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Selbstportrait, 1934

Explore Cuno Amiet’s ‘Selbstportrait, 1934’. A vibrant Expressionist self-portrait showcasing thick brushstrokes & intense color. Discover a unique piece of Swiss art history.

Cuno Amiet (1868 – 1924) war ein Schweizer Maler und Pionier der modernen Kunst, bekannt für seine lebendige Farbpalette und ihre Ausdruckskraft in Landschaftsbildern. Inspiriert vom Pont-Aven Stil und Expressionismus schuf er über 4.000 Werke darunter beeindruckende Selbstporträts und innovativen Kunstwerken.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln Zum digitalen Bild wechseln)

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das WahooArt.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (17 September). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Gesamtpreis

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Selbstportrait, 1934

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Biografie des Künstlers

Der Architekt der Farbe: Das Leben und Vermächtnis von Cuno Amiet

Im prachtvollen Wandteppich der europäischen Moderne sind nur wenige Fäden so lebendig oder transformativ wie jene, die von Cuno Amiet gewebt wurden. Als Pionier, der es wagte, die Farbe über alle anderen formalen Elemente zu erheben, malte Amiet nicht bloß Landschaften; er gestaltete die Sprache der Schweizer Kunst völlig neu. Geboren 1868 in Solothurn, war sein frühes Leben von einer intellektulementen Atmosphäre geprägt, die durch seinen Vater, Josef Ignaz Amiet, den Kanzler des Kantons, geformt wurde. Dieses Fundament humanistischer Ideale verlieh der stillen Kraft hinter einer Karriere den nötigen Rückhalt, die schließlich die starren Grenzen der akademischen Tradition sprengte und eine revolutionäre, expressive Vitalität in die Schweizer Landschaft einführte.

Amiets künstlerische Reise war geprägt von ständiger Bewegung und tiefgreifender Entdeckung, während er die großen Kunsthauptstädte Europas durchstreifte. Seine frühe Ausbildung unter Frank Buchser führte ihn an die renommierte Münchner Akademie der Bildenden Künste, wo er dauerhafte Bindungen zu Zeitgenossen wie Giovanni Giacometti knüpfte. Doch es war seine Zeit in Paris, die seinen schöpferischen Geist wahrhaft entfachte. Eingetaucht in die akademische Strenge von Meistern wie Adolphe William Bouguereau, fühlte sich Amiet gleichzeitig von den radikalen Impulsen der Pont-Aven-Schule angezogen. Beeinflusst von Größen wie Émile Bernard und Paul Sérusier, begann er, sich von der schweren Abhängigkeit von tonaler Schattierung zu lösen und stattdessen eine Philosophie anzunehmen, in der reine, unverfälschte Farbe zum primären Ausdrucksmittel für Emotion und Komposition wurde.

Eine Symphonie aus Licht und Ausdruck

Das wahre Genie Amiets liegt in seiner Fähigkeit, diese vielfältigen Einflüsse zu einem singulären, unverkennbaren Stil zu verschmelzen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz im Jahr 1893 errichtete er ein Atelier in Hellsau und schuf so einen Zufluchtsort für künstlerische Experimente. Seine Werke aus dieser Zeit spiegeln eine faszinierende Spannung zwischen der feinen Präzision des Radierens und den kühnen, weitgreifenden Gesten der Moderne wider. In Stücken wie Bretonische Frau mit Krug kann man seine Meisterschaft der Linie und den stillen, symbolistischen Geist bezeugen, der danach strebte, innere emotionale Zustände durch die äußere Welt widerzuspiegeln.

Im Laufe seiner Karriere wurde Amiets Palette zunehmend kühner. Er wurde zu einem Meister des expressionistischen Idioms, indem er dicke Pinselstriche und texturreiche Impasto nutzte, um seinen Motiven Leben einzuhauchen. Ob er das sanfte Leuchten eines Sonnenuntergangs in Abend in Hellsau oder die intensive, rhythmische Energie eines Stilllebens wie Zinnien auf blauem Tuch einfing – sein Werk bleibt stets in tiefer Ehrfurcht vor der Natur verwurzelt. Seine Fähigkeit, Licht und Pigment zu manipulieren, erlaubte es ihm, gewöhnliche Szenen in außergewöhnliche Farberlebnisse zu verwandeln, was ihn zu einem entscheidenden Bindeglied zwischen den Traditionen des späten 19. Jahrhunderts und den aufstrebenden Avantgarde-Bewegungen des 20. Jahrhunderts machte.

Historische Bedeutung und bleibende Wirkung

Das Vermächtnis von Cuno Amiet bemisst sich nicht nur an den tausenden Werken, die er hinterließ, sondern an der Art und Weise, wie er die Entwicklung der Schweizer Malerei grundlegend veränderte. Indem er die Farbe als dominierende Kompositionskraft priorisierte, ebnete er zukünftigen Generationen von Künstlern den Weg, Abstraktion und emotionalen Expressionismus ohne die Zwänge der rein gegenständlichen Darstellung zu erkunden. Sein Leben war ein Zeugnis für die Kraft der künstlerischen Evolution – eine Reise von den disziplinierten Hallen Münchens und Paris hin zur Erschaffung eines einzigartig schweizerischen Modernismus.

Heute wird Amiet als monumentale Figur in Erinnerung behalten, deren Beiträge weit über die Leinwand hinausreichen. Sein Einfluss lässt sich durch mehrere zentrale Säulen seiner Karriere zusammenfassen:

  • Revolutionäre Farblehre: Er war der erste Schweizer Maler, der der Farbe den Vorrang vor Linie und Ton gab und damit einen neuen Standard für die moderne Komposition setzte.
  • Brücke zwischen den Bewegungen: Sein Werk integrierte nahtlos die Einflüsse der Pont-Aven-Schule mit der aufkommenden Energie des Expressionismus.
  • Kultureller Katalysator: Durch sein Atelier in Hellsau förderte er eine künstlerische Gemeinschaft, die half, die Schweizer Kunstszene zu modernisieren.
  • Vielseitigkeit des Mediums: Von feinen Radierungen und Illustrationen bis hin zu kraftvollen Ölgemälden und Skulpturen – sein produktives Schaffen demonstrierte eine vollständige Meisterschaft über verschiedenste künstlerische Disziplinen.

Cuno Amiet verstarb 1961 und hinterließ eine Welt, die durch seine Vision dauerhaft erhellt worden war. Seine Werke bleiben bleibende Zeugen einer Zeit des großen Umbruchs und laden jeden Betrachter ein, innezuhalten und die tiefe Schönheit einer Welt zu erleben, die durch das Prisma reiner, ausdrucksstarker Farbe betrachtet wird.

Cuno Amiet

Cuno Amiet

1861 - 1924 , Schweiz

Eckdaten zum Künstler

  • Artistic Movement Or Style: Expressionismus
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Giovanni Giacometti
    • Frank Buchser
    • Adolphe William Bouguereau
  • Date Of Birth: 28 März 1868
  • Date Of Death: 6 Juli 1961
  • Full Name: Cuno Amiet
  • Nationality: Schweizer
  • Notable Artworks:
    • Richesse du soir
    • Selbstportrait, 1934
  • Place Of Birth: Solothurn, Schweiz