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Regina Aprijaskis

1919 - 2013

Kurzbiografie

  • Art period: Moderne
  • Lifespan: 94 years
  • Also known as: Aprijaskis
  • Top-ranked work: Space 7
  • Copyright status: Under copyright
  • Top 3 works: Space 7
  • Mehr Details anzeigen
  • Born: 1919, Bordeaux, Frankreich
  • Nationality: Frankreich
  • Died: 2013
  • Works on APS: 1
  • Museums on APS:
    • MAC Lima
    • MAC Lima
    • MAC Lima
    • MAC Lima
    • MAC Lima

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Regina Aprijaskis geboren?
Frage 2:
Wer betreute Aprijaskis im figurativen Malen?
Frage 3:
Welche Schule besuchte Aprijaskis für ihre erste künstlerische Ausbildung?
Frage 4:
Aprijaskis ließ sich von welchem abstrakten Expressionisten beeinflussen?
Frage 5:
In welchem Jahr hatte Aprijaskis ihre erste Einzelausstellung, die ihre Paracas-Serie präsentierte?

Regina Aprijaskis – Eine Pionierin der geometrischen Abstraktion

Regina Aprijaskis (geboren 1919 in Bordeaux, Frankreich; gestorben 2013 in Lima, Peru) war eine französische Künstlerin, die sich hauptsächlich ihrer bildenden Tätigkeit verschrieb und damit vor allem für ihre konzentrierte Produktion im Bereich der geometrischen Abstraktion bekannt wurde. Ihre Kindheit verbrachte sie mit ihren Eltern zunächst in Bordeaux, bevor sie fünf Jahre später nach Lima zog und dort bis zu ihrem zehnten Lebensjahr lebte. Ihr Leben fand einen wichtigen Wendepunkt, als ihre Familie 1931 nach Bulgarien zurückkehrte, wo sie zwei und einhalb Jahre lang eine Schule besuchte, die von französischen Mönchen geführt wurde – eine Umgebung, die ihr künstlerisches Interesse maßgeblich prägte.

Ausbildung und Einflüsse

Aprijaskis studierte bildende Künste an der Escuela Nacional Superior Autónoma de Bellas Artes Lima unter der Anleitung bedeutender indigener Maler. Besonders prägend waren ihre Begegnungen mit Camilo Blas, dessen Lehren ihr die Grundlagen figurativer Malerei vermittelten und José Sabogal, mit dem sie gemeinsam Gemälde von Nüdern erschuf. Eine tiefgreifende Freundschaft verband sie zudem mit Julia Codesido. Ihre Reise nach New York in den 1950er Jahren eröffnete ihr eine neue Perspektive und ließ sich von der Arbeit prominenter abstrakter Maler wie Mark Rothko und Barnett Newman inspirieren. Ein Aufenthalt im Werkstattatelier Theodoros Stamos in den frühen 1960er Jahren hatte einen entscheidenden Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung hin zu geometrischer Abstraktion und prägte ihren späteren Stil nachhaltig. Diese Begegnung mit der abstrakten Expressionismus-Bewegung war ein Schlüsselmoment für ihre künstlerische Laufbahn.

Ihr Werk

Aprijaskis etablierte sich in Peru und konzentrierte sich auf die Entwicklung ihrer eigenen künstlerischen Vision. Ihr bekanntestes Werk ist die *Paracas*-Serie von 1968, eine Reihe von Gemälden, die durch geometrische Formen und Farben gekennzeichnet sind und einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der abstrakten Kunst in Südamerika darstellen. Diese Serie spiegelt ihre tiefgreifende Beschäftigung mit den Prinzipien der Konstruktivismus und ihrer Suche nach einer neuen Ausdrucksweise wider. Ihre Arbeiten wurden mehrfach auf renommierten Ausstellungen gezeigt und finden sich heute in verschiedenen internationalen Sammlungen wieder, darunter das MAC Lima Museum. Eine umfassende Analyse ihres künstlerischen Schaffens zeigt eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Umsetzung komplexer Ideen und Konzepte in beeindruckende visuelle Kunstwerke.

Historische Bedeutung

Regina Aprijaskis gilt als eine zentrale Figur der modernen peruviuanischen Kunstgeschichte und wird für ihre Pionierarbeit bei der Entwicklung der geometrischen Abstraktion gefeiert. Ihre Werke sind ein wichtiger Bestandteil des künstlerischen Erbes Südamerikas und erinnern daran, wie Künstlerinnen und Künstler kontinuierlich neue Wege suchen und gleichzeitig Traditionen hinterfragen können. Ihr Leben und Werk inspirieren weiterhin junge Künstler und Kunstliebhaber weltweit.