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The Jolly Drinker

Discover 'The Jolly Drinker' by Judith Leyster! This vibrant 1629 painting captures a lively scene of revelry, showcasing the artist’s skill and challenging art history norms.

Ein beeindruckendes Gemälde von Rembrandt über einem alten Mann im luxuriösen Fellmantel. Entdecken Sie die Kunstgeschichte und die außergewöhnliche Lichtführung dieses Meisterwerks!

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Handgemalte Reproduktion bestellen Handgemalte Reproduktion bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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The Jolly Drinker

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

$ 68

Eckdaten

  • Notable elements: Empty jug, feather hat
  • Location: Rijksmuseum Amsterdam
  • Artistic style: Genre painting
  • Year: 1629
  • Artist: Judith Jans Leyster
  • Influences: Frans Hals
  • Medium: Oil on canvas

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What is the primary subject depicted in ‘The Jolly Drinker’?
Frage 2:
Which of the following best describes Judith Leyster's artistic style as evident in ‘The Jolly Drinker’?
Frage 3:
The presence of the bowl(s) on the table in ‘The Jolly Drinker’ suggests what about the scene?
Frage 4:
When was ‘The Jolly Drinker’ painted?
Frage 5:
Prior to 1893, ‘The Jolly Drinker’ was often mistakenly attributed to which famous painter?

The Jolly Drinker: A Window into Seventeenth-Century Dutch Merriment

Judith Jans Leyster’s “The Jolly Drinker,” painted in 1629, isn't merely a portrait; it’s a vibrant snapshot of a specific moment in time – the burgeoning spirit of the Dutch Golden Age. This captivating work, now housed at the Rijksmuseum in Amsterdam, offers a glimpse into a world where conviviality, social interaction, and a touch of playful indulgence were highly valued. The painting depicts a man, likely a merchant or gentleman, reclining comfortably against a table laden with familiar objects: a warming brazier, a pipe, and a scattering of tobacco – all symbols of leisure and refined taste. But it’s the central focus—his outstretched hand holding aloft an empty jug—that immediately draws the eye, radiating an infectious sense of merriment.

Leyster's masterful technique is instantly recognizable. She employs a loose, almost impressionistic style, reminiscent of Frans Hals, another prominent Haarlem painter known for his dynamic brushwork and ability to capture fleeting moments of life. Notice how she uses rapid, short strokes to define the figure’s form, creating a sense of movement and immediacy. The colors are rich and warm – deep reds, browns, and golds—contributing to the painting's overall feeling of warmth and abundance. The background is deliberately muted, allowing the central figure and his immediate surroundings to command attention. This strategic use of light and shadow further enhances the drama and draws the viewer into the scene.

A Portrait of a Social Scene

“The Jolly Drinker” transcends a simple portrait; it’s a carefully constructed social tableau. The inclusion of the table setting—the brazier, pipe, and tobacco—suggests a gathering of friends or associates, perhaps enjoying a late-night conversation after a day's work. The man’s attire – a dark doublet with a flamboyant feathered hat – speaks to his status and position within society. He is not depicted as a pious recluse but as someone who embraces the pleasures of life, indulging in good company and spirited conversation. The painting reflects the changing social landscape of 17th-century Holland, where merchants and professionals were accumulating wealth and enjoying greater freedoms than previous generations.

Interestingly, for decades after its creation, “The Jolly Drinker” was mistakenly attributed to Frans Hals, a master of capturing lively scenes. This misattribution stemmed from the painting’s stylistic similarities to Hals' work—particularly his use of dynamic poses and loose brushwork. It wasn’t until 1893 that Leyster’s monogram – JL with a star – was discovered above the jug, finally correcting this long-standing error and recognizing her as the true artist behind this remarkable piece.

Symbolism and Emotional Resonance

The empty jug itself is laden with symbolism. It represents not just a drink but also an invitation to share, to celebrate, and to let loose from the constraints of daily life. The man’s flushed cheeks and joyful expression convey a sense of uninhibited pleasure—a testament to the Dutch spirit of hospitality and good cheer. The painting isn't simply depicting a drinking scene; it’s capturing an emotional state – one of relaxed enjoyment, camaraderie, and perhaps even a touch of mischievousness.

“The Jolly Drinker” is more than just a beautiful painting; it’s a window into the cultural values of 17th-century Holland. It speaks to a society that valued social interaction, embraced leisure, and celebrated the pleasures of life—qualities that continue to resonate with us today. Reproductions of this iconic work offer a chance to bring this vibrant scene into your home, evoking the spirit of the Dutch Golden Age and reminding us to savor the simple joys of good company and spirited conversation.


