Öl auf Leinwand
Wandkunst
Expressionism
1907
Moderne
32.0 x 31.0 cmHandgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zu Druck wechseln
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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
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Selbstbildnis, nach rechts blickend
Format der Reproduktion
Egon Schieles Selbstbildnis, nach rechts blickend, entstanden im Jahr 1907, ist ein ergreifendes und aufschlussreiches Werk, das den Beginn seines expressionistischen Stils einfängt. Mit einer Größe von 32 x 31 cm und ausgeführt in Öl auf Leinwand bietet dieses Selbstporträt einen intimen Einblick in die Psyche eines jungen Mannes, der während eines entscheidenden Moments seiner künstlerischen Entwicklung mit komplexen Emotionen ringt.
Das Porträt zeigt Schiele selbst, der nach rechts blickt. Sein Blick ist direkt, doch kontemplativ, zieht den Betrachter in einen stillen Dialog. Die Komposition ist bemerkenswert schlicht; der dargestellte Künstler füllt fast das gesamte Bildfeld aus, wodurch alle unnötigen Details eliminiert und die Aufmerksamkeit ausschließlich auf sein Gesicht und seinen Oberkörper gelenkt wird. Diese bewusste Rahmung verstärkt den Eindruck von Intimität und Verletzlichkeit. Schieles Technik in diesem Werk demonstriert einen Abschied von traditionellem akademischen Realismus hin zu den ausdrucksstarken Verzerrungen, die für den Expressionismus charakteristisch sind. Die Pinselstriche sind sichtbar und energiegeladen, was dem Werk eine rohe und unmittelbare Wirkung verleiht. Er verwendet eine begrenzte Farbpalette, dominiert von dunklen Blautönen, Purpurfarben und Brauntönen, akzentuiert durch wärmere Töne in der Haut.
Licht spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des emotionalen Impacts von Selbstbildnis, nach rechts blickend. Der dunkle Hintergrund dient dazu, Schieles Gesicht zu isolieren und hervorzuheben, wodurch ein dramatischer Chiaroscuro-Effekt entsteht – eine Technik, die starke Kontraste zwischen Licht und Schatten nutzt, um Formen zu modellieren und Tiefe zu erzeugen. Diese bewusste Verwendung von Licht betont nicht nur die Gesichtszüge des Sujets, sondern trägt auch zu einer Atmosphäre der Innenschau und Melancholie bei. Es spiegelt den Einfluss früherer Meister wider und formuliert gleichzeitig eine unverwechselbare moderne Ästhetik. Die Art und Weise, wie Schiele das Licht manipuliert, unterstreicht sein Bestreben, psychologische Wahrheit statt bloßer visueller Darstellung zu vermitteln.
Entstanden im Jahr 1907, entstand dieses Selbstporträt während einer Zeit bedeutender künstlerischer Umwälzungen. Wien um die Jahrhundertwende war ein Zentrum intellektueller und kultureller Innovation, aber auch sozialer Unruhen. Schieles Werk spiegelt diese komplexe Umgebung wider. Er wurde tief von Gustav Klimt beeinflusst, seinem Mentor an der Wiener Kunstgewerbeschule, entwickelte jedoch schnell seinen eigenen unverwechselbaren Stil, der über Klimts dekorative Ästhetik hinausging hin zu einer roheren und psychologisch eindringlicheren Erkundung menschlicher Emotionen. Selbstbildnis, nach rechts blickend veranschaulicht diese Entwicklung und kündigt die intensive Emotionalität und psychologische Tiefe an, die Schieles spätere Werke prägen würden. Es ist ein frühes, aber kraftvolles Statement für sein Engagement im Expressionismus – einer Bewegung, die sich der Vermittlung subjektiver Gefühle und Erfahrungen durch verzerrte Formen und übertriebene Farben verschrieben hat.
Selbstbildnis, nach rechts blickend ist nur ein Aspekt von Egon Schieles umfangreichem Œuvre. Sein künstlerisches Erbe umfasst zahlreiche weitere bedeutende Werke, die Themen wie Sexualität, Identität und Sterblichkeit mit unerschütterlicher Ehrlichkeit erforschen. Bemerkenswerte Beispiele sind:
Selbstbildnis, nach rechts blickend bleibt ein überzeugendes Zeugnis von Egon Schieles künstlerischem Genie – ein Fenster in die Seele eines Künstlers, der sich mit tiefgreifenden Fragen zum Leben, zur Identität und zur menschlichen Verfassung auseinandersetzt.
1890 - 1918 , kroatien