Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln
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Geben Sie die Breite und die Höhe an, die Sie für Ihren Rahmen oder Ihre Wand benötigen. Da dieses Werk handgemalt ist, kann der Künstler bei einer anderen Form etwas mehr um das Bild herum malen oder etwas abschneiden – Sie entscheiden. Wir senden Ihnen ein digitales Mockup zur Freigabe, bevor mit dem Malen begonnen wird. Das auf dieser Seite gezeigte Bild stellt nicht das tatsächliche Ergebnis dar – dies tut nur das Mockup.
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Self Portrait
Format der Reproduktion
James Irvine war ein Industriedesigner, dessen Schaffen eine tiefe Verbindung zwischen Form und Funktion suchte. Geboren in London, widmete er den Großteil seiner Karriere der Erforschung des Verhältnisses zwischen geometrischen Formen und den Menschen, die sie im Alltag nutzen. Nach seinem Studium am Kingston Polytechnic und dem Royal College of Art in London zog es ihn im Jahr 1984 nach Mailand. Dieser Schritt brachte ihn in das pulsierende Zentrum einer ganz besonderen Denkweise über Objekte. Dort begann er seine Tätigkeit als Berater für Olivetti, wo er unter der wegweisenden Leitung von Michele De Lucchi und Ettore Sottsass arbeitete. Seine Arbeiten in diesen prägenden Jahren waren durch eine unnachgiebige Präzision und eine tiefe Orientierung am Endverbraucher definiert.
Im Jahr 1987 führte ihn sein Weg für ein Jahr nach Tokio zum Toshiba Design Centre. Diese Phase der intensiven Forschung über industrielle Produkte verlieh seinem gestalterischen Ansatz eine weitere, tiefere Ebene. Bis 198ng kehrte er nach Mailand zurück, um sein eigenes privates Studio zu eröffnen. In Zusammenarbeit mit verschiedensten Unternehmen brachte er einen Sinn für geometrischen Formalismus in alles ein – von kleinen Konsumgütern bis hin zum großflächigen Transportwesen. Ein eindrucksvolles Zeugnis seines Schaffens war die Mitgestaltung eines neuen Stadtbusses für das Hannover Üstra-Verkehrssystem im Jahr 2000, ein Projekt, das zur Produktion von 131 Bussen durch Mercedes Benz führte.
Seine berufliche Praxis war oft eng mit der einflussreichen Agentur Sottsass Associati verwoben. Zwischen 1993 und 1999 war er als Partner in der Agentur tätig und trug die Verantwortung für die Gruppe des Industriedesigns. Diese Zeit ermöglichte es ihm, die Brücke zwischen individueller Studioarbeit und groß angelegter industrieller Produktion zu schlagen. Sein Kundenstamm weitete sich um renommierte Namen wie B&B Italia, Artemide, Magis und Canon aus. Dabei betrachtete er stets, wie Objekte im täglichen Leben funktionieren, und verlieh seiner Kommunikation sowie seiner gestalterischen Richtung oft eine Nuance von Ironie oder Großzügigkeit.
Die Arbeiten, die in seinem Mailänder Studio entstanden, waren durch mehrere spezifische Merkmale gekennzeichnet:
Im Jahr 2004 wurde er von der Royal Society of Arts in London zum Royal Designer for Industry ernannt. Auch sein Wissen gab er durch Lehrtätigkeit weiter, indem er von 2005 bis 2007 als Professor für Industriedesign an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe wirkte. Seine akademischen Leistungen wurden auch von der Kingston University gewürdigt, die ihm im Jahr 2007 einen Ehrendoktorgrad in Design verlieh.
Nach seinem Tod im Jahr 2013 endete die Geschichte seines Büros nicht. Das Studio wurde unter der Leitung von Marialaura Rossiello Irvine und Maddalena Casadei weitergeführt. Sie bewahrten die Kernprinzipien, die während seiner Jahre in Mailand etabliert wurden: Präzision, Ironie und Großzügigkeit. Sein Werk bleibt eine fortwährende Studie darüber, wie strukturierte Formen auf menschliche Interaktion treffen können.
1822 - 1889 , Vereinigtes Königreich