Peter Parler, 1330 – 1399

Gemälde von Peter Parler: Die 4 berühmtesten Werke, nach Beliebtheit sortiert

Das berühmteste Gemälde von Peter Parler ist Selbstporträt (1379) im Kathedrale in Köln. Mit Haupt von Karl IV. (1375) und Selbstbildnis (1379) wird die Trilogie der drei weltweit bekannten Werke vervollständigt. Unser Katalog listet 4 Werke von Peter Parler auf; die folgenden 4 sind die meistbeachteten Werke, jeweils mit Angabe des Entstehungsjahres, des Museums und ihrer kunsthistorischen Bedeutung.

Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am Oktober 2026. Jedes Meisterwerk auf dieser Seite kann als museale, handgemalte Ölreproduktion oder als Fine-Art-Print in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.

Porträt von Peter Parler
Peter Parler · 1330 – 1399
Geboren · gestorben
1330 – 1399, Schwäbisch Gmünd
Werke in unserem Katalog
4
Bekannteste Werke
Selbstporträt (1379)
Die meisten Werke in
Kathedrale

Die 10 berühmtesten Gemälde von Peter Parler

Selbstporträt (1379) von Peter Parler
1

Selbstporträt

1379 · Naturstein · Kathedrale, Köln

Diesen Relief zu betrachten bedeutet, einem Mann zu begegnen, der in einem Moment der stillen Kontemplation gefangen ist. Um 1379 aus Stein gehauen, bietet diese Büste einen seltenen, intimen Einblick in die Identität von Peter Parler. Er präsentiert sich nicht als ferne Autoritätsperson, sondern als ein Mensch aus Fleisch und Blut, dargestellt mit einem verblüffenden Grad an Naturalismus. Der Kopf ist leicht geneigt, eine subtile Bewegung, die die Starrheit durchbricht,…

Haupt von Karl IV. (1375) von Peter Parler
2

Haupt von Karl IV.

1375 · Naturstein · Kathedrale, Köln

In dem grauen Stein dieser Büste wohnt eine schwere Stille inne. Das Gesicht von Karl IV. tritt aus dem Material hervor, eine Studie in unnachgiebiger Würde und der Last einer Krone. Das Licht fällt über die Stirn, fängt die tief liegenden Augen und die scharfen, gemeißelten Linien eines Bartes ein, der den Staub von Jahrhunderten in sich zu bergen scheint. Es ist das Porträt eines Mannes, der ein Königreich formte,…

Selbstbildnis (1379) von Peter Parler
3

Selbstbildnis

1379 · Acryl auf Leinwand · Kathedrale, Köln

Ein Selbstbildnis von Peter Parler – Ein Meisterwerk der spätmittelalterlichen Kunst Peter Cavallini, geboren um 1240 in Rom und tragisch gestorben circa 1330 in derselben Stadt, steht als zentrale Figur zwischen Gotik und Frührenaissance in italienischer Kunst. Obwohl sein Leben relativ kurz war und von künstlerischem Ruhm sowie persönlichen Schwierigkeiten geprägt war – insbesondere durch eine schwere Augenverletzung, die er bei seinen Studien der Sonnenfinsternisse erlitt –, hinterließ Cavallini einen…

Die Motive, die Peter Parler am häufigsten gemalt hat

Die vier Motive, die in diesen Meisterwerken am häufigsten vorkommen, jeweils mit dem edelsten Beispiel.

Wo man die Gemälde von Peter Parler sehen kann

Die 2 Museen, in denen sich die meisten Gemälde dieser Seite befinden.

Museum Stadt Werke von Peter Parler Gemälde aus dieser Liste
Kathedrale, KölnKathedrale Köln 3 Selbstporträt, Haupt von Karl IV., Selbstbildnis
St. Vitus Kathedrale, PragSt. Vitus Kathedrale Prag 1 Tomb of Ottokar II

Die berühmtesten Gemälde von Peter Parler, Jahr für Jahr

Peter Parler war nur 5 Jahre lang tätig, von 1375 bis 1379. Hier ist diese kurze Karriere Jahr für Jahr, anhand ihrer berühmtesten Gemälde.

