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Untitled (C)

Ein beeindruckendes Schwarzweißporträt von Cindy Sherman aus dem Jahr 1975. Diese handbemalte Reproduktion zeigt eine junge Frau und ihre unverwechselbare Erscheinung – ein Schlüsselwerk zur Untersuchung von Identität.

Cindy Sherman dekonstruiert Identität & Geschlechterrollen in ihren ikonischen Selbstporträts. Entdecken Sie ihre bahnbrechende Kunst, die Medienkritik & Performance verbindet.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen.

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reproduction

Untitled (C)

Giclée / Kunstdruck

Größe der Reproduktion

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Eckdaten auf einen Blick

  • Movement: Conceptual Art
  • Dimensions: 40 x 27 cm
  • Title: Untitled (C)
  • Artistic style: Documentary
  • Location: Private Collection
  • Artist: Cindy Sherman
  • Influences: Film stills

Beschreibung des Sammlerstücks

Ein Blick auf Identität und Darstellung: Cindy Sherman's "Untitled (C)"

Cindy Sherman gilt als eine der wichtigsten Künstlerinnen des späten 20. Jahrhunderts, deren Werk die traditionelle Selbstbildnismalerei radikal hinterfragt hat. Statt einer einfachen Nachbildung präsentierte sie uns eine tiefgründige Untersuchung dessen, wie Identität konstruiert wird – durch Medienbilder, gesellschaftliche Erwartungen und vor allem durch die Beobachtung, wie wir andere wahrnehmen und ihnen Rollen zuweisen. Ihr Ansatz ist weniger darum bemüht, wer jemand wirklich ist, sondern vielmehr darum, wie wir ihn sehen und welche Bedeutung wir ihm geben. Diese Beschäftigung mit sozialer Wahrnehmung und Darstellung fand ihren Ursprung in einer ungewöhnlichen Kindheit: Cynthia Morris Sherman wurde 1954 in Glen Ridge, New Jersey geboren und wuchs in einem Haushalt auf, der durch einen Vater Ingenieur und eine Mutter prägte, die sich intensiv mit Kindern beschäftigte, deren Lernschwierigkeiten sie unterstützte. Diese frühe Erfahrung prägte ihren Blick für soziale Dynamiken und die subtilen Kräfte, die unsere Wahrnehmung beeinflussen.
  • Überblick: Das Werk "Untitled (C)" zeigt eine junge Frau im Schwarzweiß und zeichnet sich durch einen unmittelbaren Fokus auf ihr Gesicht aus – ein Ansatz, der sowohl Ehrlichkeit als auch Verletzlichkeit betont. Eine klare Komposition dominiert das Bildrahmen und wird durch einen einfachen Hintergrund verstärkt, der die Aufmerksamkeit auf ihre Mimik lenkt.
  • Farben und Licht: Sherman setzt eine monochromatische Farbpalette ein, ausschließlich Grautönen verwenden und somit eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Das Licht ist diffus und sorgt für sanfte Schatten, die Gesichtszüge hervorheben, ohne starke Kontraste zu erzeugen – eine Technik, die häufig in klassischen Filmstillen eingesetzt wurde.
  • Komposition und Perspektive: Die Aufnahme erfolgt aus einer Nahaufnahme und minimiert die Tiefenwahrnehmung. Dadurch wird das Bild auf eine gewisse Ebene reduziert und betont gleichzeitig die Bedeutung des Gesichts als zentrales Element der Darstellung.

Ein Stilbruch: Dokumentarische Fotografie und Konzeptkunst

Sherman entwickelte ihren einzigartigen künstlerischen Stil durch eine Kombination aus dokumentarischer Fotografie und frühen Konzeptkunstpraktiken. Ihre Arbeiten sind keine einfache Wiedergabe von Realität, sondern eine bewusste Herausforderung der Darstellung selbst. Sie nutzt häufig Kostüme und Requisiten, um verschiedene Rollen und Identitäten zu simulieren – ein Ansatz, der insbesondere in den 1970er Jahren einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer künstlerischer Ausdrucksformen leistete. Durch diese Kombination von Beobachtung und Performance gelang es ihr, eine tiefere Reflexion über die Frage nach Identität und ihre Darstellung zu ermöglichen.
  • Technik: Die Fotografie wurde mit einer hochwertigen Kamera und Film aufgenommen – eine Wahl, die für außergewöhnliche Bildqualität sorgt. Sherman arbeitet oft mit Schwarzweißfilm und betont damit die Einfachheit und Klarheit ihrer Kompositionen.

Symbolik und Emotionale Wirkung: Ein Blick auf das Gesicht

Das Werk "Untitled (C)" ist mehr als nur eine visuelle Darstellung; es enthält auch symbolische Elemente, die zum Nachdenken anregen. Das junge Frauenbild kann als Ausdruck von Selbstbewusstsein und gleichzeitig einer gewissen Ironie oder Distanz interpretiert werden. Besonders beeindruckend ist der direkte Blickkontakt mit dem Betrachter – ein Element, das eine Verbindung zwischen Künstlerin und Publikum herstellt und somit eine tiefere emotionale Wirkung erzielt.

Ein Kunstwerk für Ihr Zuhause: Eine hochwertige Reproduktion

Eine Handzeichnung von Cindy Sherman's "Untitled (C)" ist eine außergewöhnliche Ergänzung für jede Sammlung und verleiht Ihrem Wohnraum einen besonderen Charakter. Diese beeindruckende Reproduktion wird mit größter Sorgfalt erstellt und garantiert höchste Qualität – ein Geschenk für Kunstliebhaber und Innenarchitekten, die Wert auf Originalität und künstlerische Aussage legen.

