Prince Eugens Waldemarsudde

Eckdaten

  • Location: Stockholm, Schweden
  • Historical periods: moderne
  • Movements: expressionismus
  • Mediums: öl auf leinwand
  • Mehr Details anzeigen
  • Alternate names:
    • Prince Eugens Waldemarsudde
    • Prins Eugens Waldemarsudde
    • Waldemarsudde
  • Art types: wandkunst
  • Featured artists:
    • Edvard Munch
    • Isaac Grünewald
    • Nils Kreuger
    • Anders Zorn
    • Eva Bonnier
  • Works on APS: 8
Prince Eugens Waldemarsudde

Ursprung und Geschichte des Anwesens

Prince Eugens Waldemarsudde liegt auf der Djurgården in Stockholm, Schweden. Das Anwesen war einst der private Rückzugsort von Prinz Eugen (1865–1947), einem schwedischen Prinzen, Maler und Kunstsammler. Seine tiefe Verbundenheit zu diesem Ort begann bereits im Jahr 1892, als er das Gelände zum ersten Mal erblickte, bevor er das Anwesen schließlich im Jahr 1899 erwarb.

Das Anwesen diente dem Prinzen gleichermaßen als privates Heim wie auch als inspirierendes Atelier. Nach seinem Tod im Jahr 1947 wurde das Anwesen dem schwedischen Staat vermacht. Dieser Übergang ermöglichte es, den Ort im Jahr 1948 der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bis heute bewahrt der Ort den besonderen Charakter des einstigen Refugiums des Prinzen und hält die magische Verbindung zwischen der umgebenden Landschaft und der Kunst, die in seinen Mauern gesammelt wurde, lebendig.

Das Gebäude und seine Architektur

Der architektonische Charakter des Anwesens wird maßgeblich durch das Schaffen von Ferdinand Boberg geprägt. Das Haupthaus wurde zwischen 1903 und 1904 errichtet und bildet zusammen mit dem im Jahr 1905 fertiggestellten, schlossähnlichen Hauptgebäude ein harmonisches Ensemble. Um der stetig wachsenden Sammlung gerecht zu werden, wurde 1913 zudem ein Galeriegebäude hinzugefügt. Diese Bauwerke fügen sich nahtlos in ein weitläufiges Anwesen ein, das neben den prachtvollen Bauten auch das alte Herrenhaus sowie eine historische Leinmühle aus den 1780er Jahren beherbergt.

Es war Boberg, der auch die Innengestaltung der Gebäude entwarf, wobei er eine meisterhafte Symbiose aus Art Nouveau und dem gustavianischen Stil schuf. Die Architektur nutzt die erhöhte Lage des Anwesens meisterhaft aus, um das natürliche Licht einzufangen und die malerischen Panoramablicke auf den Stockholmer Schärengarten zu inszenieren. Im Inneren zeugen gemauerte Kachelöfen von der Eleganz vergangener Tage und spiegeln die ganz spezifischen ästhetischen Vorlieben jener Ära wider.

Die Kunst- und Skulpturensammlungen

Die Sammlung umfasst etwa 7.000 Werke, die ein faszinierendes Spektrum von Gemälden und Skulpturen bis hin zu Zeichnungen, Grafiken, Medaillen und kunstvollen Objekten des Kunsthandwerks aufspannen. Die Bestände konzentrieren sich vor allem auf die nordische und französische Kunst, was die tief verwurzelten ästhetischen Interessen von Prinz Eugen widerspiegelt. In der beeindruckenden Gemäldegalerie finden sich Meisterwerke von Ernst Josephson, Anders Zorn, Julia Beck, Isaac Grünewald, Sigrid Hjertén sowie Sven X:et Erixson. Auch internationale Größen wie Edvard Munch und Auguste Rodin sind als feste Bestandteile der permanenten Sammlung vertreten.

Die kuratorische Inszenierung des Museums erstreckt sich weit über die Innenräume hinaus in den Skulpturengarten, wo die Kunstwerke so platziert wurden, dass sie in vollkommener Harmonie mit der natürlichen Landschaft verschmelzen. Diese poetische Verbindung von Form und Umgebung ist das Herzstück der Präsentation auf dem Anwesen. Zu den besonderen Schätzen des Katalogs, die hier zu finden sind, gehören:

Die enorme Vielfalt der Sammlung ermöglicht es, sowohl regionale schwedische Kunstbewegungen als auch die breiteren europäischen Traditionen tiefgreifend zu studieren. Das Zusammenspiel aus monumentalen Gemälden und feinsinnigen grafischen Arbeiten bietet einen umfassenden und lebendigen Einblick in die künstlerischen Entwicklungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Besuch des Museums und der Gärten

Ein Besuch in Prince Eugens Waldemarsudde lädt dazu ein, in eine Welt voller Ästhetik und Ruhe einzutauchen. Das Museum öffnet seine Tore von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr. Für jene, die die Kunstwerke in der Abenddämmerung erleben möchten, bieten die Donnerstage die Möglichkeit einer verlängerten Besuchszeit bis 20:00 Uhr. Während des Rundgangs können sich Besucher in der „Prince’s Kitchen“ im Museumsgebäude mit Erfrischungen stärken, während das charmante Café Ektorpet inmitten der Parklandschaft zum Verweilen einlädt.

Die weitläufige Anlage besticht durch ein parkähnliches Gelände, das von jahrhundertealten Eichen gesäumt wird. Die Gestaltung dieser Gartenlandschaft ist ein direktes Vermächtnis von Prince Eugen selbst, dessen Vision die Natur und die Kunst in einen harmonischen Dialog brachte. Diese malerische Umgebung bildet die vollendete Kulisse für die verschiedenen Skulpturen, die über das gesamte Gelände verteilt sind und sich organisch in die Landschaft einfügen.

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo befindet sich Prince Eugens Waldemarsudde?
Frage 2:
Wer hat das neue Haus in Waldemarsudde entworfen?
Frage 3:
Welcher Künstler ist mit den meisten Werken im Katalog des Museums vertreten?
Frage 4:
In welchem Jahr wurde das Anwesen dem schwedischen Staat vermacht?
Frage 5:
Wie heißt das Café im Park?

Liste der Kunstwerke in Prince Eugens Waldemarsudde

Keine Kunstwerke gefunden.