Wenzel Jamnitzer, 1507 – 1585

Gemälde von Wenzel Jamnitzer: Die 3 berühmtesten Werke, nach Beliebtheit sortiert

Das berühmteste Gemälde von Wenzel Jamnitzer ist Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration (1549) im Rijksmuseum in Amsterdam. Mit Nautiluskelch in Form eines Hahns (1550) und Tintenfischschale (1560) wird die Trilogie der drei weltweit bekannten Werke vervollständigt. Unser Katalog listet 3 Werke von Wenzel Jamnitzer auf; die folgenden 3 sind die meistbeachteten Werke, jeweils mit Angabe des Entstehungsjahres, des Museums und ihrer kunsthistorischen Bedeutung.

Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am Oktober 2026. Jedes Meisterwerk auf dieser Seite kann als museale, handgemalte Ölreproduktion oder als Fine-Art-Print in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.

Porträt von Wenzel Jamnitzer
Wenzel Jamnitzer · 1507 – 1585
Geboren · gestorben
1507 – 1585, Wien
Stilrichtung
Nordischer manierismus
Werke in unserem Katalog
3
Bekannteste Werke
Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration (1549)
Die meisten Werke in
Kunsthistorisches Museum

Die 10 berühmtesten Gemälde von Wenzel Jamnitzer

Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration (1549) von Wenzel Jamnitzer
1

Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration

1549 · Metallarbeiten · Rijksmuseum, Amsterdam

Eine silberne Gestalt der Mutter Erde erhebt sich von einem kannelierten Sockel, während ihre Arme eine schwere Schale des Überflusses stützen. Sie trägt das Gewicht der Welt auf ihrem Haupt. Um sie herum verwandelt sich das Metall in einen Garten aus silberner Flora und Fauna. Winzige Eidechsen und Ringelnattern winden sich durch die Stängel, ihre Schuppen eingefangen in kaltem, hartem Metall. Dies sind keine bloßen Schnitzereien; es sind Lebensabgüsse, geformt…

Nautiluskelch in Form eines Hahns (1550) von Wenzel Jamnitzer
2

Nautiluskelch in Form eines Hahns

1550 · Acryl auf Leinwand · Kunsthistorisches Museum, Wien

Erblicken Sie ein atemberaubendes Zeugnis der Kunst des 16. Jahrhunderts – Wenzel Jamnitzers "Nautiluskelch in Form eines Hahns", entstanden um 1550. Dieses außergewöhnliche Stück, nun als sorgfältig handgemalte Reproduktion erhältlich, versetzt Betrachter ins Herz der nördlichen Renaissance und demonstriert die unvergleichliche Fertigkeit und dekorative Ambition eines der bekanntesten deutschen Goldschmiede.

Tintenfischschale (1560) von Wenzel Jamnitzer
3

Tintenfischschale

1560 · Acryl auf Leinwand · Kunsthistorisches Museum, Wien

Ein Meisterwerk der Renaissance: Der Inkstand von Wenzel Jamnitzer Der Blick fällt auf einen beeindruckenden Silberinkstand von Wenzel Jamnitzer, einem Künstler dessen Werk die außergewöhnliche Qualität und Raffinesse seiner Zeit widerspiegelt. Dieses Kunstwerk aus dem Jahr 1560 ist mehr als nur ein Schreibutensil; es ist ein Fenster in die Welt der frühen Renaissance und eine Demonstration herausragender goldsmithlicher Fähigkeiten. Die Darstellung zeigt einen rechteckigen Inkstand mit vier Füßen, die ihn…

Die Motive, die Wenzel Jamnitzer am häufigsten gemalt hat

Die vier Motive, die in diesen Meisterwerken am häufigsten vorkommen, jeweils mit dem edelsten Beispiel.

Wo man die Gemälde von Wenzel Jamnitzer sehen kann

Die 2 Museen, in denen sich die meisten Gemälde dieser Seite befinden.

