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Kurzbiografie

  • Top-ranked work: Die Glockenschlüsselblatt (Kapitel 38)
  • Vibe: nostalgisch
  • Born: 1823, Tokio, Japan
  • Nationality: Japan
  • Works on APS: 17
  • Color intensity:
    • ausgewogen
    • leuchtend
  • Movements: ukiyo-e
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Mediums: holzschnittdruck
  • Typical colors: neutrale töne
  • Mehr Details anzeigen
  • Lifespan: 57 years
  • Emotional tone: gelassen
  • Creative periods: mature period
  • Room fit: café & bistro
  • Died: 1880
  • Museums on APS:
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
  • Top 3 works:
    • Die Glockenschlüsselblatt (Kapitel 38)
    • The Wintry Blast; Clear Weather After a Storm; The Actor Ichikawa Danjuro VIII as Ashikaga Mitsuuji
    • True Feelings in Akashi, Delight over a Trist
  • Best occasions: kulturelles erbe
  • Copyright status: Public domain

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
In welcher Stadt wurde Utagawa Kunisada II (auch bekannt als Toyokuni IV) geboren?
Frage 2:
In welchem Jahr nahm Utagawa Kunisada II den Künstlernamen Kunisada II an?
Frage 3:
Welches der folgenden Serien ist Utagawa Kunisada II am bekanntesten?
Frage 4:
Während welcher Epoche begann die Popularität von Utagawa Kunisada II mit dem Niedergang?
Frage 5:
Wie lautet Utagawas buddhistischer Nachname?

**Frühes Leben und Ausbildung**

Utagawa Kunisada II, besser bekannt als Toyokuni IV, war ein herausragender japanischer Ukiyo-e-Drucker, dessen Werk das Ende der Edo-Zeit prägte. Geboren in Tokio im Jahr 1823, trat er in die Werkstatt seines Meisters, Utagawa Kunisada I., ein – eine Entscheidung, die sein künstlerisches Schicksal maßgeblich beeinflussen sollte. Kunisada II verbrachte seine Jugend unter der Anleitung des renommierten Druckers und lernte die vielschichtigen Techniken des Ukiyo-e, insbesondere die kunstvolle Gestaltung von Farbholzschnitten, von Grund auf. Sein eigentlicher Name bei seiner Geburt war Sumida Shōgorō, doch er erhielt den Künstlernamen Kunimasa III. – eine Tradition, die in der japanischen Kunstwelt weit verbreitet war und junge Künstler mit dem Namen ihres Meisters ausstattete. Diese frühe Ausbildung legte den Grundstein für seine spätere Karriere als einer der bedeutendsten Ukiyo-e-Künstler Japans.

**Künstlerischer Stil und Bedeutende Werke**

Kunisada IIs Werk zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt aus, die von detaillierten Schauspielerporträts bis hin zu Szenen aus Literatur und erotischen Darstellungen reicht. Er war besonders bekannt für seine Yakusha-e – Drucke von Kabuki-Schauspielern, die oft mit außergewöhnlicher Detailgenauigkeit und psychologischem Verständnis dargestellt wurden. Ein Meisterwerk seiner frühen Periode ist der „Geschichte der Helden der acht Hunde“ (Hakkenden inu no shōshi no uchi) aus dem Jahr 1852, inspiriert von Kyokutei Bakins epischer Novelle. Diese Serie demonstriert nicht nur Kunisadas technische Fähigkeiten, sondern auch seine Fähigkeit, komplexe Geschichten visuell zu erzählen. Neben diesen großen Serien schuf er zahlreiche Einzelblätter, Porträts von Schönheit und Illustrationen aus literarischen Werken – ein Beweis für seine Vielseitigkeit als Künstler.

**Einflüsse und Entwicklung**

Kunisada II stand in der Tradition des Utagawa-Schulwerks, die von seinem Meister Kunisada I. geprägt war. Er übernahm viele seiner Techniken und stilistischen Elemente, entwickelte aber auch seinen eigenen, unverwechselbaren Ansatz. Im Laufe seiner Karriere experimentierte er mit verschiedenen Drucktechniken und Themen, wobei er stets seine Fähigkeit bewies, sowohl traditionelle als auch moderne Motive zu vereinen. Ein wichtiger Wendepunkt in seiner künstlerischen Entwicklung war die Übernahme des Namens Kunisada II im Jahr 1850/51 – ein Schritt, der seine Position innerhalb der Utagawa-Schule festigte und ihn als Nachfolger seines Meisters etablierte. Diese Namensänderung markierte nicht nur eine formale Anerkennung, sondern auch den Beginn einer neuen Phase in seiner künstlerischen Karriere.

**Spätere Jahre und Vermächtnis**

Die Meiji-Zeit (1868–1912) brachte für Kunisada II eine schwierige Phase mit sich. Wie viele Künstler seiner Zeit verlor er an Bedeutung, da die japanische Gesellschaft sich von traditionellen Werten und Kunstformen löste. Seine Drucke wurden weniger gefragt, und er arbeitete zunehmend nur noch für kleinere Verleger. Trotz dieser Herausforderungen setzte er seine künstlerische Arbeit fort, obwohl sein Einfluss auf die Kunstwelt deutlich abnahm. Er starb im Jahr 1880 in Tokio und wurde mit dem buddhistischen Namen Sankōin Hōkokujutei Shinji beerdigt – ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung für seinen Beitrag zur japanischen Kunstgeschichte. Obwohl er nie den gleichen Ruhm wie seine Meister erreichte, bleibt Kunisada II als einer der bedeutendsten Ukiyo-e-Drucker Japans in Erinnerung.

**Erwähnungen in WahooArt.com**

Besucher von WahooArt.com können die beeindruckende Welt von Utagawa Kunisada II erkunden:
  • Ansichten seiner Werke auf WahooArt.com
  • Die Möglichkeit, das Hokkaido Museum of Modern Art (Japan) über WahooArt.com zu erkunden
  • Die Gelegenheit, die Gemälde von Nonoyama Kōzan auf WahooArt.com zu entdecken