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Fixed Focus (Dead Center)

Stephanie Syjuco vereint Kunst und soziale Kritik durch Installationen und Fotografie. Ihre Arbeiten hinterfragen koloniale Strukturen und fördern einen kritischen Blick auf Geschichte und Kultur – eine Stimme der zeitgenössischen Kunst.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln Zum digitalen Bild wechseln)

Standardformat
individuell anpassbar
CM
INCH

Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

Breite
Höhe

Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das WahooArt.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (25 September). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Hochwertige Leinenleinwand
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Vollständiger Versicherungsschutz beim Versand
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Gesamtpreis

$ 272

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Fixed Focus (Dead Center)

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Gesamtpreis

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Artist StatementFixed Focus (Dead Center) presents 36 photos mounted in a grid, displaying excerpts from the archival files of Dean Conant Worcester, an early American ethnographic explorer and staunch supporter of American imperialism in the Philippines. At the exact center of each image is a notated correction, evidence of a factual error or typed mistake recorded into the archive. Blown up so that the surrounding text is only legible via snippets, the errors themselves become the central focus, as opposed to the anthropological “findings” that served to support white superiority and early notions of eugenics. By showing these texts as fallible and correctible, Syjuco hints at the possibility for a counter-narrative to also be applied to the form of the archive. Each image is printed at the standard size of 8 ½” x 11,” to further reference the official form of institutional documents and records. Source:Photographs of photocopies of typed manuscripts assumed to be transcribed from written notes. Taken at the Smithsonian National Anthropological Archives, offsite storage facility in Maryland.

Biografie des Künstlers

Stephanie Syjuco: Das Dekodieren von Ruinen und die Rückgewinnung der Stimme

Stephanie Syjuco (geboren 1974 in Manila, Philippinen; lebt und arbeitet in Oakland, Kalifornien) ist eine philippinisch-amerikanische Künstlerin, deren Schaffen sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht. Sie bewegt sich an der Schnittstelle verschiedenster visueller Kunstformen – von Malerei und Skulptur über Fotografie und Druckgrafik bis hin zu Installations-, Performance-, Konzept-, Digital- und Videokunst –, um die komplexen Fragen rund um kulturelles Erbe, Wirtschaftssysteme und politische Diskurse zu hinterfragen. Ihr Werk ist weit mehr als nur ästhetisch ansprechend; es ist eine bewusste Provokation, die darauf abzielt, konventionelle Narrative zu durchbrechen und ein kritisches Bewusstsein für unsere Welt zu schärfen. Syjucos künstlerischer Weg begann in Manila, wo sie ihr Handwerk perfektionierte, bevor sie 1977 nach San Francisco zog – eine Erfahrung, die ihre Perspektive als Künstlerin der Diaspora, die zwischen verschiedenen kulturellen Landschaften navigiert, tiefgreifend prägte.
  • Frühe Einflüsse: Die prägenden Jahre Syjucos waren geprägt von der Auseinandersetzung mit der philippinischen visuellen Kultur und einem wachsenden Interesse an der Fotografie – ein Medium, das sie bald meisterhaft beherrschen und in ihrer gesamten Karriere intensiv nutzen sollte.
  • Ausbildung: Sie erwarb ihren BFA am San Francisco Art Institute (1995) und folgte darauf ein MFA an der Stanford University (2005), was ihr das fundamentale Wissen über künstlerische Theorie und Technik vermittelte.

Ein Rückblick auf die Ruinen: Konzeptuelle Rahmenbedingungen und kritisches Engagement

