Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zu Druck wechseln
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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
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The Hague
Format der Reproduktion
Geboren 1886 in Berlin, Deutschland, war Dr. Erich Salomon (eigentlich Otto Erich Salomon) ein bahnbrechender deutsch-jüdischer Nachrichtenfotograf, dessen innovative Techniken und eindringliche Bilder die Welt der Diplomatie und des Rechts während einer turbulenten Ära dokumentierten. Sein Leben endete tragisch in Auschwitz im Jahr 1944, doch sein Vermächtnis als Pionier der Fotojournalistik lebt fort.
Salomons frühes Leben war geprägt von Privilegien; er entstammte einer wohlhabenden deutsch-jüdischen Bankiersfamilie. Er studierte zunächst Rechtswissenschaften, Ingenieurwesen und Zoologie, bevor der Erste Weltkrieg ausbrach. Im Dienst an der Westfront geriet er 1914 in französische Gefangenschaft. Nach dem Krieg wechselte er in die Werbeabteilung des Ullstein-Verlags, wo er Plakatsentwürfe entwarf. Ein entscheidender Moment kam 1927, als er mit 41 Jahren begann, eine Kamera einzusetzen, um juristische Verfahren zu dokumentieren. Seine Erfindungskraft wurde schnell deutlich: Salomon versteckte berühmt eine Ermanox-Kamera – ein Modell, das für seine Low-Light-Fähigkeiten bekannt war – in seinem Homburg und konnte so unauffällig Bilder von Gerichtsverhandlungen aufnehmen. Dieser innovative Ansatz, der durch sein Foto eines Polizeikillers bei einem Prozess in Berlin veranschaulicht wird, markierte den Beginn seiner Karriere als Nachrichtenfotograf.
Salomons fotografischer Stil war von seinem kühnen und unkonventionellen Ansatz geprägt. Er besaß bemerkenswerte Mehrsprachigkeitskenntnisse und eine unglaubliche Fähigkeit, sich in hochkarätige Veranstaltungen einzufügen. Ab 1928 arbeitete er für die *Berliner Illustrirte Zeitung* und erlangte schnell europaweit Anerkennung. Sein waghalsigster Coup gelang ihm während der Unterzeichnung des Kellogg-Briand-Pakts im Jahr 1928: Salomon sicherte sich einen Platz als polnischer Delegierter und fotografierte das historische Ereignis von innen heraus – eine beispiellose Tat journalistischer Erfindungskraft. Er dokumentierte bedeutende Ereignisse, darunter Migrationsrouten nach Ellis Island und ist bekanntlich einer von nur zwei Personen, die eine Sitzung des Obersten Gerichtshofs der USA fotografiert hat. Seine Fähigkeit, intime Momente in eingeschränkten Umgebungen einzufangen, revolutionierte die Nachrichtenfotografie.
Mit dem Aufstieg Adolf Hitlers und des NS-Regimes nahm Salomons Leben eine verheerende Wendung. Er floh mit seiner Frau in die Niederlande und setzte dort seine fotografische Arbeit in Den Haag fort. Trotz Einladungen, in die Vereinigten Staaten umzuziehen, blieb er in Europa. Im Jahr 1940, als Deutschland die Benelux-Staaten überfiel, gerieten Salomon und seine Familie in eine Falle. Sie wurden anschließend im Durchgangslager Westerbork interniert, bevor sie nach Theresienstadt deportiert wurden. Tragischerweise starben sowohl Erich Salomon als auch seine Frau am 7. Juli 1944 in Auschwitz.
Trotz seines tragischen Schicksals bleiben Dr. Erich Salomons Beiträge zur Fotojournalistik von großer Bedeutung. Er war ein Pionier, der die Grenzen zwischen Beobachter und Teilnehmer verwischte und es ihm ermöglichte, intime Momente in exklusiven Umgebungen einzufangen. Seine Arbeit demonstrierte eine bemerkenswerte Fähigkeit, die Geschichte in Echtzeit zu dokumentieren und beeinflusste Generationen von Fotografen. Der Dr. Erich Salomon Preis, ein Ehrenpreis für Fotojournalisten der Deutschen Gesellschaft für Fotografie, zeugt von seinem bleibenden Vermächtnis. Seine Aufnahme in das International Photography Hall of Fame and Museum festigt weiter seinen Platz in der fotografischen Geschichte.
1886 - 1944 , Deutschland