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Bending to Earth

Rosa Maria Barba’s ‘Bending to Earth’ captures a stark winter landscape through aerial photography. Explore this evocative film installation blending realism & poetry, reflecting on territory and memory.

Rosa Maria Barba nutzt Film und Skulptur zur Untersuchung von Realität, Erinnerung und Landschaft – Konzepte, die sie durch immersive Installationen und künstlerische Erkundungen konsequent erforscht. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination aus Bildsprache und Raumgestaltung aus und wird für ihre tiefgründige Reflexion über Geschichte und Identität geschätzt.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Handgemalte Reproduktion bestellen Handgemalte Reproduktion bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um ein bestimmtes Format oder einen speziellen Platz einzupassen. Wenn das von Ihnen gewählte Format nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Bild mit einem gespiegelten oder einfarbigen Rand erweitern. Ein digitaler Entwurf wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Vorschau auf dem Bildschirm nicht den tatsächlichen Zuschnitt oder die Erweiterung widerspiegelt. Nur der Entwurf zeigt die endgültige Komposition präzise an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir die Auswahl eines Maßes aus der vordefinierten Liste, um die ursprünglichen Proportionen zu bewahren.

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Bending to Earth

Giclée / Kunstdruck

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Rosa BarbaBorn in Sicily, Italy, in 1972.She lives and works in Berlin, Germany.Over many years, Rosa Barba has perfected her delicate research on an “expanded” form of cinema in which film, the celluloid strips, and the 16 or 35mm projector are used as material, light, surface, and sound. In Enigmatic Whistler (2009), the artist deconstructs the projection protocol, hanging the projector by the film it is meant to show, thereby converting the projector and the film into a work of sculpture. In her films, Barba explores her attraction to unique environments—such as the Mojave Desert in California in They Shine (2007) and Mount Vesuvius in The Empirical Effect (2010)—but also to isolated and implausible situations from which she extracts all utopic potential.In her film The Long Road (2010), the main subject is an automotive racetrack she has filmed from a plane flying overhead. That image is like a drawing done to the scale of the landscape itself. The aerial shots justify the fluttering effect, putting the viewer in a state of suspended daydreaming. As a witness to the resurgence of Land Art, Barba builds this very intimate relationship in a constant dialogue. Every project stands on the brink between documentary and fiction, juggling poetry and insecurity in both the narration and the setting. For the Biennale di Venezia, Barba presents a new film installation extending her exploration of the notion of territory, its occupants, and the cultural and social connections that create the imaginary and the memory and that, in turn, prompt the viewer’s emotional response.

Über den Künstler

Die kinematografische Topografie von Rosa Maria Barba

Geboren 1972 in der sonnendurchfluteten, historisch vielschichtigen Landschaft von Agrigent, Sizilien, hat sich Rosa Maria Barba als eine tiefgründige Stimme in der zeitgenössischen bildenden Kunst etabliert. Ihre künstlerische Praxis ist nicht bloß eine Beobachtung der Welt, sondern eine tiefgehende, skulpturale Befragung dessen, wie wir die Realität durch die Linsen von Film, Erinnerung und geologischer Zeit wahrnehmen. Zwischen ihren italienischen Wurzeln und ihrem Berufsleben in Berlin bewegend, hat Barba eine einzigartige ästhetische Sprache kultiviert, welche die Grenzen zwischen dem bewegten Bild und dem physischen Raum auflöst. Ihr Werk lädt uns in eine Sphäre ein, in der das Flackern eines Projektors ebenso Teil der Landschaft ist wie der Stein oder die Erde, auf die es geworfen wird – eine immersive Erfahrung, welche das Wesen des Zuschauens selbst herausfordert.

