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Perseus (detail)

Benvenuto Cellini’s Mannerist bronze sculpture of Perseus gripping Medusa's severed head embodies Renaissance heroism and Florentine power. This dynamic detail from the 1545 statue showcases Cellini’s virtuoso craftsmanship – a timeless masterpiece to admire or own.

Benvenuto Cellini (1500-1571): Florentiner Goldschmied & Bildhauer der Manierismus-Ära, berühmt für 'Perseus' & den exquisiten Cellini-Salzbehälter. Entdecken Sie seine Kunst & sein Leben!

Giclée / Kunstdruck

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Perseus (detail)

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Eckdaten

  • Movement: Mannerism
  • Location: Museo Nazionale (Bargello), Florence
  • Year: 1545
  • Notable elements or techniques: Wax model casting; Dynamic pose
  • Subject or theme: Mythology; Heroic struggle
  • Title: Perseus with the Head of Medusa
  • Medium: Bronze sculpture

Benvenuto Cellini’s Perseus with the Head of Medusa – A Triumph of Mannerist Sculpture

Benvenuto Cellini’s bronze sculpture of Perseus with the Head of Medusa stands as a monumental testament to Renaissance artistry and humanist ambition. Created in 1545 for Cosimo I de’ Medici, Grand Duke of Tuscany, it resides prominently within Florence’s Loggia dei Lanzi—a deliberate placement designed to assert Florentine prestige amidst rival artistic centers.

  • Subject Matter: The sculpture recounts the legendary tale of Perseus slaying Medusa, a Gorgon whose gaze turned men to stone. This narrative embodies themes of heroism, triumph over evil, and divine retribution—elements central to classical mythology and Renaissance humanist thought.
  • Style & Technique: Cellini’s work exemplifies Mannerism, a stylistic reaction against the idealized beauty of High Renaissance art. Characterized by dramatic poses, exaggerated proportions, and intense emotional expression, Perseus reflects the Mannerist preoccupation with psychological realism and virtuoso craftsmanship. Cellini achieved this remarkable feat by casting the sculpture from a single block of bronze—a technique considered groundbreaking for its time.
  • Historical Context: Commissioned during Cosimo I’s reign, Perseus was conceived as a symbol of Florentine power and intellectual leadership. Its placement alongside Michelangelo’s David and Donatello’s Hercules and Cacus in the Loggia dei Lanzi underscored Florence's artistic dominance—a calculated gesture intended to inspire awe and solidify Medici rule.
  • Symbolism: The sculpture is laden with symbolic references. Perseus’s posture conveys strength and nobility, while his raised hand holding Medusa’s severed head signifies victory over monstrous evil. The serpents coiled around Medusa's neck represent poison and deceit—symbols of the dangers confronting humanity. Cellini’s meticulous attention to detail—the musculature of Perseus’s torso, the texture of his skin, and the expressive gaze of Medusa—further enhances the sculpture’s dramatic impact.
  • Emotional Impact: Viewing Perseus evokes a profound sense of grandeur and contemplation. The sculpture's imposing scale commands attention, while its dynamic pose captures the moment of decisive action—a visceral reminder of human courage and resilience. Cellini’s masterful execution ensures that Perseus continues to inspire admiration for centuries later as an exemplar of Renaissance sculptural excellence.

The Loggia dei Lanzi itself serves as a stage for this artistic drama, mirroring the sculpture's ambition and grandeur. Its location reinforces Cellini’s intention to elevate Florentine art—and Cosimo I’s rule—to unparalleled heights.


Über den Künstler

Benvenuto Cellini: Ein Renaissance-Universalgenie

  • Geboren: Florenz, Italien (1. November 1500)
  • Gestorben: 13. Februar 1571

Benvenuto Cellini war eine bemerkenswerte Figur der italienischen Renaissance, bekannt für sein Können als Goldschmied, Bildhauer, Zeichner, Soldat, Musiker und Schriftsteller. Seine vielseitigen Talente und seine extravagante Persönlichkeit werden in seinem gefeierten autobiografischen Werk lebendig, das neben seinen künstlerischen Leistungen einen bedeutenden literarischen Wert darstellt. Er verkörpert den Geist des Manierismus, einer Periode nach der Hochrenaissance, die durch dramatische Effekte und stilistische Komplexität gekennzeichnet ist.