Museum Stadt Werke von Wenzel Jamnitzer Gemälde aus dieser Liste
Kunsthistorisches Museum, WienKunsthistorisches Museum Wien 2 Nautiluskelch in Form eines Hahns, Tintenfischschale
Rijksmuseum, AmsterdamRijksmuseum Amsterdam 1 Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration

Das berühmteste Gemälde von Wenzel Jamnitzer aus jedem Jahrzehnt

  1. 1540s
    Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration (1549) von Wenzel Jamnitzer
    Platz 1 von 3

    Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration

    Alter 33 – 42 · Rijksmuseum

    Eine silberne Gestalt der Mutter Erde erhebt sich von einem kannelierten Sockel, während ihre Arme eine schwere Schale des Überflusses stützen. Sie trägt das Gewicht der Welt auf…

  2. 1550s
    Nautiluskelch in Form eines Hahns (1550) von Wenzel Jamnitzer
    Platz 2 von 3

    Nautiluskelch in Form eines Hahns

    Alter 43 – 52 · Kunsthistorisches Museum

    Erblicken Sie ein atemberaubendes Zeugnis der Kunst des 16. Jahrhunderts – Wenzel Jamnitzers "Nautiluskelch in Form eines Hahns", entstanden um 1550. Dieses außergewöhnliche Stück, nun als sorgfältig handgemalte…

  3. 1560s
    Tintenfischschale (1560) von Wenzel Jamnitzer
    Nr. 3 von 3

    Tintenfischschale

    Alter 53 – 62 · Kunsthistorisches Museum

    Ein Meisterwerk der Renaissance: Der Inkstand von Wenzel Jamnitzer Der Blick fällt auf einen beeindruckenden Silberinkstand von Wenzel Jamnitzer, einem Künstler dessen Werk die außergewöhnliche Qualität und Raffinesse…

Fragen zu den Gemälden von Wenzel Jamnitzer

Was ist das berühmteste Gemälde von Wenzel Jamnitzer?Antwort anzeigen

Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration (1549), Rijksmuseum, Amsterdam. Es folgen Nautiluskelch in Form eines Hahns (1550) und Tintenfischschale (1560).

Wie alt war Wenzel Jamnitzer, als Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration gemalt wurde?Antwort anzeigen

42 Jahre alt: Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration stammt aus dem Jahr 1549 und Wenzel Jamnitzer wurde in 1507 geboren.

Wie viele Gemälde hat Wenzel Jamnitzer geschaffen?Antwort anzeigen

Unser Katalog enthält 3 Werke von Wenzel Jamnitzer, datiert von 1549 bis 1560.

Wo befinden sich die berühmtesten Gemälde von Wenzel Jamnitzer?Antwort anzeigen

Die meisten davon befinden sich in Kunsthistorisches Museum (Wien) und Rijksmuseum (Amsterdam). Die obige Tabelle listet die Museen einzeln auf.

Was sind die frühesten und spätesten berühmten Gemälde von Wenzel Jamnitzer?Antwort anzeigen

Das früheste Werk auf dieser Seite ist aus dem Jahr Mutter Erde (oder Merkel) Tischdekoration (1549), das jüngste aus dem Jahr Tintenfischschale (1560).

Welches Medium hat Wenzel Jamnitzer am häufigsten verwendet?Antwort anzeigen

Acryl auf Leinwand: 2 von 3 Werken auf dieser Seite.

Welcher Kunstrichtung gehört Wenzel Jamnitzer an?Antwort anzeigen

Nordischer manierismus, wie die Gemälde auf dieser Seite zeigen.

Welche Gemälde von Wenzel Jamnitzer kann ich im Kunsthistorisches Museum sehen?Antwort anzeigen

Nautiluskelch in Form eines Hahns und Tintenfischschale gehören zu den 2 Werken auf dieser Seite, die im Kunsthistorisches Museum, Wien befinden sind.

