Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zu Druck wechseln
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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
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From the series
Format der Reproduktion
Geboren im Jahr 1970 in Belém, Brasilien, hat sich Alberto Bitar Hank als eine bemerkenswerte Figur der zeitgenössischen Fotografie etabliert. Seine Arbeit geht weit über die bloße Darstellung hinaus und taucht ein in die komplexe Beziehung zwischen innerer Wahrnehmung und äußerer Realität – ein Tanz zwischen festen Bildern und fließenden Erfahrungen. Ursprünglich als Verwalter bei Unama (Belém) tätig, entfachte Bitars wahre Leidenschaft mit seinem Einstieg in die Fotografie im Jahr 1991, was den Beginn einer Karriere markierte, die sich durch einen experimentellen Ansatz und eine tiefe Auseinandersetzung mit der Natur des visuellen Geschichtenerzählens auszeichnet.
Bitars künstlerischer Werdegang ist tief in seiner brasilianischen Herkunft verwurzelt. Belém, eingebettet an der Mündung des Amazonas- und Solimõesflusses, stellt eine ständige Inspirationsquelle dar – eine Landschaft von lebendigen Kontrasten, üppigem Leben und einer komplexen Geschichte, die von indigenen Kulturen, kolonialen Einflüssen und dem unaufhaltsamen Fluss des Flusses geprägt ist. Diese Umgebung prägt zweifellos seine Arbeit und fördert ein Bewusstsein für Transitorigkeit, Erinnerung und die in der physischen Welt eingebetteten vielschichtigen Erzählungen.
Bitars bekannteste Werkreihe ist zweifellos die “Imêmores Voos”. Diese Sammlung, exemplarisch dargestellt durch eine fesselnde handbemalte Reproduktion eines Vintage-Propellerflugzeugs (verfügbar auf WahooArt.com), verkörpert seine Kernkunstthemen meisterhaft. Die Bilder sind nicht nur fotografisch; sie sind sorgfältig konstruierte Narrative, die die Grenzen zwischen Realität und Künstlichkeit verwischen. Bitar setzt Techniken ein, um Licht, Schatten und Textur zu manipulieren und so eine Atmosphäre von traumartiger Mehrdeutigkeit zu schaffen. Die Serie erforscht Themen wie Reisen, Sehnsucht und die vergängliche Natur der Erfahrung – ein Gefühl von Präsenz und Gleichgültigkeit, von Erdung und Ausgelassenheit. Die Verwendung von Ölfarben und einer detailreichen Malweise verleiht den Reproduktionen eine besondere Tiefe und Intensität.
Jenseits von “Imêmores Voos” umfasst Bitars Œuvre ein vielfältiges Spektrum an Themen und Ansätzen. Seine Arbeit integriert häufig Elemente der Dokumentarfotografie, kombiniert mit experimentellen Techniken, was zu Bildern führt, die gleichzeitig intim und weitläufig sind. Er hat beispielsweise lange Belichtungszeiten eingesetzt, um die subtilen Bewegungen des Lichts einzufangen und so einer ätherischen Qualität seinen Szenen eine besondere Note zu verleihen.
Die Arbeit von Bitar ist eng mit seiner Heimatstadt Belém verbunden. Die Stadt, ein pulsierendes Handelszentrum am Flussufer, dient als Schauplatz für seine fotografischen Erkundungen. Er dokumentiert nicht nur Landschaften und Menschen, sondern auch die sozialen und politischen Realitäten des Ortes – oft mit einer melancholischen Note, die an die Vergänglichkeit erinnert. Die Serie “Imêmores Voos” kann als eine Reflexion über die Sehnsucht nach dem Unbekannten und die Flüchtigkeit der Reise interpretiert werden, während gleichzeitig die Identität und das Erbe von Belém in den Vordergrund treten.
Zusätzlich zu seinen persönlichen Beobachtungen hat Bitar auch die Auswirkungen der Gewalt in Belém dokumentiert. In seiner Arbeit “Corte Seco”, präsentiert auf einer Soloshow im PIPA Prize, zeigt er die Realität der Polizeipatrouillen und die sozialen Folgen von Kriminalität in der Stadt. Diese Arbeiten sind nicht nur visuell eindrucksvoll, sondern auch ein Kommentar zur politischen und sozialen Situation Brasiliens.
Bitars künstlerischer Wert hat sich im brasilianischen Kunstbetrieb bewährt. Er wurde für den renommierten PIPA Prize nominiert, was sein innovativer Ansatz und seine wachsende Anerkennung widerspiegelt. Seine Werke wurden in bedeutenden Institutionen wie der MASP (Museo de Arte de São Paulo) und der Enciclopedia Itaú Cultural ausgestellt, was ein kontinuierliches Engagement für die Auseinandersetzung mit verschiedenen Zielgruppen demonstriert.
Auszeichnungen und Anerkennungen haben seine Position innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene weiter gefestigt. Er hat mehrere Preise von Funarte, dem brasilianischen Ministerium für Kultur, erhalten, die nicht nur die Qualität seiner Arbeit würdigen, sondern auch sein Engagement für das Ausloten der Grenzen der fotografischen Ausdrucksweise widerspiegeln.
Während Bitars spezifische Einflüsse in seiner Arbeit oft subtil präsent sind, ist es klar, dass er sich von einer Vielzahl von Quellen inspirieren lässt. Die brasilianische Landschaft, mit ihrer reichen kulturellen Vielfalt und ihrer dramatischen Naturschönheit, prägt zweifellos seine Arbeit maßgeblich. Darüber hinaus bietet sein Hintergrund als Verwaltungsbeamter eine einzigartige Perspektive auf die Beziehung zwischen Struktur und Spontaneität – ein Thema, das sich oft in seinen fotografischen Erkundungen manifestiert.
Bitars künstlerische Philosophie basiert auf der Idee des “Übergangs zwischen dem Festhalten und dem Fließen”. Er strebt danach, nicht nur das zu erfassen, was *ist*, sondern auch das, was *sein könnte* – einladend die Betrachter dazu, über die in jedem Bild verborgenen Möglichkeiten nachzudenken. Seine Arbeit ist eine poetische Meditation über den menschlichen Zustand – eine Erinnerung daran, dass Realität oft komplexer und vielschichtiger ist als sie zunächst erscheint.
Alberto Bitar Hank steht als eine bedeutende Stimme der zeitgenössischen brasilianischen Fotografie. Durch seine eindringlichen Bilder fordert er die Betrachter heraus, ihre Wahrnehmungen von Realität zu hinterfragen und die tiefgreifenden Verbindungen zwischen Bild, Erinnerung und Erfahrung zu erkunden. Seine fortwährende Auseinandersetzung mit diesen Themen verspricht eine reiche und lohnende künstlerische Reise für die kommenden Jahre.
1970 - , Brasilien