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Sharon Core

Kurzbiografie

  • Top 3 works: Employees of HEMA, Amsterdam, from the series “Company”
  • Top-ranked work: Employees of HEMA, Amsterdam, from the series “Company”
  • Museums on APS:
    • Nationalmuseum der Frau im Kunstschaffen
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  • Copyright status: Under copyright
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  • Born: 1965, New York, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Art period: Zeitgenössische Kunst
  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
  • Works on APS: 1

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie begann Sharon Cores künstlerische Entwicklung?
Frage 2:
Wer beeinflusste Sharon Core besonders hinsichtlich ihrer Darstellung von Licht und Farbe?
Frage 3:
Welche Methode verwendete Sharon Core bei der Reproduktion von Wayne Thiebauds Gemälden?
Frage 4:
Welches Kunstwerk wurde von Sharon Core besonders intensiv untersucht und analysiert?
Frage 5:
Für welche Auszeichnung erhielt Sharon Core den George Sakier Memorial Prize für Fotografie?

Sharon Core: Eine Dialog zwischen Malerei und Fotografie

Sharon Core (geboren 1965) ist eine amerikanische Künstlerin, deren Praxis einen faszinierenden Spannungsbogen zwischen den Traditionen der Malerei und Fotografie aufweist und untersucht, wie diese Medien miteinander interagieren, um Vorstellungen von Darstellung, Reproduktion und „Realismus“ zu hinterfragen. Ihr Weg begann mit einer formalen Ausbildung in Malerei an UGA und einem Master-Abschluss von Yale University School of Art, wo sie den George Sakier Memorial Prize für Exzellenz in Fotografie erhielt. Diese doppelte Grundlage prägt ihren besonderen Ansatz – einen sorgfältigen Prozess, der auf Beobachtung basiert und sich durch Kunstgeschichte informiert – wodurch Bilder entstehen, die gleichzeitig Herausforderungen stellen und etablierte Konventionen feiern.

Frühe Einflüsse & Künstlerische Entwicklung

Core’s erste künstlerische Erkundungen konzentrierten sich darauf, Familienfotos einzufangen und eine grundlegende Verbindung zur visuellen Erzählung von frühem Kindesalter zu schaffen. Diese Praxis entwickelte sich schnell zu einer Faszination für das Werk bestimmter Künstler, die ihre Vorstellungskraft fesselten. Besonders beeindruckt war sie von Raphael Peale, dessen Stillleben – geprägt von lebendem Licht und subtilen Farbgraden – Modelle für ihre eigenen Kompositionen dienten. Ähnlich studierte Core das Genre der niederländischen Bankettporträts des XVII. Jahrhunderts und analysierte ihre formalen Strukturen und ausdrucksstarke Gesten, um zu verstehen, wie Maler Emotionen und Erzählungen durch bildliche Darstellung vermitteln konnten. Diese Einflüsse würden ihren künstlerischen Blick über ihr Leben hinweg prägen.

Die Thiebauds Serie: Übertragung von Impressionismus in die Fotografie

Core’s Durchbruch gelang ihr mit *Thiebauds* (2003–4), einer Reihe, die Wayne Thiebaud’s Gemälde – bekannt für seine gedämpften Farbpaletten und Nahaufnahmen von Alltagsobjekten wie Kuchen und Süßigkeiten – durch das Auge der Fotografie neu interpretierte. Erkennend Thiebaud’s meisterhafte Verwendung von Impasto, rekonstruierte Core seine Leinwände in essbarem Material und arrangierte Zutaten sorgfältig, um die Farbgebung des Malers zu spiegeln. Dieses ambitionierte Unterfangen diente nicht nur einer stilistischen Übung; es war ein Versuch, die Essenz des Impressionismus auf ein Medium zu übertragen, das traditionell mit objektiver Dokumentation assoziiert wurde. Die daraus entstandenen Fotografien – aufgenommen von der Guggenheim Museum und erweitert um weitere Ausstellungen – demonstrierten Core’s Fähigkeit, nicht nur eine visuelle Ähnlichkeit einzufangen, sondern auch die emotionale Resonanz zu vermitteln, die Thiebaud’s Werk auszeichnete.

Erforschung von Reproduktion und Illusion: Oldenburgs & Weiterhin

Fortsetzung ihrer Untersuchung der fotografischen Illusionismus verfolgte Core Claes Oldenburg’s überdimensionierte Skulpturen – Burger und Eiscreme – und kreierte monumentale Drucke, die diese Kunstwerke als zweidimensionale Bilder nachbildeten. Dieses Projekt unterstrich Core’s Überzeugung, dass Fotografie einen Dialog mit Skulptur führen könne und Annahmen über Materialität und Darstellung hinterfragen müsse. Ihre nächste Reihe *Early American* untersuchte die Stillleben von Raphaelle Peale und rekonstruierte seine Gemälde mithilfe von Erbstammpflanzen und Antiquitätenporzellan – eine bewusste Anstrengung, die ursprüngliche Quelle zu ehren. Darüber hinaus analysierte sie das Genre der niederländischen Bankettporträts und analysierte ihre formalen Strukturen und ausdrucksstarke Gesten, um zu verstehen, wie Maler Emotionen und Erzählungen durch bildliche Darstellung vermitteln konnten.

Erkennung & Vermächtnis

Sharon Core’s Werk wurde erheblich anerkannt und erhielt bedeutende Auszeichnungen, darunter den Shifting Foundation Fellowship und den Rema Hort Mann Foundation Emerging Artist Grant. Ihr Monografie *Early American* erschien 2012 bei Radius Books und festigte ihre Position als führende Figur in der zeitgenössischen Fotografie auf Stillleben. Sie setzt ihre internationale Ausstellung fort und zeigt ihren besonderen Ansatz – einen sorgfältigen Prozess, der auf Beobachtung basiert und sich durch Kunstgeschichte informiert – wodurch Bilder entstehen, die gleichzeitig Herausforderungen stellen und etablierte Konventionen feiern. Ihre kontinuierliche Erforschung des Zusammenhangs zwischen Malerei und Fotografie sorgt dafür, dass Sharon Core’s künstlerisches Vermächtnis auch für viele Jahre zu kommen wird.