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Der große Ziegenbock oder Sabbaths der Hexen

Ein düsteres Meisterwerk von Goya: 'Der große Ziegenbock oder Sabbaths der Hexen' zeigt eine erschreckende Szene eines Zauberritus und verkörpert die dunkle Seite menschlicher Natur und gesellschaftliche Ängste.

Francisco Goya (1746-1828): Spanien's Meister der Romantik! Bekannt für Porträts, düstere Satire und "Kriege". Ein Schlüssel zum modernen Kunstgeschichte.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln Zum digitalen Bild wechseln)

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das WahooArt.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (23 September). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Gesamtpreis

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Der große Ziegenbock oder Sabbaths der Hexen

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Format der Reproduktion

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Kurzübersicht

  • Medium: Oil on canvas
  • Subject or theme: Witches' Sabbath; Supernatural gathering
  • Year: 1798
  • Artistic style: Expressionist
  • Movement: Romanticism
  • Location: Museo Lázaro Galdiano, Madrid
  • Notable elements or techniques: Impasto; Drypoint etching

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What is the predominant color palette of ‘The Great He Goat or Witches Sabbath’?
Frage 2:
Which artistic movement is most closely associated with Goya's style in this artwork?
Frage 3:
The artist utilizes loose, expressive lines to achieve what effect?
Frage 4:
What technique is most likely employed by Goya in this piece, contributing to its dramatic texture?
Frage 5:
‘The Great He Goat or Witches Sabbath’ reflects themes explored in Goya's series ‘The Disasters of War’. What is a central concern conveyed by this artwork?

Die große Ziege oder Das Hexenritual

Francisco José de Goya y Lucientes’ “Das große Ziege oder Das Hexenritual” (El gran cabrón) ist ein Werk von außergewöhnlicher Intensität und düsterer Schönheit, das tief in den Schatten der europäischen Romantik und Expressionismus eintaucht. Dieses Gemälde aus dem Jahr 1798 befindet sich im Museo Nacional del Prado in Madrid und stellt eine erschütternde Darstellung eines Hexenrituals dar – eine Szene, die nicht nur Goya’s künstlerische Fähigkeiten demonstriert, sondern auch einen wichtigen Einblick in seine Zeit und sein tiefgreifendes Verständnis der menschlichen Natur bietet.

Die Komposition des Gemäldes ist komplex und aufregend. Eine Vielzahl von Figuren wird dicht gepackt dargestellt und wirkt dabei völlig zufällig angeordnet. Es fehlt ein klar definierter Fokuspunkt; stattdessen zieht das Auge durch die Masse von Körpern und Gesichtern, wodurch eine Atmosphäre der Verwirrung und des Chaos entsteht. Diese ungewöhnliche Anordnung unterstreicht Goya’s Fähigkeit, Emotionen und Zustände zu erfassen und zu kommunizieren, ohne auf konventionelle kompositorische Regeln zurückzugreifen.

Die Farbpalette ist nahezu monochrom und dominiert von tiefen Grautönen und Weißtönen. Nur subtile Akzente in Braun und Ocker verleihen dem Bild eine gewisse Wärme, die jedoch nicht wesentlich zur Gesamtatmosphäre beiträgt. Goya verzichtet auf lebendige Farben und konzentriert sich stattdessen darauf, Stimmung und Ausdruckskraft durch Tonwertunterschiede zu verstärken – eine Technik, die typisch für seine späteren Werke ist.

Die Verwendung von Linien ist ebenso beeindruckend wie präzise. Goya nutzt lose und expressive Linienlinien zur Darstellung von Formen und Körpern und verzichtet auf klare Konturen. Diese Linien verleihen dem Gemälde Bewegung und Dynamik und tragen dazu bei, eine unmittelbare und kraftvolle Wirkung zu erzielen. Durch diese Technik wird die Szene besonders lebendig und wirkt gleichzeitig traumhaft und erschreckend.

Die Textur des Gemäldes ist rau und uneben und deutet auf eine großzügige Impasto-Technik hin, bei der Farbe dick auf das Leinwand aufgebracht wurde. Diese Methode verstärkt die dramatische Wirkung des Bildes und verleiht ihm eine besondere taktile Qualität. Durch die Verwendung von Impasto konnte Goya eine beeindruckende Tiefenwirkung erzielen und gleichzeitig eine Atmosphäre der Intensität und Leidenschaft schaffen.

Das Gemälde ist tief in den historischen Kontext der Zeit eingebettet, in der es entstanden ist – einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche und religiöser Konflikte. Es spiegelt die Ängste und Obsessionen seiner Zeit wider und stellt eine Kritik an der Machtstruktur und den sozialen Normen dar. Gleichzeitig wird Goya’s Werk als Ausdruck eines tiefen menschlichen Mitgefühls und einer außergewöhnlichen künstlerischen Sensibilität gewürdigt.

Symbolisch betrachtet ist “Das große Ziege oder Das Hexenritual” eine Darstellung von Dunkelheit und Schrecken, die jedoch auch Fragen nach der Natur des Menschen und seiner Fähigkeit zur Selbstzerstörung aufwirft. Die grotesken Figuren und die düstere Farbpalette erinnern an die Themen der Romantik und Expressionismus und laden den Betrachter dazu ein, über die Grenzen der sichtbaren Welt hinauszusehen und sich mit den tiefsten Emotionen und Ängsten auseinanderzusetzen.

