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Circular Plate for Ben Uri

Intricate carvings of symbolic figures adorn this 1915 wooden plate by Lazar Berson, a masterpiece of Jewish decorative art that invites you to explore the profound craftsmanship of a historical era.

Die einzigartige jüdische Kunst von Lazar Berson (1882-1954) zeichnet sich durch symbolische Designs und Motive aus – insbesondere Darstellungen des Menora und des Sterns Davids – und wird auf WahooArt.com sowie anderen Plattformen für hochwertige Reproduktionen angeboten.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Handgemalte Reproduktion bestellen Handgemalte Reproduktion bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Gesamtpreis

$ 68

reproduction

Circular Plate for Ben Uri

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

$ 68

Eckdaten

  • Subject or theme: Figures and symbols
  • Year: 1915
  • Notable elements or techniques: Intricate carvings, etched figures
  • Medium: Wood
  • Artistic style: Decorative art

A Tapestry of Wood and Tradition

In the delicate interplay of light and shadow upon its carved surface, the Circular Plate for Ben Uri stands as a profound testament to the enduring spirit of Jewish cultural identity. Created in 1915 by the visionary Lazar Berson, this piece is far more than a mere decorative object; it is a narrative vessel, etched into wood with an intimacy that speaks to the soul. As one gazes upon the intricate circular design, the eye is immediately drawn into a rhythmic dance of figures and symbols, each meticulously rendered to tell a fragment of a larger, sacred story. The craftsmanship reveals a mastery of woodworking, where every notch and groove serves to elevate the medium from simple timber to a complex stage for historical and spiritual drama.

The artistry of Berson is deeply rooted in his unique synthesis of Lithuanian heritage and the mystical depths of Kabbalistic thought. Within this circular composition, at least thirteen distinct figures emerge, creating a celestial or communal assembly that feels both ancient and immediate. The technique employed here relies on the depth of the carving to create natural highlights and shadows, giving the wooden surface a sculptural quality that changes as the viewer moves around it. This tactile dimension makes the piece an extraordinary choice for collectors who appreciate art that possesses a physical presence—a work that demands attention not just through its imagery, but through its very texture.

Historical Resonance and Symbolic Depth

To understand this plate is to understand the turbulent era of its birth. Created during the height of the First World War, the piece embodies the resilience of a community seeking to preserve its essence amidst global upheaval. Berson, having moved to London, sought to establish a permanent visual language for Jewish art through the founding of the Ben Uri association. This plate serves as an early manifestation of that ambition, acting as a bridge between the traditional shtetl life of his youth and the burgeoning modern Jewish art movement in London. The symbols etched into the wood are not merely ornamental; they are coded messages of continuity, faith, and the preservation of memory.

For the discerning interior designer or art enthusiast, this reproduction offers a unique opportunity to introduce a sense of historical gravity and warmth into a contemporary space. The organic nature of the wood provides a grounding element, while the complexity of the carvings invites long periods of contemplation. Whether placed as a focal point in a curated gallery wall or used to add a layer of sophisticated storytelling to a study, the Circular Plate for Ben Uri brings with it an emotional weight that is rare in modern decor. It is an invitation to connect with a legacy of artistry that refuses to be forgotten, making it a timeless acquisition for any collection dedicated to the beauty of human heritage.


Über den Künstler

Ein Visionär der Diaspora: Das Leben und Vermächtnis von Lazar Berson

Das Leben von Lazar Berson bleibt ein fesselnder Wandteppich aus Licht und Schatten, ganz ähnlich den mystischen Traditionen, die seinen schöpferischen Geist nährten. Geboren im Jahr 1882 im Dorf Škupiškyi, im Herzen eines litauischen Shtetls, waren Bersons frühe Jahre von den reichen, rhythmischen Texturen des jüdischen Lebens geprägt. Während präzise biografische Details aus seiner prägenden Ära oft durch den Lauf der Zeit verschleiert werden, ist die Essenz seiner Erziehung in jede Linie seines Werkes eingraviert. Er trug das tiefe spirituelle Gewicht des Shtetls und eine tief verwurzelte Verbindung zur jüdischen Tradition in sich, die später als Fundament für eine revolutionäre künstlerische Mission in den pulsierenden urbanen Zentren Europas dienen sollte.