Die Fundamente von Barbas Vision sind tief in der dramatischen Topografie ihrer sizilianischen Kindheit verwurzelt. Das vulkanische Erbe und die uralten geologischen Formationen ihrer Heimat dienen als stille Protagonisten in vielen ihrer Arbeiten und weckten in ihr eine frühe Faszination dafür, wie physische Umgebungen das menschliche Erinnern prägen. Diese Verbindung zur Erde spiegelt sich in ihrem technischen Ansatz wider; sie betrachtet das Kino nicht als ein Fenster, durch das man blickt, sondern als ein Material, das manipuliert werden kann. Durch den Einsatz von Projection Mapping auf texturierten, organischen Oberflächen wie Stein oder Boden verwandelt Barba das flüchtige Licht des Films in etwas Taktiles und Skulpturales. Auf diese Weise schlägt sie die Brücke zwischen den flüchtigen Bildern des digitalen Zeitalters und der dauerhaften Beständigkeit der natürlichen Welt.

Der Apparat von Erinnerung und Wahrnehmung

Im Zentrum von Barbas künstlerischer Untersuchung liegt eine Faszination für den Apparat – jene Maschinen, Geräte und Technologien, die unsere Erfahrung der Wahrheit vermitteln. Sie betrachtet den Filmprojektor nicht als neutrales Werkzeug, sondern als zentralen Akteur in ihren Erzählungen. Ihre Installationen heben oft das mechanische „Gespräch“ zwischen den Geräten hervor und offenbaren die verborgenen Strukturen, die unsere Subjektivität und Emotionen organisieren. Durch bewusste Fehljustierungen, Paradoxien und Verschiebungen destabilisiert sie große historische Narrative und schlägt stattdessen eine fragmentiertere, nuanciertere Wahrnehmung der Realität vor. Diese Methode zwingt den Betrachter, sich mit der Art und Weise auseinanderzusetzen, wie Technologie unser Verständnis dessen prägt, was real ist und was erinnert wird.

Ihr Werk erforscht häufig mehrere zentrale konzeptionelle Säulen:

  • Materialität des Films: Eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Zelluloid und den physischen Eigenschaften filmischer Apparaturen.
  • Räumliche Resonanz: Die Transformation von Galerieräumen in immersive, skulpturale Umgebungen, in denen Licht und Schatten mit physischer Materie interagieren.
  • Temporaler Fluss: Eine Untersuchung darüber, wie Zeit sowohl durch geologische als auch durch kinematografische Linsen eingefangen, manipuliert und erfahren wird.
  • Die Architektur der Erzählung: Das Offenlegen der Komposition von Geschichten durch die Sichtbarmachung der Werkzeuge, mit denen sie erzählt werden.

Vermächtnis und zeitgenössische Bedeutung

Barbas Beiträge zur zeitgenössischen Kunst haben ihr bedeutende Anerkennung im internationalen Museumskreislauf eingebracht, wobei ihre Werke in renommierten Institutionen wie dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía und der Pirelli HangarBicocca zu sehen waren. Ihre Fähigkeit, das Mechanische mit dem Organischen zu synthetisieren, hat sie als Pionierin der „kinematografischen Skulptur“ positioniert – ein Begriff, der ihre einzigartige Gabe einfängt, Licht Gewicht und Volumen zu verleihen. Indem sie das Medium Film wie ein skulpturales Objekt behandelt, hat sie die Definition der Installationskunst erweitert und sie hin zu einer stärker sensorischen und psychologischen Erkundung gedrängt.

In einer Ära, die durch eine absolute Abhängigkeit von digitalen Gadgets und schnellem technologischem Konsum definiert ist, dient Barbas Werk als ein lebensnotwendiger Moment des Innehaltens. Sie erinnert uns daran, dass unsere Verbindung zur Landschaft und zu unserer persönlichen Geschichte durch komplexe technologische Schichten vermittelt wird, aber dennoch tief mit den urzeitlichen Texturen der Erde verbunden bleibt. Ihre bleibende Bedeutung liegt in dieser Fähigkeit, Schönheit in der Reibung zwischen Maschine und Erinnerung zu finden und einen Raum zu schaffen, in dem der Betrachter die tiefe emotionale Resonanz der Welt um ihn herum wiederentdecken kann.

Rosa Maria Barba

Rosa Maria Barba

1972 - , Italien

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Avantgarde Film
  • Date Of Birth: 1972
  • Full Name: Rosa Maria Barba
  • Nationality: Italienisch
  • Notable Artworks: ['Bending to Earth']
  • Place Of Birth: Agrigento, Italien