  1. 1375
    Haupt von Karl IV. (1375) von Peter Parler
    Platz 2 von 4

    Haupt von Karl IV.

    Alter 45 · Kathedrale

    In dem grauen Stein dieser Büste wohnt eine schwere Stille inne. Das Gesicht von Karl IV. tritt aus dem Material hervor, eine Studie in unnachgiebiger Würde und der…

  2. 1379
    Selbstporträt (1379) von Peter Parler
    Nr. 1 von 4

    Selbstporträt

    Alter 49 · Kathedrale

    Diesen Relief zu betrachten bedeutet, einem Mann zu begegnen, der in einem Moment der stillen Kontemplation gefangen ist. Um 1379 aus Stein gehauen, bietet diese Büste einen seltenen,…

  3. 1379
    Selbstbildnis (1379) von Peter Parler
    #3 von 4

    Selbstbildnis

    Alter 49 · Kathedrale

    Ein Selbstbildnis von Peter Parler – Ein Meisterwerk der spätmittelalterlichen Kunst Peter Cavallini, geboren um 1240 in Rom und tragisch gestorben circa 1330 in derselben Stadt, steht als…

Fragen zu den Gemälden von Peter Parler

Was ist das berühmteste Gemälde von Peter Parler?Antwort anzeigen

Selbstporträt (1379), Kathedrale, Köln. Es folgen Haupt von Karl IV. (1375) und Selbstbildnis (1379).

Wie alt war Peter Parler, als Selbstporträt gemalt wurde?Antwort anzeigen

49 Jahre alt: Selbstporträt stammt aus dem Jahr 1379 und Peter Parler wurde in 1330 geboren.

Wie viele Gemälde hat Peter Parler geschaffen?Antwort anzeigen

Unser Katalog enthält 4 Werke von Peter Parler, datiert von 1375 bis 1379.

Wo befinden sich die berühmtesten Gemälde von Peter Parler?Antwort anzeigen

Die meisten davon befinden sich in Kathedrale (Köln) und St. Vitus Kathedrale (Prag). Die obige Tabelle listet die Museen einzeln auf.

Wann hat Peter Parler seine berühmtesten Werke gemalt?Antwort anzeigen

In 1379: 2 der 4 Werke auf dieser Seite stammen aus dieser Zeit, darunter Selbstporträt.

Was sind die frühesten und spätesten berühmten Gemälde von Peter Parler?Antwort anzeigen

Das früheste Werk auf dieser Seite ist aus dem Jahr Haupt von Karl IV. (1375), das jüngste aus dem Jahr Selbstporträt (1379).

Welches Medium hat Peter Parler am häufigsten verwendet?Antwort anzeigen

Naturstein: 2 von 4 Werken auf dieser Seite.

Welche Gemälde von Peter Parler kann ich im Kathedrale sehen?Antwort anzeigen

Selbstporträt, Haupt von Karl IV. und Selbstbildnis gehören zu den 3 Werken auf dieser Seite, die im Kathedrale, Köln befinden sind.

Kann ich eine Reproduktion eines Gemäldes von Peter Parler kaufen?Antwort anzeigen

Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann in der von Ihnen gewählten Größe als handgemalte Ölreproduktion in Museumsqualität oder als Fine-Art-Print direkt über die jeweilige Produktseite bestellt werden.

