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Bathing Woman

A graceful neoclassical study of the female form, this 1928 sculpture by Moissey Kogan captures timeless sensuality through textured clay, inviting you to bring this exquisite piece of art history into your collection.

Moissey Kogan (1879-1943) war ein jüdischer bildender Künstler aus Bessarabien, bekannt für neoklassizistische Frauenformen, Medaillons und Drucke. Als Mitglied der Neuen Künstlervereinigung verkörpern seine Werke Anmut und Sinnlichkeit.

Giclée / Kunstdruck

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Gesamtpreis

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Bathing Woman

Giclée / Kunstdruck

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Eckdaten

  • Year: 1928
  • Title: Bathing Woman
  • Medium: Clay or stone
  • Dimensions: 38 x 28 cm
  • Subject or theme: Female form and grace
  • Artist: Moissey Kogan

The Grace of Form: Rediscovering Moissey Kogan’s Bathing Woman

In the quiet intimacy of Moissey Kogan’s Bathing Woman, we encounter a moment frozen in time, a delicate intersection of vulnerability and strength. Created in 1928, this evocative sculpture captures a woman caught in the private, rhythmic ritual of cleansing. There is an undeniable sense of movement within her stillness; as she reaches toward her back, her fingers tracing the contours of her own skin, the viewer is invited into a sanctuary of solitude. The piece does not merely depict a physical act but celebrates the profound elegance of the human silhouette, rendered with a sensitivity that speaks to the very essence of life and self-care.

The sculpture’s aesthetic is deeply rooted in the neoclassical traditions that Kogan mastered during his formative years in Paris. Influenced by the monumental legacies of Auguste Rodin and Aristide Maillol, Kogan moves away from dramatic tension toward a more serene, harmonious exploration of the female form. The texture of the medium—reminiscent of aged clay or weathered stone—adds a layer of historical weight to the work, suggesting an artifact unearthed from a classical era. This tactile quality provides a beautiful contrast against a minimalist backdrop, allowing the play of light and shadow across the woman's curves to become the primary storyteller.

A Legacy of Sensuality and Skill

To understand the emotional resonance of Bathing Woman, one must look to the artist’s unique journey through the École de Paris. Kogan, a sculptor of immense technical prowess, possessed a rare ability to imbue heavy materials with a sense of weightless grace. His mastery over the "Negativ-Scent" technique and his background in fine craftsmanship allowed him to treat every curve and fold as an opportunity for poetic expression. In this particular work, the composition is balanced yet dynamic; the placement of her hand on her hip provides a structural anchor, while the reaching motion of her other arm introduces a soft, organic flow that guides the eye around the entire figure.

For the discerning collector or interior designer, this piece serves as a sophisticated focal point. It possesses a timeless quality that transcends modern trends, making it an ideal addition to spaces that value understated luxury and classical beauty. Whether placed in a sunlit study or a contemporary living salon, the sculpture radiates a calming presence. Owning a high-quality reproduction of such a significant work allows one to bring the soulful, contemplative spirit of the interwar period into the modern home, offering a daily encounter with the enduring power of classical grace.


Über den Künstler

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: 12. Mai 1879 in Orhei, Bessarabien (heute Orhei, Republik Moldau)
  • Jüdischer Kaufmannshintergrund
  • Frühzeitiges Interesse an handwerklichem Geschick
  • Umzug nach Nagybánya, Ungarn, im Jahr 1889
  • Studium bei dem Maler Simon Hollósy in Nagybánya
  • Im Jahr 1903 Einschreibung an der Münchner Akademie der Bildenden Künste, wo er Bildhauerei unter Wilhelm von Rümann studierte

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

  • Anfängliche Experimente mit Edelsteinen, wobei er Medaillons, Plaketten, Vasen, Stickereien und Zeichnungen schuf.
  • Übergang zur Bildhauerei nach dem Umzug nach Paris und der Begegnung mit Rodin und Maillol.
  • Fokus auf die weibliche Form und Konzepte der Anmut in seinen Skulpturen.
  • Arbeit primär mit Terrakotta, Gips und gelegentlich Bronze.
  • Entwicklung einer einzigartigen „Negativ-Schnitt“-Technik (Intaglio), die andere Künstler beeinflusste.
  • Beeinflusst durch Auguste Rodin und Aristide Maillol.
  • Mit der Künstlergruppe École de Paris verbunden.

Hauptwerke und künstlerischer Stil

  • Primär Erschaffung kleiner Skulpturen und Reliefs im neoklassizistischen Stil.
  • Seine Werke zeichneten sich oft durch weiche Konturen, Linien und eine ausdrucksstarke Körpersprache aus.
  • Produktion zahlreicher Holzschnitte und Linolschnitte sowie Radierungen.
  • Verwendung von Kreide, Kohle und Bleistiften in seinen Zeichnungen.
  • Die Sujets stellten häufig weibliche Figuren dar, wobei der Schwerpunkt auf Anmut und Sinnlichkeit lag.
  • Umfangreiche Ausstellungen im Salon d'Automne in Paris, wo er ab 1925 als Jurymitglied und Vizepräsident der Skulpturabteilung tätig war.

Späteres Leben, Verfolgung und Vermächtnis

    Leben zwischen Paris und den Niederlanden von 1925 bis zu seinem Tod.
  • Einstellung der Reisen nach Deutschland im Jahr 1933 aufgrund des zunehmenden Antisemitismus.
  • Einige seiner Werke wurden 1938 auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ in Berlin gezeigt.
  • Deportation aus dem Internierungslager Drancy nach Auschwitz am 11. Februar 1943, wo er zwei Wochen später verstarb.
  • Sein Werk wurde in den 1960er Jahren wiederentdeckt und erlangte neue Anerkennung.
  • Seine Werke befinden sich heute in zahlreichen Museen, darunter das Stedelijk Museum Amsterdam, das Lehmbruck Museum Duisburg, die Kunsthalle Bremen, das Folkwang Museum Essen, die National Gallery Moritzburg Halle, die Hamburger Kunsthalle und das MoMA.

Künstlerische Bedeutung

  • Kogans Kunst zeichnet sich durch ihre zeitlose Qualität und eine stille Welt der Anmut aus.
  • Seine Skulpturen verkörpern eine „hellenistisch anmutende Heiterkeit“ mit zerbrechlicher Eleganz und sinnlicher Körpersprache.
  • Trotz seines tragischen Schicksals hinterließ Kogan ein bedeutendes Werk, das die künstlerischen Strömungen seiner Zeit widerspiegelt und gleichzeitig einen einzigartigen persönlichen Stil bewahrt.
  • Das Projekt „Moissey Kogan Catalogue Raisonné“ zielt darauf ab, sein Erbe zu dokumentieren und für zukünftige Generationen zu bewahren.
Moissey Kogan

Moissey Kogan

1879 - 1943 , Moldawien

Kurzinfos

  • Geburtsdatum: 12. März 1879
  • Geburtsort: Orhei, Moldawien
  • Künstler, Die Diesen Künstler Beeinflusst Haben:
    • Auguste Rodin
    • Aristide Maillol
    • Simon Hollósy
  • Künstlerische Bewegung Oder Stil: Expressionismus, Neoklassizismus
  • Nationalität: Bessarabiens-Jüdisch
  • Sterbedatum: 3. März 1943
  • Vollständiger Name: Moissey Kogan