Ernst Fuchs, 1930 – 2015

Gemälde von Ernst Fuchs: Die 93 berühmtesten Werke, nach Beliebtheit sortiert

Das bekannteste Gemälde von Ernst Fuchs ist THE ANGEL OF HISTORY (1992). Mit THE LOST ORDEAL (1950) und SATAN'S HEAVEN (1954) wird die Trilogie der drei weltweit bekannten Werke vervollständigt. Unser Katalog listet 93 Werke von Ernst Fuchs auf; die folgenden 93 sind die meistbeachteten Werke, jeweils mit Angabe des Entstehungsjahres, des Museums und ihrer kunsthistorischen Bedeutung.

Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am Oktober 2026.

Porträt von Ernst Fuchs
Ernst Fuchs · 1930 – 2015
Geboren · gestorben
1930 – 2015, Wien
Stilrichtung
Surrealism
Werke in unserem Katalog
93
Bekannteste Werke
THE ANGEL OF HISTORY (1992)
Die meisten Werke in
Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Die 10 berühmtesten Gemälde von Ernst Fuchs

Ernst Fuchs, Gemälde 11 bis 93

Gemälde von Ernst Fuchs nach Epochen

Die Motive, die Ernst Fuchs am häufigsten gemalt hat

Die vier Motive, die in diesen Meisterwerken am häufigsten vorkommen, jeweils mit dem edelsten Beispiel.

Wo man die Gemälde von Ernst Fuchs sehen kann

Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

Museum Stadt Werke von Ernst Fuchs Gemälde aus dieser Liste
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, MünchenBayerische Staatsgemäldesammlungen München 1 untitled (5591)

Das berühmteste Gemälde von Ernst Fuchs aus jedem Jahrzehnt

  1. 1940s
  2. 1950s
  3. 1960s
  4. 1970s
    Plot 68 (1975) von Ernst Fuchs
    #4 von 93

    Plot 68

    Alter 40 – 49
  5. 1980s
  6. 1990s
  7. 2000s

Fragen zu den Gemälden von Ernst Fuchs

Was ist das berühmteste Gemälde von Ernst Fuchs?Antwort anzeigen

THE ANGEL OF HISTORY (1992). Es folgen THE LOST ORDEAL (1950) und SATAN'S HEAVEN (1954).

Wie alt war Ernst Fuchs, als THE ANGEL OF HISTORY gemalt wurde?Antwort anzeigen

62 Jahre alt: THE ANGEL OF HISTORY stammt aus dem Jahr 1992 und Ernst Fuchs wurde in 1930 geboren.

Was sind die 10 besten Gemälde von Ernst Fuchs?Antwort anzeigen

THE ANGEL OF HISTORY, THE LOST ORDEAL, SATAN'S HEAVEN, Plot 68, SPHINX I, THE VENUS BELT, SODOM, untitled (7580), untitled (4670) und untitled (7755). Die obige Rangliste gibt das Jahr und das Museum für jedes Werk an.

Wie viele Gemälde hat Ernst Fuchs geschaffen?Antwort anzeigen

Unser Katalog enthält 93 Werke von Ernst Fuchs, datiert von 1947 bis 2008.

Wo befinden sich die berühmtesten Gemälde von Ernst Fuchs?Antwort anzeigen

Die meisten davon befinden sich in Bayerische Staatsgemäldesammlungen (München). Die obige Tabelle listet die Museen einzeln auf.

Wann hat Ernst Fuchs seine berühmtesten Werke gemalt?Antwort anzeigen

In 1980s: 6 der 93 Werke auf dieser Seite stammen aus dieser Zeit, darunter THE TEMPLE ISLAND.

Was sind die frühesten und spätesten berühmten Gemälde von Ernst Fuchs?Antwort anzeigen

Das früheste Werk auf dieser Seite ist aus dem Jahr The Lamentation of the ambivalent (1947), das jüngste aus dem Jahr The Bottom of the World (2008).

Was hat Ernst Fuchs am häufigsten gemalt?Antwort anzeigen

Symbols (7), Symbolic imagery (6) und Angels (2), unter den 93 Werken auf dieser Seite.

Welcher Kunstrichtung gehört Ernst Fuchs an?Antwort anzeigen

Surrealism, wie die Gemälde auf dieser Seite zeigen.

