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Citando a matar

Explore Pablo Picasso's 'Citando a Matar,' a dynamic black & white print capturing a bullfighting scene with expressive lines and symbolic depth. A captivating work from 1959.

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Eckdaten auf einen Blick

  • Year: 1959
  • Title: Citando a Matar
  • Notable elements: Bull & Matador
  • Movement: Cubism
  • Medium: Aquatint
  • Artist: Pablo Picasso
  • Influences: Picasso's early work

Details zum Sammlerstück

A Dance with Danger: Pablo Picasso’s “Citando a Matar”

Pablo Picasso's "Citando a Matar" (Calling to Kill), created in 1959, isn’t merely a depiction of a bullfight; it’s a visceral embodiment of ritual, tension, and the primal allure of confrontation. Rendered in stark black and white aquatint, the work immediately commands attention with its dynamic composition and expressive energy. It's a piece that speaks not just to the spectacle of the corrida but to something far deeper – the human fascination with risk, power, and the dance between hunter and hunted.

The scene unfolds with a deliberate looseness, characteristic of Picasso’s mature style. Figures are fragmented, simplified into bold silhouettes, yet imbued with a potent sense of movement. The central focus is undeniably the bull, a monumental presence rendered in thick, gestural strokes that convey its raw power and inherent danger. Its form isn't meticulously detailed; instead, it’s suggested through confident lines and tonal variations, emphasizing its mass and imposing nature. Around it swirl the seated spectators – not individualized portraits, but rather anonymous masses of humanity, caught in a shared moment of anticipation and perhaps even dread.

The Language of Line and Shadow

Picasso’s masterful use of aquatint technique is crucial to the artwork's impact. The process involves layering translucent inks on damp paper, creating subtle tonal shifts through controlled blotting. This allows him to build up areas of deep shadow and highlight with remarkable precision, generating a dramatic interplay of light and dark. Thick, gestural lines define the forms, injecting a sense of immediacy and movement into the composition. There’s a deliberate lack of refinement; Picasso eschews precise detail in favor of capturing the *feeling* of the scene – the palpable tension, the heat of the sun, the collective breath held by the audience.

The monochromatic palette further intensifies the drama. The absence of color forces the viewer to focus entirely on form and line, amplifying the sense of urgency and danger. It’s a technique reminiscent of Picasso's earlier sketches, harking back to his formative years when he was exploring ways to convey emotion through simplified forms and expressive lines.

Symbolism and Context

"Citando a Matar" is deeply rooted in the cultural context of bullfighting – a tradition steeped in history, ritual, and symbolism. The title itself—“Calling to Kill”—suggests an invocation, a summoning of danger. It’s not simply a recording of a fight; it's an exploration of its underlying motivations and psychological dimensions. The bull, traditionally representing strength, virility, and the untamed wilderness, is presented as both predator and object of desire. The matador, wielding his sword, embodies control and mastery, yet also faces imminent risk.

Created in 1959, during a period of relative stability in Picasso’s career, the work reflects a shift towards greater abstraction while retaining a strong connection to his earlier expressive style. It's a testament to his enduring ability to capture the essence of complex subjects through simplified forms and powerful imagery.

A Timeless Echo

“Citando a Matar” transcends its subject matter, offering a profound meditation on themes of power, vulnerability, and the human condition. The dynamic composition, masterful technique, and evocative symbolism combine to create an artwork that is both visually arresting and emotionally resonant. It’s a piece that invites contemplation, prompting viewers to consider the allure of danger, the complexities of ritual, and the enduring fascination with the spectacle of life and death.


Biografie des Künstlers

Pablo Picasso: Ein revolutionärer Künstler

Frühes Leben und Ausbildung (1881-1904)

  • Geboren am 25. Oktober 1881 in Málaga, Spanien, zeigte Pablo Ruiz y Picasso von sehr jungem an sein künstlerisches Talent.
  • Sein Vater, José Ruiz y Blasco, war Kunstlehrer und gab seinem Sohn eine frühe Ausbildung. Es heißt, Picassos erste Worte waren “piz, piz” – ein Versuch, ‘Bleistift’ zu sagen.
  • Picasso übertraf seine Vaters Fähigkeiten schnell und zeigte bemerkenswerte Begabung in naturalistischen Darstellungen.
  • Die Familie zog nach A Coruña und später nach Barcelona nach dem tragischen Verlust Picassos Schwester.
  • In Barcelona besuchte er die Kunsthochschule, störte sich aber oft an der traditionellen akademischen Lehre. Er studierte kurzzeitig an der Königlichen Akademie San Fernando in Madrid und fand es beengend, bevorzugte aber das unabhängige Studium von Meistern wie Velázquez und Goya.