Bersons künstlerische Reise war geprägt von großer Bewegung und intellektueller Expansion. Sein Streben nach Meisterschaft führte ihn von der kulturellen Renaissance St. Petersburgs zu den prestigeträchtigen Hallen der École des Beaux-Arts in Paris. In der lebendigen, bohemischen Atmosphäre von Paris fand sich Berson inmitten eines „Gebetsquorum“ jüdischer Emigranten-Künstler wieder, die in der legendären La Ruche lebten. Hier, umgeben von der Energie der Moderne und Weggefährten wie Marc Chagall und Léon Bakst, begann sich seine einzigartige visuelle Sprache zu formen. Er suchte die Brücke zwischen dem Alten und der Avantgarde zu schlagen, indem er die formale Ausbildung der westlichen akademischen Malerei mit der gefühlvollen, symbolischen Tiefe jüdischer Volkskunst und den esoterischen Geheimnissen der Kabbala verschmolz.

Symbolismus und die heilige Geometrie des Designs

Ein Werk von Lazar Berson zu begegnen bedeutet, in eine Welt einzutreten, in der Geometrie auf Göttlichkeit trifft. Seine Ästhetik war nicht bloß dekorativ; sie war ein bewusster Versuch, spirituelle Wahrheiten durch visuelle Form zu manifestieren. Bersons Kompositionen zeichnen sich oft durch einen komplizierten Tanz von Mustern aus, bei dem die mathematische Präzision geometrischer Formen als Gefäß für tiefgründige religiöse Symbolik dient. Er nutzte häufig Motive, die mit der kosmischen Ordnung in Resonanz standen, wie etwa:

  • Die Menora: Der siebenarmige Leuchter, der als leuchtendes Symbol göttlicher Präsenz und Kontinuität dient.
  • Der Davidstern: Ein ikonisches Emblem, das in das eigentliche Gefüge seiner Entwürfe eingewoben wurde, um die jüdische Identität zu behaupten.
  • Tierkreiszeichen: Himmlische Bildsprache, die die irdische Erfahrung mit den Bewegungen des Himmels verband.
  • Hebräische Schrift: Die heilige Schrift, die sowohl als strukturelles als auch als spirituelles Element innerhalb seiner Kompositionen verwendet wurde.

Diese Verschmelzung von kabbalistischer Mystik und dekorativem Design ermöglichte es Berson, Kunst zu schaffen, die als Brücke zwischen den Welten fungierte. Seine Arbeiten wiesen oft kreisförmige, mandala-ähnliche Strukturen auf – wie etwa seine bemerkenswerten Entwürfe aus dem Jahr 1915 –, die den Betrachter in einen Zustand der Kontemplation einluden und die zyklische Natur von Leben und Glauben widerspiegelten.

Das Erbe von Ben Uri und die historische Bedeutung

Vielleicht fand sich Bersons beständigste Errungenschaft nicht allein auf Leinwand oder Holz, sondern in der Gemeinschaft, die er aufbaute. Im Jahr 1915, inmitten der Umwälzungen des Ersten Weltkriegs, zog Berson nach London und gründete die Jewish-National Decorative Art Association, die heute als Ben Uri Arts Society bekannt ist. Diese Institution entsprang dem visionären Wunsch, ein blühendes Ökosystem für jüdische Kunstfertigkeit innerhalb der East-End-Gemeinschaft zu kultivieren. Durch diese Gesellschaft setzte sich Berson für die Bedeutung der dekorativen Künste und des Designs ein, mit dem Ziel, die jüdische Kultur und Identität durch ästhetisch fesselnde und kulturell bedeutsame Schöpfungen zu erhöhen.

Obwohl seine persönliche Geschichte Momente des plötzlichen und mysteriösen Verschwindens aus der Londoner Metropole im Jahr 1916 beinhaltet, blieb sein Einfluss unvergesslich. Es gelang ihm, einen Geist der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Kunsthandwerkern zu fördern und sicherzustellen, dass die Schönheit der Diaspora durch greifbare, exquisite Objekte bewahrt wurde. Heute wird Berson nicht nur als Maler oder Designer in Erinnerung behalten, sondern als ein Pionier, der einer Kultur im Wandel eine Stimme verlieh und ein Vermächtnis aus Resilienz, Identität und tiefer spiritueller Schönheit hinterließ.

Lazar Berson

Lazar Berson

1882 - 1954 , Litauen

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Dekorative Kunst
  • Date Of Birth: 1882-10-16
  • Date Of Death: 1954
  • Full Name: Lazar Berson
  • Nationality: Litauer
  • Notable Artworks: ['Kreisartige Gestaltung für Ben Uri']
  • Place Of Birth: Škupiškyi, Litauen