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Mariana Sissia

Kurzbiografie

  • Copyright status: Under copyright
  • Top 3 works: Day is done, Nick Drake, Five leaves left, 1969
  • Works on APS: 1

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie viele Universitäten besuchte Mariana Sissia während ihrer Ausbildung?
Frage 2:
In welchem Kunstzentrum absolvierte Mariana Sissia eine künstlerische Zusammenarbeit?
Frage 3:
Welche Philosophie beeinflusste Marianna Sissias künstlerisches Arbeiten besonders?
Frage 4:
Wo fanden ihre Soloausstellungen statt?
Frage 5:
Wer beeinflusste Marianna Sissias künstlerische Methode?

Mariana Sissia: Eine Reise zur inneren Landschaft durch Graphitzeichnungen

Mariana Sissia wurde 1980 in Ramallo, Argentinien geboren und befindet sich seitdem auf einem außergewöhnlichen künstlerischen Weg – einem Weg, der tief verwurzelt ist in der argentinischen Landschaft und Tradition und gleichzeitig offen für globale Perspektiven und neue künstlerische Herausforderungen. Bereits früh zeigte sie eine besondere Leidenschaft für Zeichnung – nicht nur als Fähigkeit, sondern als Mittel zur Selbstreflexion und spirituellen Erforschung. Diese Überzeugung prägte ihre gesamte künstlerische Praxis und durchdrang ihr Werk auf tiefgreifende Weise. Ihr künstlerisches Studium begann an der Universidad Nacional de Rosario (UNR), wo sie zwischen 1998 und 2003 ihren Bachelor Abschluss in Malerei machte. Während dieser Zeit entwickelte sie ihre technischen Fähigkeiten weiter und ließ sich gleichzeitig von philosophischen Diskussionen über die Rolle der Kunst bei der Gestaltung des Bewusstseins inspirieren – Einflüsse, die ihre spätere künstlerische Vision maßgeblich prägten. Besonders hervorzuheben ist ihre Teilnahme an einem Klinikprogramm mit Ernesto Ballesteros und dem Künstlerprogramm der Universidad Torcuato Di Tella zwischen 2011 und 2012, das eine kollaborative Experimentierfreudigkeit förderte und ihr Verständnis für künstlerische Methoden erweitert wurde. Ein entscheidender Wendepunkt gelang ihm im Jahr 2013 als er ein Residency Programm am Banff Centre in Kanada absolvierte – eine transformative Erfahrung, die ihn mit vielfältigen kulturellen Perspektiven konfrontierte und seine vorgefassten Vorstellungen über kreative Prozesse herausforderte. Diese Residency festigte sein Engagement für Grenzen zu überschreiten und ungewöhnliche Ansätze zur visuellen Kunst zu erkunden. Nachfolgende Ausstellungen, darunter Solo Shows in Buenos Aires, São Paulo, Chicago und Teilnahme an Kollektivausstellungen über Mexiko Stadt, Miami, Barcelona, Lima, Basel, Bogotá und internationale Kunstmessen wie Art Basel und Expo Chicago, etablierten ihn als aufstrebenden Talent innerhalb der modernen argentinischen Kunstszene. Die Philosophie ihrer künstlerischen Arbeit wurzelt tief in östlichen Traditionen – insbesondere im Zen Buddhismus. Wie Gastón Bachelard glaubt sie, dass „Erdmaterialien, sobald sie von neugierigen und mutigen Händen ergriffen werden, unsere Sehnsucht nach Veränderung wecken.“ Diese Überzeugung prägt ihre außergewöhnliche Aufmerksamkeit zum Detail und ihre Bereitschaft zu experimentieren mit ungewöhnlichen Techniken – eine Eigenschaft, die ihr Werk von konventioneller Malerei unterscheidet und ihm eine besondere Tiefe verleiht. Ihre Zeichnungen sind keine bloße Wiedergabe der äußeren Welt, sondern ein Versuch, die Essenz innerer Erfahrung einzufangen und somit einen Dialog zwischen Wahrnehmung und Bewusstsein zu eröffnen. Ihr künstlerischer Stil wird von Figuren wie Jerome Silbergeld inspiriert, der betont: „Kunst ist nicht nur eine Darstellung der Außenwelt, sondern eine aktive Kraft zur Gestaltung unserer Innenwelt.“ Diese Aussage spiegelt ihre Überzeugung wider, dass Zeichnung eine einzigartige Möglichkeit bietet, die Grenzen zwischen Körper und Geist zu überschreiten und somit neue Perspektiven auf die menschliche Erfahrung zu eröffnen. Ihre Werke zeichnen sich durch eine hohe technische Präzision aus und nutzen Graphit als bevorzugtes Medium – ein bewusster Schritt hin zur Erforschung der sinnlichen Qualität des Materials und seiner Fähigkeit, Emotionen und Gedanken auszudrücken. Ein besonderes Augenmerk gilt der Darstellung von Landschaften und organischen Formen, insbesondere den Pampas Argentiniens – einer Landschaft, die seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle in der argentinischen Kultur spielt. Durch ihre Zeichnungen versucht sie nicht nur die Schönheit dieser Umgebung einzufangen, sondern auch eine tiefere Verbindung zum natürlichen Welt zu schaffen und somit einen Beitrag zur künstlerischen Reflexion über unsere Beziehung zum Umwelt zu leisten. Ihre Kunst ist ein Ausdruck von Ehrfurcht vor der Natur und ihrer komplexen Dynamik sowie ein Aufruf zur Achtsamkeit und zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
  • Bekannte Ausstellungen: Buenos Aires, São Paulo, Chicago
  • Besonderes Residency Programm: Banff Centre (2013)
  • Veröffentlichung: „Mental Landscape“ (2016)
Die Herausforderungen der modernen Kunstwelt haben ihr Werk jedoch nicht nur inspiriert, sondern auch dazu angeregt, neue Wege zu beschreiten und sich ständig weiterzuentwickeln. Ihre künstlerische Vision ist geprägt von einem tiefen Verständnis für die Geschichte der Kunst und ihrer Entwicklung sowie von einer kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen – Ein Ansatz, der ihr Werk eine besondere Bedeutung verleiht und es von anderen Künstlern unterscheidet. Durch ihre außergewöhnliche Kreativität und ihr Engagement für ihre künstlerische Arbeit hat sie sich einen Platz im Herzen der internationalen Kunstszene gesichert und wird weiterhin neue Perspektiven auf die menschliche Erfahrung eröffnen.