Die Blauen und Rosafarbenen Perioden (1901-1906)

  • Die Blaue Periode (ungefähr 1901-1904) ist durch düstere Gemälde geprägt, die von Blautönen und Blaugrün dominiert werden.
  • Diese Werke stellen oft marginalisierte Figuren dar – Bettler, blinde Menschen, Prostituierte – und spiegeln Melancholie und sozialen Kommentar wider. Wichtige Beispiele sind La Vie (1903) und Der alte Gitarrist (1903-1904).
  • Nachfolgend entstand die Rosafarbene Periode (1904-1906) mit wärmeren Tönen – Rosa-, Orange- und Rottönen.
  • Diese Periode spiegelt eine optimistischere Sichtweise wider und stellt oft Zirkusclowns, Harlekinen und Akrobaten dar. Familie der Saltimbanques (1905) ist ein Beispiel dafür.

Die revolutionären Jahre: Kubismus und darüber hinaus (1907-1919)

  • 1907 markierte einen Wendepunkt mit Les Demoiselles d'Avignon, der von iberischer Skulptur und afrikanischen Masken beeinflusst wurde. Dieses Gemälde zerstörte die traditionelle Perspektive und ebnete den Weg für den Kubismus.
  • Picasso arbeitete eng mit Georges Braque zusammen und gründete den Kubismus, der die Art und Weise, wie Künstler Realität darstellten, grundlegend veränderte.
  • Analytischer Kubismus (1909-1912) zeichnete sich durch fragmentierte Formen, gedämpfte Farben und die Zerlegung von Objekten in geometrische Formen aus.
  • Synthetischer Kubismus (1912-1919) integrierte Collagen – Zeitungsartikel, Stoffreste – um texturierte Oberflächen und neue visuelle Schichten zu schaffen.

Neoklassizismus und Surrealismus (1920er - 1930er Jahre)

  • In den 1920er Jahren erkundete Picasso neoklasische Stile mit monumentalen Figuren, die klassische Formen betonten.
  • Er beschäftigte sich auch mit dem Surrealismus, obwohl er sich nie vollständig mit dessen Prinzipien identifizierte. Seine Werke vermischten frühere Stile mit surrealistischer Bildsprache und verzerrten Perspektiven.

Spätere Jahre und Vermächtnis (1940-1973)

  • Während des Zweiten Weltkriegs blieb Picasso in Frankreich und produzierte kraftvolle Antikriegserklärungen wie Guernica (1937), eine wirkliche Reaktion auf den Angriff auf Guernica während des Spanischen Bürgerkriegs.
  • Guernica wurde zu einem bleibenden Symbol der Schrecken des Krieges und gilt als eines seiner bekanntesten Werke.
  • In den 1950er und 60er Jahren experimentierte Picasso weiterhin mit verschiedenen Medien – Keramik, Skulptur, Druckgrafik – und demonstrierte bemerkenswerte Vielseitigkeit.
  • Er heiratete Jacqueline Roque im Jahr 1961. Er starb am 8. April 1973 in Mougins, Frankreich.

Einflüsse und historische Bedeutung

  • Picassos künstlerische Entwicklung wurde von spanischen Meistern wie Velázquez und Goya, iberischer Skulptur, afrikanischer Kunst und Henri Matisse geprägt.
  • Sein Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts ist unermesslich. Er gründete den Kubismus, pionierte Collagen und konstruktive Skulpturen und stellte traditionelle künstlerische Konventionen kontinuierlich in Frage.
  • Picassos unerbittliche Experimentierfreude definierte die moderne Kunst neu und inspiriert Künstler bis heute.
  • Seine fruchtbare Produktion – geschätzt auf über 50.000 Werke – festigt seine Position als einer der wichtigsten und einflussreichsten Künstler in der Geschichte.
Pablo Picasso

Pablo Picasso

1881 - 1973 , Spanien

Kurzinfos

  • Beeinflusste Künstler:
    • Velázquez
    • Goya
    • Henri Matisse
  • Bemerkenswerte Werke:
    • Les Demoiselles d'Avignon
    • Guernica
    • Der alte Gitarrist
    • Familie der Saltimbanques
  • Geburtsdatum: 25. Oktober 1881
  • Geburtsort: Málaga, Spanien
  • Künstlerische Richtung: Kubismus, Surrealismus
  • Nationalität: Spanisch
  • Sterbedatum: 8. April 1973
  • Vollständiger Name: Pablo Picasso
  • Von Künstlern Beeinflusst:
    • Iberische Skulptur
    • Afrikanische Kunst