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Michelangelo Unterberger

1695 - 1758

Kurzbiografie

  • Top-ranked work: Ecstasy of Saint Teresa of Avila
  • Born: 1695, Cavalese, Italien
  • Died: 1758
  • Works on APS: 1
  • Top 3 works: Ecstasy of Saint Teresa of Avila
  • Nationality: Italien
  • Mehr Details anzeigen
  • Art period: – Frühe Neuzeit
  • Also known as:
    • Michael Angelo Unterberger
    • Michelangelo Unterperger
  • Lifespan: 63 years
  • Copyright status: Public domain
  • Museums on APS: Museo Diocesano Tridentino

Michelangelo Unterberger (1695-1758): The Dramatic Baroque Vision of South Tyrol

Michelangelo Unterberger, auch Michael Angelo Unterberger und Michelangelo Unterperger (* 11. August 1695 in Cavalese; † 27. Juni 1758 in Wien) war ein Südtiroler Maler des Barock. Er war der Bruder des Franz Sebald Unterberger und ging bei Giuseppe Alberti (1640–1716) in Cavalese in die Lehre. Er vervollständigte sein Wissen durch eine Studienreise nach Venedig, wo er vorzugsweise Arbeiten des Malers Nicola Grassi (1682–1754) kopierte. Im Anschluss wechselte er nach Bozen, wo er 1726 das Bürgerrecht erhielt und unter anderem ein Gemälde mit dem Urteil des Salomo für das Rathaus malte. In den Jahren um 1730 war Unterberger für Klöster und Kirchen in Passau und am Unteren Inn als Altarmaler tätig. Seine Arbeiten für das Augustinerchorherrenstift St. Nikola sind verschollen. Erhalten haben sich folgende Gemälde: die Taufe Jesu im nahegelegenen Kloster Vornbach, die Heilige Familie in der Kurhauskapelle bei Schärding, das Martyrium des St. Mauritius (1732) in der Pfarrkirche in Aurolzmünster und die Heilige Familie in der Pfarrkirche St. Florian am Inn. Im Jahr 1737 zog Unterberger nach Wien, wo er sich dauerhaft niederließ. Unterberger etablierte sich rasch als einer der führenden Altarmaler der Kaiserstadt, der auch vom Kaiserhof und aus dessen unmittelbarer Umgebung eine Reihe von Aufträgen erhielt. So malte er 1744 ein Altarbild „Rosenkranzübergabe an die hll. Dominikus und Katharina von Siena“ für die Dominikanerkirche in Bozen, das sich heute im Hochaltar der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Kaltern befindet. In den Jahren von 1751 bis 1754 und 1757 bis 1758 war Michael Angelo Unterberger Rector der k. k. Academie der Mahlerey, Bildhauerey und Baukunst, der heutigen Akademie der bildenden Künste Wien. Der Titel „rector magnificus“ wurde dem Maler im Jahre 1751 erstmals von Kaiserin Maria Theresia verliehen. Sein Lebensabend verbrachte er in Wien und Umgebung, wo er unter anderem ein Altarbild für den Wiener Stephansdom schuf. Seinen Lebensabend verbrachte er in Wien und Umgebung, wo er unter anderem ein Altarbild für den Wiener Stephansdom schuf. Im Jahr 1899 wurde in Wien-Brigittenau (20. Bezirk) die Unterbergergasse nach ihm benannt. Seine Werke sind auch auf WahooArt zu sehen und zeigen weiterhin eine hohe künstlerische Qualität. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Südtiroler Barock und wird für seine außergewöhnliche Fähigkeit geschätzt, religiöse Emotionen und Dramatik auf beeindruckende Weise einzufangen. Besonders hervorzuheben ist sein Werk „St Giovanni Battista al Pozzo“, das eine Meisterleistung der venezianischen Kunst darstellt und die Bedeutung von Nicola Grassi als künstlerischem Vorbild unterstreicht. Unterberger wird für seine Rolle bei der Förderung der akademischen Ausbildung und für seinen Beitrag zur Entwicklung des Wiener Kunstbetriebs in Erinnerung gerufen. Er ist ein zentraler Bezugspunkt für das Verständnis südtirolischer Kunstgeschichte und eine Quelle kontinuierlicher Inspiration für Künstlergenerationen.

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Michelangelo Unterberger geboren?
Frage 2:
Welche Technik ist Unterberger bekannt dafür zu verwenden, in seinen Gemälden?
Frage 3:
Unterberger studierte mit wem in Cavalese?
Frage 4:
In welcher Stadt etablierte sich Unterberger als einer der führenden Altarmaler der Kaiserstadt?
Frage 5:
Was war Unterbergers Rolle in der Akademie der bildenden Künste Wien?