Diese außergewöhnliche Darstellung eines Hexenrituals wird auch heute noch von Kunstliebhabern und Sammlern gefeiert und gilt als eines der bedeutendsten Werke der europäischen Kunstgeschichte. Eine hochwertige Reproduktion ermöglicht es Ihnen, die beeindruckende Schönheit und Intensität dieses Meisterwerks zu erleben und sich von seiner einzigartigen Atmosphäre inspirieren zu lassen.


Biografie des Künstlers

Francisco José de Goya y Lucientes

Francisco José de Goya y Lucientes, a name synonymous with both the grandeur of Old Master tradition and the unsettling premonitions of modern art, remains one of history’s most compelling and enigmatic figures. Born in 1746 in Fuendetodos, Spain, his journey from aspiring provincial artist to court painter, and ultimately, to a visionary chronicler of human suffering and societal decay, is a testament to both his extraordinary talent and the turbulent times he inhabited. Goya’s early training began at age fourteen under José Luzán y Martinez, laying a foundation in traditional techniques before he moved to Madrid and refined his skills with Anton Raphael Mengs, then the dominant artistic force at the Spanish court. This initial period instilled in him a mastery of form and composition, evident in his early commissions – designs for tapestries that showcased lively scenes of everyday life, reflecting a Rococo sensibility tempered by a distinctly Spanish realism. Marriage to Josefa Bayeu, sister of another painter within the royal circle, further cemented his position within the artistic establishment. These early works, while charming and skillfully executed, offered little hint of the profound emotional depth and unsettling darkness that would come to define his later oeuvre.

Early Training and Career

Goya’s ascent through the ranks of the Spanish court was steady. He became a painter to the Royal Chamber in 1786, securing a stream of portrait commissions from the aristocracy and royalty. These portraits are remarkable not merely for their technical brilliance – Goya possessed an uncanny ability to capture likeness with unflinching honesty – but also for their psychological insight. He didn’t simply paint what his sitters *looked* like; he revealed something of their character, their vulnerabilities, and even their hidden anxieties. However, beneath the veneer of courtly success, a transformation was brewing within Goya. In 1793, a severe illness left him profoundly deaf, an event that irrevocably altered his perception of the world and, consequently, his art. This affliction plunged him into a period of intense introspection and isolation, severing his connection to the social life he once enjoyed and forcing him inward, towards a darker, more subjective reality. The shift in his artistic style was dramatic. Gone were the bright colors and cheerful scenes; in their place emerged a brooding palette, loose brushwork, and compositions charged with emotional intensity. He began to explore themes of madness, violence, and the irrational, foreshadowing the anxieties that would grip Europe in the coming decades.

Los Caprichos, Disasters, and Black Paintings: A Descent into Darkness

This period of artistic ferment culminated in some of Goya’s most iconic works. Los Caprichos, a series of eighty etchings published in 1799, are a scathing satire of Spanish society – its follies, superstitions, and moral corruption laid bare with unflinching wit and biting irony. The images are grotesque yet captivating, populated by witches, monsters, and caricatures of the aristocracy, all rendered with a masterful command of etching techniques. They are not heroic depictions of battle; they are unflinching portrayals of its horrors, devoid of any romanticism or glorification. Perhaps most unsettling of all were The Black Paintings, a series of fourteen murals Goya painted directly onto the walls of his house, “Quinta del Sordo” (the Deaf Man’s Villa), between 1819 and 1823. These works – including the terrifying *Saturn Devouring His Son* and the haunting *Asmodea* – are a descent into the darkest recesses of the human psyche, expressing themes of despair, madness, and existential dread with unparalleled intensity.

Legacy: A Bridge Between Worlds

In 1824, disillusioned by political unrest in Spain, Goya sought exile in Bordeaux, France, where he continued to work until his death in 1828. His final years were marked by a renewed focus on printmaking, culminating in the *La Tauromaquia* series, which explored the spectacle and brutality of bullfighting. Francisco Goya’s legacy is immense and far-reaching. He stands as a pivotal figure in art history, bridging the gap between the Old Masters and the modern movement. His influence can be seen in the works of countless artists who followed – from Édouard Manet and Pablo Picasso to Francis Bacon – all drawn to his expressive brushwork, psychological depth, and willingness to confront uncomfortable truths. He challenged artistic conventions, embraced innovation, and dared to explore the darker aspects of human experience, leaving behind a body of work that continues to resonate with audiences today. Goya wasn’t merely painting pictures; he was holding up a mirror to society, forcing us to confront our own flaws and vulnerabilities, and reminding us of the enduring power – and fragility – of the human spirit.

Eckdaten zum Künstler

  • Artistic Movement Or Style: Romantik
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Diego Velázquez
    • Giovanni Battista Tiepolo
    • Anton Raphael Mengs
  • Date Of Birth: 30 März 1746
  • Full Name: Francisco José de Goya y Lucientes
  • Nationality: Spanisch
  • Notable Artworks:
    • Los Caprichos
    • Die Katastrophen des Krieges
    • Die Maja Desnuda
    • Die schwarzen Gemälde
  • Place Of Birth: Fuendetodos, Spanien
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