Mùqī, 1210 – 1269

The 12 Most Famous Paintings by Mùqī

The painting that made Mùqī famous is Drache; it hangs in the Metropolitan Museum of Art, New York. Tiger and Tiger (1264) follow it in the hearts of collectors and museum visitors. Of the 13 works by Mùqī in our catalogue, these 12 are the most admired, each presented with its date, its museum and what sets it apart.

Ranked by our popularity score, which combines the searches, visits and orders for each work. Updated Oktober 2026. Every masterpiece on this page can be ordered as a museum-quality, hand-painted oil reproduction or a fine art print, at the size you choose.

Portrait of Mùqī
Mùqī · 1210 – 1269
Born · died
1210 – 1269, Sichuan
Works in our catalogue
13
Most famous
Drache
Most works at
Cleveland Museum of Art

Mùqī: the ten masterpieces

Drache by Mùqī
1

Drache

In dieser vertikalen Tuschemalerei auf Seide entfaltet sich ein himmlischer Drache aus einer wirbelnden Wolkenlandschaft. Die Komposition wird von der gewundenen, schlangenartigen Gestalt des Wesens beherrscht, das die oberen und mittleren Abschnitte der Schriftrolle einnimmt. Sein Körper formt rhythmische Kurven, die das Auge durch das Kunstwerk führen und eine Lebenskraft suggerieren, die zugleich kraftvoll wie atmosphärisch wirkt. Die Palette ist monochromatisch gehalten und vertraut auf verschiedene Nuancen von Sepia, Dunkelbraun…

Tiger by Mùqī
2

Tiger

Tinte · Metropolitan Museum of Art, New York

Ein kraftvoller Tiger dominiert diese vertikale Komposition, während er sich durch eine Landschaft aus schroffen Felsen und Kiefernzweigen hinabbewegt. Das Motiv wird mit rhythmischen, expressiven Pinselstrichen gezeichnet, welche die Textur des Fells und die scharfe Geometrie der Streifen definieren. Anstatt nach fotografischer Präzision zu streben, fängt das Werk das qi, die vitale Lebenskraft des Tieres, ein. Die monochromatische Palette setzt auf variierende Nuancen von Tusche-Schwarz und Sepia vor einem dunklen,…

More Mùqī masterpieces, 11 to 12

The subjects Mùqī painted most

The four subjects that return most often among these masterpieces, with the finest example of each.

Where to see Mùqī's paintings

The 3 museums that hold the most of the paintings on this page.

Museum City Works by Mùqī Paintings from this list
Cleveland Museum of Art, ClevelandCleveland Museum of Art Cleveland 5 Tiger, Dragon, Willow and Magpie
Metropolitan Museum of Art, New YorkMetropolitan Museum of Art New York 2 Drache, Tiger
Nezu Museum, TokioNezu Museum Tokio 1 Fishing Village at Sunset

Mùqī, year by year: the defining paintings

Mùqī painted for 15 years, from 1250 to 1264: here are the finest paintings of each year.

  1. 1250
  2. 1250
  3. 1262
  4. 1264
    Tiger (1264) by Mùqī
    Rank 3 / 12

    Tiger

    Age 54 · Cleveland Museum of Art
  5. 1264
    Dragon (1264) by Mùqī
    Rank 4 / 12

    Dragon

    Age 54 · Cleveland Museum of Art

Mùqī's masterpieces: questions and answers

Which painting is Mùqī best known for?Show the answer

Drache, Metropolitan Museum of Art, New York. Next come Tiger and Tiger (1264).

What are Mùqī's ten greatest paintings?Show the answer

Drache, Tiger, Tiger, Dragon, Willow and Magpie, Swallow and Lotus, Evening bell from mist-shrouded temple, Fishing Village at Sunset, Gibbons and Crane and Geese and Reeds. The ranking above gives the year and the museum of each.

How many works did Mùqī paint?Show the answer

Our catalogue lists 13 works by Mùqī, dated from 1250 to 1264.

In which museums can I see Mùqī's masterpieces?Show the answer

Most of them are in Cleveland Museum of Art (Cleveland), Metropolitan Museum of Art (New York) and Nezu Museum (Tokio). The table above lists the museums one by one.

When did Mùqī paint the masterpieces?Show the answer

In 1250: 2 of the 12 works on this page date from then, among them Willow and Magpie.

What are the first and last famous paintings of Mùqī?Show the answer

The earliest on this page is Willow and Magpie (1250), the latest Tiger (1264).

Which masterpieces by Mùqī hang at the Cleveland Museum of Art?Show the answer

Tiger, Dragon and Willow and Magpie are among the 5 works on this page held by the Cleveland Museum of Art, Cleveland.

