x

Léonard Tsuguharu Foujita

1886 - 1968

Kurzbiografie

  • Movements: contemporary realism
  • Died: 1968
  • Top 3 works:
    • Landscape - Tokaido
    • La Sainte Famille
    • Les Pavots Dans Un Pot Jaune
  • Best occasions: akzentuierung
  • Also known as:
    • Tsuguharu-Léonard Foujita
    • Fujita Tsuguharu
    • 藤田嗣治
  • Corpus themes:
    • montparnasse scene
    • foujita's signature style
    • japanese ink techniques
    • japanese aesthetics
    • quiet contemplation
  • Emotional tone: melancholisch
  • Works on APS: 471
  • Mediums: acryl auf leinwand
  • Museums on APS: Calouste Gulbenkian Stiftung
  • Nationality: Japan
  • Mehr Details anzeigen
  • Copyright status: Under copyright
  • Top-ranked work: Landscape - Tokaido
  • Typical colors: spachtelgrau
  • Art period: Moderne
  • Topics explored:
    • portraits
    • woman
    • japanese art
    • japanese influence
    • cats
  • Creative periods:
    • mature period
    • early modern
  • Gift suitability: sonstige/keine
  • Born: 1886, Tokio, Japan
  • Lifespan: 82 years
  • Vibe: gelassen
  • Room fit: wohnbereich

Frühe Jahre und Ausbildung (1886–1913)

  • Geburt und Familie: Léonard Tsuguharu Foujita wurde am 27. November 1886 in Tokio, Japan, geboren. Sein Vater, Fujita Tsuguakira, war ein Militärarzt.
  • Frühes künstlerisches Interesse: Er zeigte schon in jungen Jahren großes Interesse am Malen und begann als Schüler mit Aquarellen zu arbeiten.
  • Formale Ausbildung: Foujita studierte an der Kaiserlichen Kunsthochschule Tokio (heute Universität für Künste Tokio) im Western-Stil (yōga) und schloss 1910 ab. Zu seinen Lehrern gehörte Seiki Kuroda, eine bedeutende Figur in der japanischen Kunstpädagogik. Er erhielt auch eine Ausbildung in traditioneller japanischer Malerei (nihonga).
  • Frühe Einflüsse: Während seines Studiums wurde Foujita sowohl von westlichen künstlerischen Trends als auch von traditionäster japanischer Ästhetik beeinflusst, was später seinen einzigartigen Stil prägen sollte.
  • Erste Ausstellungen: Er nahm an frühen Ausstellungen wie dem Salon Hakuba-Kai und Tokyo Kangyo teil, wurde aber von der prestigeträchtigen Bunten Ausstellung abgelehnt.

Aufenthalt in Paris und künstlerische Entwicklung (1913–1930er Jahre)

  • Umzug nach Paris: 1913 zog Foujita nach Paris, einem Zentrum der künstlerischen Innovation zu dieser Zeit. Er wollte sich in die europäische Kunstszene integrieren.
  • Montparnasse-Kreis: Er wurde schnell Teil der lebhaften Montparnasse-Gemeinschaft und freundete sich mit Künstlern wie Amedeo Modigliani, Chaim Soutine, Fernand Léger, Juan Gris, Pablo Picasso und Henri Matisse an.
  • Früher Pariser Stil: Seine frühen Werke in Paris spiegelten eine Mischung aus japanischen Tuschetechniken und westlichen Malstilen wider und stellten oft Porträts, Aktzeichnungen und Stillleben dar.
  • "Kiki de Montparnasse": Das Porträt von Kiki de Montparnasse aus dem Jahr 1922 brachte ihm bedeutende Anerkennung und kommerziellen Erfolg. Dieses Werk verdeutlichte seine Fähigkeit, sowohl Schönheit als auch eine gewisse Melancholie einzufangen.
  • Katzen als Motiv: Katzen wurden zu einem wiederkehrenden Motiv in Foujitas Kunst und symbolisierten Anmut, Ruhe und Geselligkeit. Sein Buch mit Katzengravuren, das 1930 veröffentlicht wurde, erlangte internationale Anerkennung.

Spätere Jahre, Kriegskunst und Rückkehr nach Japan (1930er–1950er Jahre)

  • Reisen in Lateinamerika: In den frühen 1930er Jahren reiste Foujita ausgiebig durch Süd- und Nordamerika, stellte seine Werke aus und erlangte Popularität.
  • Kriegskunst während des Zweiten Weltkriegs: Nach seiner Rückkehr nach Japan im Jahr 1933 engagierte er sich in der Erstellung von Propagandakunst für das japanische Militär während des Zweiten Weltkriegs. Dieser Zeitraum ist aufgrund seiner Verbindung zum kriegerischen Nationalismus umstritten.
  • Nachkriegsschwierigkeiten: Nach Japans Niederlage im Zweiten Weltkrieg sah sich Foujita Kritik ausgesetzt und hatte Schwierigkeiten, in der japanischen Kunstszene akzeptiert zu werden.
  • Rückkehr nach Frankreich: Im Jahr 1950 kehrte er nach Frankreich zurück und suchte ein gastfreundlicheres künstlerisches Umfeld.

Religiöse Bekehrung und letzte Jahre (1950er–1968)

  • Bekehrung zum Katholizismus: Foujita konvertierte 1959 zum römischen Katholizismus und erlebte, wie er es beschrieb, ein spirituelles Erwachen in der Abtei Saint-Remi Basilica in Reims.
  • Die Foujita-Kapelle: Inspiriert von seinem Glauben entwarf und baute er die Foujita-Kapelle in Reims und schuf Fresken und Glasfenster, die seinen religiösen Überzeugungen Ausdruck verliehen.
  • Letzte Jahre und Vermächtnis: Er malte und schuf Kunstwerke bis zu seinem Tod am 29. Januar 1968 in Zürich, Schweiz. Sein Vermächtnis ist komplex und umfasst sowohl künstlerische Innovation als auch umstrittene Kriegsbeteiligung.
  • Historische Bedeutung: Foujita gilt als bedeutende Figur der Schule von Paris und verbindet östliche und westliche künstlerische Traditionen. Er bleibt bemerkenswert für seinen einzigartigen Stil, der japanische Tuschetechniken mit europäischem Modernismus verbindet, und für seine Auseinandersetzung mit Themen wie Schönheit, Melancholie und Spiritualität.

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Léonard Tsuguharu Foujita geboren?
Frage 2:
Welche Kunstrichtung wird Léonard Tsuguharu Foujita am engsten zugeordnet?
Frage 3:
Welches Buch illustrierte Foujita mit seinen Katzenzeichnungen?
Frage 4:
Was studierte Foujita in Japan, bevor er nach Paris zog?