zu finden ist, wo wir unsere Wurzeln ehren und gleichzeitig furchtlos das Unbekannte annehmen.

Takahashi Yuichi

Takahashi Yuichi

1828 - 1894 , Japan

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Yōga (西ヨーロッパ画)
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Shiba Kōkan']
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Kanō Schule']
  • Date Of Birth: Tokyo, Japan (1828)
  • Date Of Death: 1894
  • Full Name: Takahashi Yuichi
  • Nationality: Japanisch
  • Notable Artworks:
    • 美人の絵
  • Place Of Birth: Edo (現在の東京)