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Biografie des Künstlers

Cindy Sherman: Eine Dekonstruktion der Identität

  • Geboren: Glen Ridge, Vereinigte Staaten von Amerika (1954)
  • Status: Lebt

Cindy Sherman ist eine äußerst einflussreiche amerikanische Fotografin und Filmemacherin, die vor allem für ihre konzeptuellen Selbstporträts bekannt ist. Ihre Arbeit erforscht Themen wie Identität, Geschlecht, gesellschaftliche Erwartungen und die Konstruktion der Repräsentation in den Medien. Sie stellt traditionelle Vorstellungen des Porträts in Frage, indem sie verschiedene fiktive Charaktere verkörpert und untersucht, wie Bilder unser Verständnis von uns selbst und anderen prägen.

Frühes Leben und Ausbildung

Cynthia Morris Sherman wurde am 19. Januar 1954 in Glen Ridge, New Jersey, geboren und wuchs in einer strengen Familie auf. Ihr Vater war Ingenieur, und ihre Mutter unterrichtete Leseunterricht für Kinder mit Lernschwierigkeiten. Aufgewachsen als Episkopalin entwickelte Sherman früh ein Interesse an Kunst. Sie besuchte die Buffalo State University im Jahr 1972, zunächst mit dem Hauptfach Malerei. Frustriert über die Beschränkungen dieses Mediums wechselte sie zur Fotografie.

Die Entwicklung eines einzigartigen künstlerischen Stils

  • Untitled Film Stills (1977-1980): Diese bahnbrechende Serie besteht aus 70 Schwarzweißfotografien, in denen Sherman sich als archetypische weibliche Charaktere aus B-Filmen und Fernsehsendungen darstellt. Diese Bilder sind keine direkten Nachbildungen, sondern rufen eher generische Rollen hervor und erforschen die konstruierte Natur der Identität in der Populärkultur.
  • Bus Riders (1976): Eine frühere Serie, die Shermans Fähigkeit zeigt, ihr Aussehen durch Kostüme und Make-up zu verändern und dabei eine Vielzahl von Charakteren darzustellen, die sie im öffentlichen Nahverkehr beobachtete.
  • Centerfolds & Fashion Series: In den 1980er Jahren erforschte sie die Objektifizierung von Frauen in den Medien, indem sie Bilder nachahmte, die an Centerfold-Verbreitungen und Modefotografie erinnerten.
  • Fairy Tales and Disasters (Mitte bis Spät 1980er Jahre): Diese Serie wich von direkten Darstellungen weiblicher Stereotypen ab und enthielt eher fantastische und groteske Bilder.
  • History Portraits (frühe 1990er Jahre): Sherman reproduzierte historische Porträtmalereien, oft mit beunruhigenden Veränderungen, und stellte die Authentizität und die Machtverhältnisse in Frage, die in der traditionellen Porträtkunst inhärent sind.

Wichtige Themen und Einflüsse

Shermans Werk zeichnet sich durch mehrere wiederkehrende Themen aus:

  • Identitätskonstruktion: Ihre Fotografien zeigen, dass Identität nicht festgelegt ist, sondern eine Performance, die von sozialen, kulturellen und medialen Einflüssen geprägt wird.
  • Geschlechterdarstellung: Sie kritisiert die stereotypischen Darstellungen von Frauen in Film, Werbung und Kunstgeschichte.
  • Der Blick: Shermans Werk untersucht, wie wir Bilder betrachten und die Machtverhältnisse, die in der Handlung des Sehens involviert sind.
  • Maskerade & Performance: Die Verwendung von Kostümen, Make-up und Prothesen unterstreicht die performative Natur der Identität.

Obwohl es schwierig ist, direkte Einflüsse zu benennen, zieht sich Shermans Werk aus:

  • Konzeptkunst: Ihr Ansatz betont Ideen gegenüber traditionellen künstlerischen Fähigkeiten.
  • Feministische Theorie: Sie setzt sich mit feministischen Kritikpunkten der Repräsentation und des männlichen Blicks auseinander.
  • Filmtheorie (Laura Mulvey): Insbesondere Mulveys Konzept von „to-be-looked-at-ness“ in Bezug auf weibliche Charaktere in Filmen.

Wichtige Errungenschaften und Vermächtnis

  • MacArthur Fellowship (1995): Ein prestigeträchtiger Preis, der ihre bedeutenden Beiträge zur Kunst würdigt.
  • Sammlungsbestände: Ihre Fotografien befinden sich in wichtigen Museen auf der ganzen Welt, darunter das Museum of Modern Art (MoMA) und das Nelson-Atkins Museum of Art.
  • Einfluss auf die zeitgenössische Kunst: Sherman gilt als eine Schlüsselfigur der "Pictures Generation", einer Gruppe von Künstlern, die die Auswirkungen der Massenmedien auf die zeitgenössische Kultur erforschten.
  • Fortwährende Relevanz: Ihre Arbeit bleibt bis heute hochrelevant und regt laufende Diskussionen über Identität, Repräsentation und die Macht von Bildern an, unsere Wahrnehmungen zu prägen.

Cindy Shermans innovativer Ansatz zur Selbstporträtfotografie hat Fotografie und zeitgenössische Kunst tiefgreifend beeinflusst und ihre Position als eine der wichtigsten Künstlerinnen unserer Zeit gefestigt.

Cindy Sherman

Cindy Sherman

1954 - , Vereinigte Staaten von Amerika

Kurzinfos

  • Bemerkenswerte Werke:
    • Untitled Film Stills
    • Bus Riders Serie
    • Centerfolds Serie
    • Fashion Serie
  • Geburtsdatum: 19. Januar 1954
  • Künstlerische Richtung: Konzeptfotografie
  • Nationalität: Amerikanisch
  • Vollständiger Name: Cindy Sherman
  • Von Künstlern Beeinflusst: ['Conceptual Art']
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