Kann ich eine Reproduktion eines Gemäldes von Wenzel Jamnitzer kaufen?Antwort anzeigen

Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann in der von Ihnen gewählten Größe als handgemalte Ölreproduktion in Museumsqualität oder als Fine-Art-Print direkt über die jeweilige Produktseite bestellt werden.

Über Wenzel Jamnitzer

Early Life & Family Legacy

Wenzel Jamnitzer (circa 1507 – December 19, 1585) emerged from a distinguished Moravian German family known for its artistic endeavors under various spellings—Jamnitzer, Jemniczer, Gemniczer, and Jamitzer. This lineage spanned over 160 years, producing remarkable artworks characterized by refined craftsmanship and stylistic innovation. Born in Vienna, Italy, Wenzel was the son of Hans Jamnitzer the Elder, a goldsmith who established a tradition of excellence that would continue through subsequent generations. His brother, Albrecht Jamnitzer, further solidified this family’s artistic reputation, shaping Wenzel's formative years within an environment steeped in artistic heritage. The Jamnitzer family’s dedication to artistry extended beyond mere profession; it permeated their social and cultural life—a testament to the enduring power of familial legacy.

Training & Artistic Foundations

Wenzel’s artistic education commenced under the tutelage of his father and brother. This rigorous training instilled in him a profound understanding of goldsmithing techniques—a craft that demanded precision, artistry, and meticulous attention to detail. Notably, he studied alongside Euclid's Elements and Plato’s Timaeus, texts considered foundational for geometric reasoning and philosophical contemplation – influences that would profoundly shape his later artistic pursuits. The pursuit of knowledge wasn’t merely academic; it was viewed as essential for elevating the craft and achieving aesthetic perfection. He mastered the intricacies of metalworking, engraving, and sculptural modeling—skills honed through years of dedicated practice.

Career as Court Goldsmith & Scientific Pursuits

Jamnitzer swiftly ascended to prominence in Nuremberg, securing positions as court goldsmith to several Holy Roman Emperors—Charles V, Ferdinand I, Maximilian II, and Rudolf II. This role afforded him unparalleled access to imperial patronage and enabled him to contribute significantly to the artistic landscape of his time. Beyond royal commissions, Jamnitzer demonstrated a remarkable commitment to advancing the guild’s knowledge base. His publication of “Perspectiva Corporum Regularium” in 1568 stands as a testament to this dedication—a groundbreaking treatise that meticulously documented the construction and properties of polyhedra using geometric principles. This ambitious project showcased his intellectual curiosity alongside his artistic prowess—demonstrating that true mastery encompassed both technical skill and conceptual insight.

Notable Achievements & Artistic Style

Jamnitzer’s artistic style embodied the Northern Mannerist movement, characterized by its elegance, restraint, and intellectual depth. He skillfully blended Renaissance influences with innovative techniques—incorporating hardstones, shells, corals, and small birds' eggs into his sculptures and jewelry boxes. His magnum opus, arguably, was the Nautilus Cup (1550), a breathtaking golden sculpture depicting a rooster in exquisite detail, reflecting the grandeur of the Renaissance aesthetic. Furthermore, he served as coin die-cutter for Nuremberg and later as master of the city mint—positions that underscored his importance within the civic life of Nuremberg. His work is marked by meticulous observation of nature and an unwavering commitment to conveying symbolic meaning—qualities that elevated him beyond mere craftsman to revered artist.

Legacy & Recognition

Wenzel Jamnitzer’s influence extended beyond his own lifetime. He collaborated with Johann Gregor van der Schardt on sculptural projects, leaving an indelible mark on Nuremberg's artistic milieu. His tomb in St. John’s Cemetery is adorned with a bronze sculpture by Jost Amman, commemorating his life and achievements—a poignant reminder of a master craftsman whose legacy continues to inspire admiration for centuries. He remains one of the most celebrated goldsmiths of his era, remembered not only for his technical brilliance but also for his profound engagement with philosophical ideas and artistic innovation.

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