Über Ernst Fuchs

Ernst Fuchs (1930–2015): Ein Pionier des Phantastischen Realismus

Ernst Fuchs wurde 1930 in Wien geboren und war das einzige Kind von Maximilian Fuchs und Leopoldine Fuchs (geb. Retzeg). Sein Vater, ein orthodox jüdischer Geschäftsmann, hatte sich nach dem Anschluss Österreichs 1938/39 nach Shanghai zurückgezogen und damit eine Karriere als Rabbi aufgegeben. Ernst blieb mit seiner Mutter in Wien und wurde später durch die katholische Taufe gerettet, um sich vor einem Konzentrationslager zu schützen. Bereits im Alter von zwölf Jahren entwickelte Ernst Fuchs ein außergewöhnliches künstlerisches Talent und erhielt Unterricht in Zeichnen und Malen durch seinen Lehrer Alois Schiemann, den Bruder seiner Taufpatin. Bis zum fünfzehnten Lebensjahr wurde er von Emmy Steinböck und Fritz Fröhlich an der Malschule St. Anna in Wien unterrichtet. Eine erste Ausstellung gab es 1949 in Paris, wohin Ernst Fuchs 1950 übersiedelte. Er studierte anschließend an der Akademie der bildenden Künste in Wien und arbeitete zunächst unter Robin Andersen und später unter Albert Paris Gütersloh. Dort lernte er Arik Brauer, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden kennen und gründete gemeinsam mit ihnen die Wiener Schule des Phantastischen Realismus – eine Bewegung, die sich durch ihre außergewöhnliche Kombination von surrealistischen und klassischen Techniken auszeichnete.
  • Frühe Jahre und Ausbildung: Ernst Fuchs begann seine künstlerische Entwicklung bereits im Jugendalter und ließ sich von großen Künstlern wie Gustav Klimt und Egon Schiele inspirieren.
  • Die Wiener Schule des Phantastischen Realismus: Zusammen mit Kollegen gründete Fuchs eine einzigartige Kunstrichtung, die für ihre außergewöhnliche Mischtechnik bekannt ist – eine Kombination aus Eggtempera und Ölfarben, die einen beeindruckenden „Steinrelief“-Effekt erzielt.
  • Ein Leben zwischen Mythologie und Religion: Fuchs beschäftigte sich intensiv mit alten Mythen und religiösen Symbolen und ließ sich von Meister Eckhart und Jung’s Psychologie inspirieren. Seine Werke reflektierten oft tiefgreifende philosophische Fragen und eine Suche nach Bedeutung.

Die Entwicklung seines künstlerischen Stils

Fuchs entwickelte seinen einzigartigen Stil kontinuierlich weiter und ließ sich von verschiedenen Künstlern und Kunstrichtungen beeinflussen. Besonders wichtig war ihm die Beschäftigung mit der klassischen Malerei und insbesondere mit den großen Meisterwerken des italienischen Renaissance und der deutschen Frührenaissance. Er studierte intensiv die Techniken und Ausdrucksmittel dieser Künstler und integrierte sie in seine eigene Arbeit. Dabei entwickelte er eine besondere Vorliebe für die Verwendung von Licht und Farbe, um eine außergewöhnliche Atmosphäre zu schaffen und Emotionen auszudrücken. Seine Werke zeichnen sich durch eine hohe Detailtreue und eine beeindruckende kompositorische Gestaltung aus.
  • Einflüsse: Ernst Fuchs ließ sich besonders von Künstlern wie Klimt, Schiele und Picasso inspirieren und entwickelte seinen eigenen Stil durch die Kombination verschiedener künstlerischer Elemente.
  • Die Mischtechnik: Fuchs perfektionierte seine einzigartige Mischtechnik und setzte sie konsequent ein – eine Technik, die ihm ermöglichte, außergewöhnliche Lichteffekte zu erzielen und einen beeindruckenden „Steinrelief“-Effekt zu erreichen.

Architektur und Museen

Neben seinen künstlerischen Arbeiten engagierte sich Ernst Fuchs auch intensiv in der Architektur und gründete die Otto Wagner Villa in Hütteldorf, die er nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zum Ernst Fuchs Museum umwandelte. Dieses Gebäude ist ein außergewöhnliches Beispiel für moderne Kunstarchitektur und dient als Ausstellungsort für seine Werke sowie als Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen.
  • Die Otto Wagner Villa: Die Villa wurde zu einem wichtigen Zentrum für die Darstellung von Ernst Fuchs’ Kunst und Architekturvorstellungen.

Späte Jahre und Vermächtnis

Ernst Fuchs starb im Alter von 85 Jahren am 9. November 2015 in Wien und hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk, das bis heute weltweit Anerkennung findet. Seine Werke werden auf internationalen Ausstellungen gezeigt und tragen zur Förderung des Verständnisses für die Kunst des Phantastischen Realismus bei.
  • Ernst Fuchs Museum: Das Ernst Fuchs Museum präsentiert eine umfassende Sammlung seiner Gemälde, Zeichnungen und Drucke sowie zahlreiche Architekturzeichnungen und Modelle.

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