Der künstlerische Ansatz von Syjuco zeichnet sich durch eine tiefe Verpflichtung zur forschungsbasierten Praxis aus, die den Eckpfeiler ihres kreativen Prozesses bildet. Sie nutzt Open-Source-Systeme, Shareware-Logik und Kapitalströme als Werkzeuge, um gesellschaftliche Strukturen zu analysieren und dominante Ideologien herauszufordern. Während ihr Fokus anfangs auf der Untersuchung bildbasierter Prozesse und deren Rolle bei der Konstruktion rassifizierter Narrative der amerikanischen Geschichte und Staatsbürgerschaft lag, verlagerte sich Syjucos künstlerische Trajektorie hin zur Erforschung des kolonialen Erbes und dessen anhaltender Auswirkungen auf kulturelle Repräsentationen. Ihre Projekte zielen konsequent darauf ab, „gegen die Archive zu sprechen“ – ob Museumssammlungen oder Zeitungsarchive –, indem sie eine Neubewertung etablierter Geschichtsschreibung fordern und den Betrachter dazu anregen, akzeptierte Wahrheiten zu hinterfragen.
  • Fotografie als Kritik: Syjucos fotografisches Werk dient sowohl der Dokumentation als auch als konzeptionelle Intervention, die visuelle Repräsentationen seziert und zugrunde liegende Vorurteile offenlegt.
  • Installationskunst: Ihre Installationen sind immersive Umgebungen, die darauf ausgelegt sind, Dialoge anzuregen und Reflexionen über drängende soziale Fragen zu provozieren – oft im Zentrum von Themen wie Arbeit, Ökonomie und Identität.

Bemerkenswerte Projekte und Ausstellungen

Das künstlerische Schaffen von Syjuco hat bereits große Anerkennung und Lob geerntet. Zu ihren bedeutendsten Erfolgen zählen die Verleihung des Guggenheim Fellowship Award (2014), der Tiffany Foundation Award (2020) sowie der Joan Mitchell Painters and Sculptors Award (2009). Als Smithsonian Artist Research Fellow am National Museum of American History in Washington DC (2019-20) und durch ihre prominente Präsenz in der Serie „Art21: Art in the Twenty-First Century“ festigte sie ihre Position als eine der führenden Stimmen der zeitgenössischen Kunst. Ihre Arbeiten wurden international in renommierten Institutionen wie dem Museum of Modern Art (MoMA) in New York, dem Whitney Museum of American Art, dem San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA), dem Getty Museum, dem Walker Art Center und auf der Asian Art Biennial 2015 in Taiwan gezeigt. Zu jüngeren Ausstellungen gehören „CITIZENS“ im SFMOMA sowie „Fixed Focus (Dead Center)“, präsentiert von der Catharine Clark Gallery.
  • „CITIZENS“: Diese ambitionierte Installation untersuchte Vorstellungen von Staatsbürgerschaft, Protest und Zugehörigkeit innerhalb marginalisierter Gemeinschaften im heutigen politischen Klima.
  • „Fixed Focus (Dead Center)“: Syjucos Erkundung der geometrischen Abstraktion, kombiniert mit einer subtilen Kritik der Konsumkultur, faszinierte das Publikum in der Catharine Clark Gallery.

Zeitgenössische Relevanz und künstlerisches Vermächtnis

Stephanie Syjucos künstlerische Praxis findet im 21. Jahrhundert weiterhin kraftvolle Resonanz und spiegelt ein unerschütterliches Engagement für intellektuelle Strenge und soziale Verantwortung wider. Ihr Werk dient als Mahnung, dass Kunst weit mehr als bloße Dekoration sein kann – sie kann als Katalysator für kritische Untersuchungen dienen und den Dialog über die drängenden Probleme unserer Gesellschaft fördern. Indem sie handwerkliche Medien mit digitalen Technologien verbindet und sich direkt mit Archivmaterial auseinandersetzt, verschiebt Syjuco die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks, während sie gleichzeitig die Tradition aufrechterhält, konventionelle Perspektiven herauszufordern und für transformativen Wandel einzutreten. Ihr Einfluss reicht über ihr eigenes Œuvre hinaus; sie inspiriert jüngere Künstler dazu, forschungsgetriebene Methoden zu nutzen und sich komplexen ethischen Dilemmata zu stellen – und festigt damit ihren Platz als zentrale Figur bei der Gestaltung der Zukunft der zeitgenössischen Kunst.
Stephanie Syjuco

Stephanie Syjuco

1974 - , Philippinen

Eckdaten zum Künstler

  • Artistic Movement Or Style: Konzeptkunst
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Fotografie']
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Minimalismus']
  • Date Of Birth: 1974
  • Full Name: Stephanie Syjuco
  • Nationality: Filipino-amerikanisch
  • Notable Artworks:
    • Fixed Focus (Dead Center)
    • Eames Lounger
  • Place Of Birth: Manila, Philippinen