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William Harrison Scarborough

1812 - 1871

Kurzbiografie

  • Died: 1871
  • Lifespan: 59 years
  • Top-ranked work: Portrait of a Lady
  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
  • Copyright status: Public domain
  • Mehr Details anzeigen
  • Top 3 works:
    • Portrait of a Lady
    • Portrait of a Young Girl and Older Man
  • Works on APS: 2
  • Born: 1812, Tennessee, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Art period: 19. Jahrhundert

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde William Harrison Scarborough geboren?
Frage 2:
Welches medizinische Fachgebiet studierte Scarborough zunächst?
Frage 3:
In welcher italienischen Stadt erhielt Scarborough umfangreiche künstlerische Ausbildung?
Frage 4:
Wer beauftragte Scarborough mit Porträts seiner Töchter?
Frage 5:
Wie wurde Scarboroughs Familie bekannt?

William Harrison Scarborough: Ein Tennessee Maler, der die Südliche Eleganz einfängt

William Harrison Scarborough (November 7, 1812 – August 16, 1871) gilt als eine bedeutende Persönlichkeit in der amerikanischen Porträtkunst des frühen neunzehnten Jahrhunderts und ist besonders bekannt für seine präzise Darstellung aristokratischer Familien und angesehener Personen, die Tennessee und South Carolina während der Vorperiode beherrschten. Geboren in Dover, Tennessee – Sohn von John Bosworth Scarborough und Sally Bosworth – führte sein Erbe eine Linie zurück nach Scarborough Yorkshire, England, wo das Wappen seiner Familie einen weißen Rosengewiebel trug, das ihre dauerhafte Verbindung zu nobles Traditionen symbolisierte. Dieses Emblem deutete ein Leben der künstlerischen Tätigkeit hin, das durch eine frühe Begegnung mit Kunst bei sechzehn Jahren gefördert wurde, als er sich um die Welt herumständig bewegte und zum ersten Mal außerhalb seines lokalen Tavernen Gemälde sah. Seine künstlerische Entwicklung begann in Cincinnati um 1828 mit Studien der Medizin, erkannte Scarborough jedoch schnell, dass sein wahres Berufsbild darin lag, zu malen. Er perfektionierte seine Fähigkeiten neben renommierten Künstlern Horace Harding und Henry Inman und etablierte sich damit einen Fußhalter im aufblühenden Kunstleben von Cincinnati. Weitere Verfeinerung seiner Technik unter John C. Grimes in Nashville 1830 festigte sein Fundament als Künstler. Besonders erwähnenswert ist seine Reise nach Florenz, Italien – eine Pilgerfahrt, die ihn der künstlerischen Begeisterung des italienischen Renaissance ausgesetzt machte – und Erkundigungen in Tuscumcumbia, Alabama; Kingston, Rogersville und Knoxville, Tennessee sowie Georgia. Diese prägenden Erfahrungen erweiterten zweifellos seinen künstlerischen Horizont und vermittelten ihm eine tiefe Wertschätzung für klassische Ästhetik. Scarboroughs berufliches Leben erblühte in Charleston, South Carolina, wo er Aufträge von einflussreichen Plantagenbesitzern und Anwälten erhielt, wie z. B. John Miller – der ihm das Porträt von seinen sieben Töchtern anvertraute –, was den Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit darstellte, die sich mit seiner Hochzeit zu Miranda Eliza Gaines am 28. November 1838 vollendete. Ihre Verbindung brachte sie in den Kreis Charleston’s Elite sozialer Kreise ein und etablierte Scarborough damit unter seinen Verbindungen einen angesehenen Künstler innerhalb der Region. Sein Vater-in-Laws Beziehungen verstärkten sein Ansehen zusätzlich und festigten ihn als einen wichtigen Künstler dieser Zeit. Seine besondere Technik – gekennzeichnet durch präzise Detailarbeit und subtile Farbnuancen – erfasste nicht nur Ähnlichkeiten, sondern auch die Essenz der Persönlichkeit und des sozialen Status seiner Untertanen. Scarboroughs künstlerisches Erbe besteht in über 230 Gemälden, die einen unverzichtbaren Einblick in das luxuriöse Leben und die kulturellen Werte Südens während der Vorperiode geben und ihn damit zu einer zentralen Figur bei der Dokumentation dieser Epoche’s visueller Kultur machen.