Über den Künstler

Judith Jans Leyster (1609–1660): Eine Pionierin der niederländischen Malerei

Judith Jans Leyster, geboren 1609 in Haarlem und aufgewachsen im Schatten eines väterlichen Brauereigeschäfts, gilt als eine der ersten weiblichen Künstlerinnen des Niederländischen Goldenen Zeitalters. Ihr Leben und Werk sind geprägt von Herausforderungen und Durchbrüchen, die bis heute Kunsthistoriker faszinieren und über ihre Zeit hinauswirken. Obwohl ihr künstlerischer Weg zunächst wenig Aufsehen erregte und ihre Gemälde nach ihrem Tod weitgehend vergessen blieben, wurde sie im Jahr 1893 wiederentdeckt und ihre Leistungen werden heute mit großem Respekt gewürdigt.

Frühe Ausbildung und Einfluss von Frans Pietersz de Grebber

Über die genaue Entwicklung ihrer künstlerischen Fähigkeiten ist wenig bekannt. Es wird jedoch angenommen, dass Leyster ihre Ausbildung hauptsächlich bei Frans Pietersz de Grebber erhielt, einem angesehenen Maler und Radierer mit einer Werkstatt in Haarlem. De Grebber war ein Vorbild für viele junge Künstlerinnen seiner Zeit und prägte ihren Stil maßgeblich durch seine eigene künstlerische Praxis und sein Wissen über die neuesten Techniken und Theorien der Malerei. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es Leyster, sich frühzeitig mit den wichtigsten Entwicklungen ihrer Zeit auseinanderzusetzen und einen eigenen künstlerischen Weg zu finden.

Ihr Werk und ihre Zusammenarbeit mit Jan Miense Molenaer

Leysters künstlerisches Schaffen konzentrierte sich hauptsächlich auf Genrebilder – Szenen aus dem Alltag des Bürgertums –, Porträts und Stillleben. Besonders beeindruckend sind ihre Gemälde von jungen Männern, die Flöte spielen oder andere Aktivitäten ausüben, wobei sie eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe und ein tiefes Verständnis für menschliche Emotionen bewiesen. Eine besondere Beziehung hatte Leyster zu ihrem Ehemann Jan Miense Molenaer, einem ebenfalls erfolgreichen Maler und Werkfreund. Gemeinsam arbeiteten sie in einer gemeinsamen Werkstatt und hatten fünf Kinder. Ihre Zusammenarbeit wurde durch den Austausch von Ideen und Materialien geprägt und ermöglichte es ihnen, ihre künstlerischen Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern und neue Ausdrucksformen zu entwickeln. Durch die gemeinsame Nutzung eines Studios und die Unterstützung ihrer jeweiligen Familien konnte Leyster einen außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung der niederländischen Kunst leisten.

Die Wiederentdeckung und Anerkennung nach dem Tod

Nach ihrem frühen Tod im Jahr 1660 wurde Leysters Werk lange Zeit vergessen und ihr künstlerischer Wert unterschätzt. Erst durch eine zufällige Entdeckung eines Gemäldes im Louvre im Jahr 1893 gelang es Kunsthistorikern, ihre Leistungen wiederzuerkennen und ihre Bedeutung für die Geschichte der niederländischen Malerei neu zu bewerten. Diese Wiederentdeckung führte zu umfangreichen Forschungsarbeiten und einem verstärkten Interesse an ihrem Leben und Werk und bestätigte damit ihre zentrale Rolle bei der Entwicklung des Barock und ihrer außergewöhnliche künstlerische Qualität. Heute wird Judith Leyster als eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihres Jahrhunderts gefeiert und ihr Werk wird weiterhin intensiv studiert und bewundert.

Einblick in die Kunstgeschichte

Leysters Gemälde bieten einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Kultur des Niederländischen Goldenen Zeitalters und stellen eine Herausforderung für traditionelle Geschichtsschreibung dar. Ihre Werke zeigen nicht nur außergewöhnliche künstlerische Fähigkeiten, sondern auch ein tiefes Verständnis für menschliche Beziehungen und soziale Strukturen. Durch ihre Darstellung von Alltagsszenen und Porträts ermöglicht Leyster uns einen unmittelbaren Zugang zur Welt ihrer Zeit und trägt dazu bei, die Perspektiven und Erfahrungen von Frauen in der Kunstgeschichte zu erweitern. Ihre Gemälde sind ein unverzichtbares Dokument für das Verständnis dieser Epoche und erinnern daran, dass auch Künstlerinnen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung unserer kulturellen Erinnerung spielen können.
Judith Leyster

Judith Leyster

1609 - 1660 , Niederlande

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Dutch Gouden Eeuw
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Jan Miense Molenaer']
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Frans Pietersz de Grebber']
  • Date Of Birth: 28 Juli 1609
  • Date Of Death: 10 Feb 1660
  • Full Name: Judith Jans Leyster
  • Nationality: Niederländisch
  • Notable Artworks:
    • Jonge Fluitspeler
    • Gelukkig Bedienenaar
  • Place Of Birth: Haarlem, Niederlande