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Peggy Bacon

1895 - 1987

Kurzbiografie

  • Art period: Moderne
  • Color intensity: leuchtend
  • Top-ranked work: Caloo Calay , from the Wellfleet series
  • Creative periods: mature period
  • Copyright status: Under copyright
  • Top 3 works:
    • Caloo Calay , from the Wellfleet series
    • The Outskirts of Town, from the Wellfleet series
    • Homeward Bound, from the Wellfleet series
  • Typical colors: warm
  • Mehr…
  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
  • Works on APS: 28
  • Also known as:
    • Margaret Frances Bacon
    • Mrs. Alexander Brook
  • Died: 1987
  • Movements: contemporary realism
  • Born: 1895, Ridgefield, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Lifespan: 92 years

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wofür war Peggy Bacon hauptsächlich bekannt?
Frage 2:
Wo wurde Peggy Bacon geboren?
Frage 3:
Was machten Peggy Bacons Eltern beruflich?
Frage 4:
Welche Kunstschule besuchte Peggy Bacon zunächst, bevor sie wechselte?

Peggy Bacon: Ein Leben in Kunst und Satire

  • Geboren: 2. Mai 1895, Ridgefield, Connecticut
  • Gestorben: 4. Januar 1987, Kennebunk, Maine
  • Vollständiger Name: Margaret Frances Bacon
  • Andere Namen: Frau Alexander Brook (nach der Heirat)

Frühes Leben und künstlerische Anfänge

  • Peggy Bacon wurde in einer künstlerischen Familie geboren; ihr Vater, Charles Roswell Bacon, malte Landschaften und Figuren, während ihre Mutter, Elizabeth Chase Bacon, eine Miniaturistin war. Beide Eltern förderten Peggys frühe künstlerische Neigungen.
  • Ihre Kindheit war unkonventionell, geprägt von häufigen Umzügen und Privatunterricht anstelle formeller Schulbildung. Sie studierte Fächer wie Latein, Griechisch, Mythologie und antike Geschichte, was ihre Eltern’ intellektuelle Interessen widerspiegelte.
  • Die Familie verbrachte viel Zeit in Europa (Frankreich, Nassau Bahamas) und setzte Peggy so vielfältigen Kulturen und künstlerischen Einflüssen aus.
  • Sie besuchte die Kent Place School in Summit, New Jersey, und schloss sie 1913 ab. Der tragische Selbstmord ihres Vaters im selben Jahr hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf ihr Leben.
  • Frühe künstlerische Interessen wurden von klein auf gefördert; sie begann im Alter von anderthalb Jahren zu zeichnen.

Künstlerische Ausbildung und Entwicklung

  • Nach ihrem Abschluss an der Kent Place School absolvierte Bacon eine formelle Kunstausbildung. Zunächst studierte sie am School of Applied Design for Women, wechselte aber bald zum School of Fine and Applied Arts on the West Side.
  • Von 1915 bis 1920 studierte sie Malerei an der Art Students League, wo sie von prominenten Künstlern wie Kenneth Hayes Miller, John Sloan und George Bellows beeinflusst wurde.
  • Sie entwickelte Freundschaften mit einem lebendigen Kreis von Künstlerkollegen, darunter Dorothea Schwarz (Greenbaum), Anne Rector (Duffy), Betty Burroughs (Woodhouse) und Yasuo Kuniyoshi.
  • Um 1917 interessierte sich Bacon für Druckgrafik und brachte es sich selbst bei, Drypoint-Radierungen zu erstellen – eine Technik, die sie meistern und für die sie bekannt wurde.
  • Ihre frühen Karikaturen wurden in der satirischen Zeitschrift *Bad News* veröffentlicht, die von ihr und anderen Kunststudenten herausgegeben wurde.

Satirische Karikatur und Anerkennung

  • Peggy Bacon erlangte Bekanntheit für ihre witzigen und ironischen Radierungen und Zeichnungen, insbesondere für ihre satirischen Karikaturen bekannter Persönlichkeiten. Ihre Arbeiten erschienen oft in angesehenen Publikationen wie *The New Yorker* und *Vanity Fair*.
  • Ihre Karikaturen waren durch eine erhöhte Intensität und Übertreibung der auffälligsten Merkmale des Themas gekennzeichnet, mit dem Ziel, die Persönlichkeit durch visuelle Kommentare zu enthüllen.
  • Sie experimentierte auch mit Pastellfarben und schuf Porträts, die eine selektive Farbpalette und optisch ansprechende Kompositionen zeigten.
  • Bacon erhielt im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen, darunter ein Guggenheim-Stipendium für kreative Arbeit in der grafischen Kunst.
  • Soloausstellungen in renommierten Galerien wie Stieglitz' Intimate Gallery und der Weyhe Gallery festigten ihren Ruf weiter.

Spätere Jahre und Vermächtnis

  • 1920 heiratete sie den Maler Alexander Brook; sie hatten zwei Kinder. Nach ihrer Scheidung im Jahr 1940 setzte Bacon ihre künstlerische Arbeit fort und arbeitete auch als Pädagogin an verschiedenen Institutionen.
  • Ihr künstlerischer Schwerpunkt verlagerte sich allmählich von satirischen Druckgrafiken hin zu Darstellungen des täglichen Lebens und Landschaften, oft mit einer lyrischen oder traumähnlichen Qualität.
  • Trotz ihres fortschreitenden Sehverlusts malte sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1987 weiter.
  • Peggy Bacons Vermächtnis beruht auf ihrer einzigartigen Fähigkeit, scharfen Witz mit künstlerischem Können zu verbinden und einprägsame Karikaturen zu schaffen, die den Geist ihrer Zeit einfingen und aufschlussreiche Kommentare zur Gesellschaft und Kultur lieferten. Ihre Arbeit stellt einen bedeutenden Beitrag zur amerikanischen Kunst dar, insbesondere in den Bereichen Druckgrafik und satirische Illustration.