Can I own a reproduction of a Mùqī masterpiece?Show the answer

Yes. Every painting on this page can be ordered as a museum-quality, hand-painted oil reproduction or a fine art print, in the size you choose, from the painting's own page.

The life of Mùqī

Die ätherische Tusche von Muqi Fachang

In den stillen, nebelverhangenen Landschaften des dreizehnten Jahrhunderts trat aus der Provinz Sichuan ein Mönch hervor, dessen Pinselstriche den Lauf der ostasiatischen Ästenschaft für immer verändern sollten. Muqi Fachang, der der Geschichte unter seinem Künstlernamen Muqi oder Muxi bekannt ist, war nicht bloß ein Maler, sondern ein spirituelles Bindeglied, das die tiefgründigen Silenzen des Chan-Buddhismus in die Sprache von Tusche und Papier übersetzte. Während vieles seiner persönlichen Biografie im Schatten klösterlicher Anonymität verborgen bleibt, ist seine Präsenz in jedem spontanen Tuscheklecks spürbar, der die flüchtige Essenz des Daseins einfängt. Geboren gegen Ende der Südlichen Song-Dynastie, lebte Muqi in einer Zeit immensen kulturellen Wandels, und sein Werk wurde zu einer Brücke zwischen den strukturierten Traditionen der Vergangenheit und einer neuen, intuitiven Art, die Welt zu betrachten.

Die Grundlagen von Muqis Meisterschaft wurden unter der Anleitung des hochgeschätzten Chan-Meisters Liang Kai gelegt. Diese Lehrzeit war entscheidend, da sie ihn mit einem Stil vertraut machte, der den Geist über die rein literale Form stellte. Unter dem Einfluss solcher Mentoren und der spirituellen Atmosphäre von Tempeln wie Liutong entwickelte Muqi eine Technik, die in yunshuo wurzelte – dem Studium von Wolken und Wasser. Dieser Ansatz verzichtete auf die starre, akribische Detailtreue der akademischen Hofmalerei und entschied sich stattdessen für eine Methode, bei der Tuscheflecken und breite, ausladende Striche die dynamische Energie der Natur vermittelten. Ein Gemälde von Muqi zu betrachten bedeutet, Zeuge einer bewussten Ablehnung des Oberflächlichen zu werden; er suchte nach dem qi, der Lebenskraft, die in den einfachsten Motiven wohnt.

Ein Vermächtnis aus Wasser und Nebel

Muqis künstlerisches Repertoire war bemerkenswert vielfältig und doch durch einen einzigen, meditativen Fokus verankert. Er bewegte sich mühellos zwischen dem Heiligen und dem Weltlichen und fand tiefere Bedeutung sowohl in der Ikonografie als auch im Alltäglichen. Seine Werke zeichneten sich oft aus durch:

  • Heilige Ikonografie: Das berühmte Daitokuji-Triptychon, das eine in Weiß gehüllte Guanyin zeigt, flankiert von Affen und einem Kranich, verdeutlicht seine Fähigkeit, religiösen Figuren eine natürliche Anmut einzuhauchen.
  • Natürliche Einfachheit: Seine legendären Sechs Persimonen bleiben vielleicht das ikonischste Beispiel der Chan-Malerei, in der das Gewicht, die Textur und die subtile Transluzenz der Frucht mit einer fast wunderbaren Sparsamkeit der Linie dargestellt werden.
  • Dynamische Tierwelt: Über das Spirituelle hinaus fing er die rohe Vitalität der natürlichen Welt durch Darstellungen von Tigern, Gänsen und Schilf ein, wobei er variierende Töne der Tusche nutzte, um Bewegung und Atmosphäre zu suggerieren.

Die historische Bedeutung von Muqi Fachang reicht weit über die Grenzen Chinas hinaus. Als politische Umbrüche ihn in Richtung der Hauptstadt Hangzhou drängten, reiste sein Einfluss über das Meer nach Japan. Dort wurde sein „Splashed-Ink“-Stil zu einem Grundstein für japanische Zen-Mönchsmaler und prägte die Ästhetik des Sumi-e tiefgreifend. Seine Fähigkeit, das Unendliche im Unendlichkleinen zu finden – das gesamte Universum in einem einzigen fallenden Blatt oder einer reifenden Frucht zu sehen – lieferte den Zen-Praktizierenden über Jahrhunderte hinweg ein visuelles Vokabular. Selbst heute steht Muqi als ein Titan der Chan-Tradition da und erinnert uns daran, dass wahre Schönheit nicht in dem liegt, was hinzugefügt wird, sondern in dem, was ungesagt bleibt.

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