Über Peter Parler

Ein Meister aus Stein und Geist

Im Herzen des Spätmittelalters, einer Epoche, die durch emporstrebende Türme und tiefe Frömmigkeit geprägt war, trat Peter Parler als einer der einflussreichsten Architekten und Bildhauer seiner Zeit hervor. Geboren in eine angesehene Dynastie von Baumeistern, trug er das Gewicht der Tradition in sich, während er gleichzeitig eine neue, ausdrucksstarke Sprache für die europäische Architektur schmiedete. Bekannt unter verschiedenen Namen wie Peter von Gemünd oder Petr Parléř, war seine Identität untrennbar mit der Familie Parler verbunden – einer Linie von Kunsthandwerkern, deren Einfluss sich über weite Teile Mitteleuropas erstreckte. Seine Reise begann in der Stadt Schwäbisch Gmünd, Deutschland, wo er seine frühe Ausbildung erhielt, die ihn schließlich zu bedeutenden mittelalterlichen Baustellen wie Straßburg, Köln und Nürnberg führen sollte.

Der Höhepunkt von Parlers Karriere wurde erreicht, als er nach Prag zog, die Hauptstadt des Königreichs Böhmen. Hier, unter der Schirmherrschaft des Heiligen Römischen Reiches, konnte er eine Vision architektonischer Pracht verwirklichen, welche die Skyline der Stadt für Jahrhunderte prägen sollte. Sein Wirken am Veitsdom steht als sein beständigstes Vermächtnis da – eine monumentale Leistung, bei der er komplexe Netzwerke von Rippengewölben nutzte, um ein Inneres zu schaffen, das die Schwerkraft zu überwinden scheint. Durch seine ingenieurstechnische Brillanz wirken die schweren Steinwände leicht und ätherisch und ermöglichen weitläufige Fenster, die die Kathedrale in ein Gefäß für himmlisches Licht verwandeln.

Die Kunstfertigkeit der Parler-Dynastie

Parler war nicht bloß ein Erbauer von Bauwerken, sondern ein Bildhauer von tiefem emotionalem Ausdruck. Seine Fähigkeit, kaltem Stein Leben einzuhauchen, erlaubte es ihm, die Kluft zwischen den starren Formen früherer gotischer Traditionen und einem natürlicheren, menschenzentrierten Ansatz zu überbrücken. Diese Meisterschaft findet sich vielleicht am intimsten in seinem Selbstporträt wieder, einem bewegenden Werk, das einen seltenen Einblick in die kontemplative Seele des Künstlers gewährt. In diesem Werk lässt sich die akribische Handwerkskunst beobachten, die nötig war, um die subtilen Texturen des Haares und den gelassenen Ausdruck eines Mannes darzustellen, der sowohl seinem Glauben als auch seinem Handwerk tief verbunden war.

Seine bildhauerischen Beiträge ergänzten oft seine architektonischen Leistungen und schufen ein einheitliches ästhetisches Erlebnis innerhalb der heiligen Räume, die er entwarf. Bedeutende Werke wie der Kopf des Karl IV. demonstrieren seine Fähigkeit, individuellen Charakter und königliche Würde durch den Stil der Spätgotik einzufangen. Seine Errungenschaften waren keine isolierten Ereignisse, sondern Teil einer breiteren Bewegung künstlerischer Innovation, die Folgendes hervorbrachte:

  • Die Entwicklung komplizierter Netzgewölbesysteme, welche die Innenräume von Kathedralen revolutionierten.
  • Einen Wandel hin zu größerem Naturalismus in der skulpturalen Porträtkunst, der menschliche Emotionen und Details einfing.
  • Die Etablierung eines dauerhaften architektonischen Erbes innerhalb der böhmischen Landschaft.
  • Die Integration von Bautechnik mit hochkarätiger dekorativer Kunstfertigkeit.

Durch seine Hände wurde der Stein zu einer Chronik der Geschichte, einem bleibenden Zeugnis für das Geschick der Familie Parler. Sein Lebenswerk bleibt in das Gefüge Europas eingeschrieben und dient als Brücke zwischen der mittelalterlichen Welt und den wachsenden Komplexitäten der späteren Jahrhunderte.

Alle 4 Werke von Peter Parler →