Frühes Leben und Künstlerische Ausbildung

Geboren in eine Familie mit musikalischen Neigungen – sein Vater war Musiker und Instrumentenbauer – zeigte Cellini zunächst vielversprechendes Talent für Musik. Mit fünfzehn Jahren widmete er sich jedoch leidenschaftlich einer Karriere als Goldschmied und überzeugte seinen widerwilligen Vater, ihn bei Antonio di Sandro (bekannt als Marcone) auszubilden. Dies markierte den Beginn seiner formellen künstlerischen Ausbildung. Seine frühen Jahre waren nicht ohne Zwischenfälle; mit sechzehn geriet er in eine Schlägerei mit Gefährten, was zu einer Verbannung aus Florenz und einer Zeit der Arbeit in Siena unter dem Goldschmied Fracastoro führte.

Hauptwerke und Stil

  • Salzkasten: Dieses aufwendige Silbermeisterwerk, das von König Franz I. von Frankreich in Auftrag gegeben wurde, ist wohl sein berühmtestes Werk. Es zeigt komplizierte Details und dynamische Figuren und befindet sich heute im Kunsthistorischen Museum in Wien.
  • Perseus mit dem Kopf der Medusa: Eine Bronzestatue, die Perseus darstellt, wie er triumphierend den enthaupteten Kopf der Medusa hält. Dieses Werk veranschaulicht Cellinis Meisterschaft in Form und dramatischer Komposition. Es ist ein Beweis für sein Können, Bewegung und Emotionen im Metall einzufangen.
  • Goldmedaille von Leda und dem Schwan: Diese Medaille, die für Gonfaloniere Gabriello Cesarino geschaffen wurde, demonstriert Cellinis Fähigkeit, klassische Mythologie mit exquisiter Handwerkskunst zu verbinden.
  • Entwurf für ein Siegel: Eine Zeichnung aus dem British Museum, die seine gestalterischen Fähigkeiten zeigt.

Cellinis Stil zeichnet sich durch Dynamik, Realismus und Detailgenauigkeit aus. Er ließ sich von der klassischen Antike und Michelangelos kraftvollen Figuren inspirieren, verlieh seiner Arbeit jedoch eine unverwechselbare manieristische Sensibilität – verlängerte Formen, übertriebene Posen und ein Gefühl für Theatralik.

Leben jenseits der Kunst: Soldat, Musiker und Autobiograf

Cellinis Leben erstreckte sich weit über die Werkstatt hinaus. Er diente als Soldat während Belagerungen und behauptete, eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung Roms gegen kaiserliche Truppen gespielt zu haben. Er war auch ein begabter Musiker, spielte Cornett und Flöte am päpstlichen Hof. Doch gerade seine Autobiografie hebt ihn von anderen ab.

  • Das Leben des Benvenuto Cellini: Dieser offene und oft prahlerische Bericht bietet unschätzbare Einblicke in Kunst, Kultur und Gesellschaft der Renaissance. Es ist eine fesselnde Erzählung voller Anekdoten über Auftraggeber, Rivalen und persönliche Abenteuer und bietet eine einzigartige Perspektive auf die Epoche.

Seine Autobiografie ist nicht nur eine Aufzählung von Ereignissen; sie ist ein sorgfältig konstruiertes Selbstporträt, das darauf abzielt, seine Talente zu präsentieren und sein Handeln zu rechtfertigen. Obwohl sie aufgrund von Cellinis eigener Voreingenommenheit manchmal unzuverlässig ist, bleibt sie eine unverzichtbare Primärquelle für das Verständnis des Lebens in der Renaissance.

Vermächtnis und Historische Bedeutung

Benvenuto Cellini starb 1571 in Florenz und hinterließ ein Vermächtnis als einer der wichtigsten Künstler des Manierismus. Seine technische Fertigkeit, künstlerische Innovation und seine fesselnde Autobiografie inspirieren weiterhin Künstler und Kunstliebhaber gleichermaßen. Er repräsentiert das typische Renaissance-Ideal – ein Universalgenie mit Fähigkeiten in mehreren Disziplinen, getrieben von Ehrgeiz und unerschrocken, seine Individualität auszudrücken. Seine Werke werden für ihre Schönheit, Handwerkskunst und dramatische Kraft gefeiert und festigen so seinen Platz als zentrale Figur in der westlichen Kunstgeschichte.

Benvenuto Cellini

Benvenuto Cellini

1500 - 1571 , Italien

Kurzinfos

  • Beeinflusste Künstler: ['Michelangelo']
  • Bemerkenswerte Werke:
    • Salzgefäß von François I.
    • Perseus mit der Medusa
    • Goldmedaille Leda und Schwan
  • Geburtsdatum: 1. November 1500
  • Geburtsort: Florenz, Italien
  • Künstlerische Richtung: Manierismus
  • Nationalität: Italienisch
  • Sterbedatum: 13. Februar 1571
  • Vollständiger Name: Benvenuto Cellini
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