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Kiyoshi Hasegawa

1891 - 1980

Kurzbiografie

  • Born: 1891, Yokohama, Japan
  • Copyright status: Under copyright
  • Museums on APS:
    • Shimane Kunstmuseum
    • Shimane Kunstmuseum
    • Shimane Kunstmuseum
    • Shimane Kunstmuseum
    • Shimane Kunstmuseum
  • Works on APS: 2
  • Nationality: Japan
  • Art period: Moderne
  • Mehr Details anzeigen

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Kiyoshi Hasegawa geboren?
Frage 2:
Welche Technik brachte Hasegawa wieder zum Leben und zeichnete er damit aus?
Frage 3:
Wer beeinflusste Hasegawas künstlerischen Stil?
Frage 4:
Welche Auszeichnung erhielt Kiyoshi Hasegawa während seiner Karriere?
Frage 5:
Was war Hasegawas Nationalität?

Kiyoshi Hasegawa: Ein ruhiger Revolutionär in der Druckgrafik

Kiyoshi Hasegawa (1891-1980) steht für sich allein als außergewöhnliche Figur der japanischen Druckgrafikgeschichte – ein Meisterhandwerker, der ruhig Innovation propagierte und gleichzeitig tief verwurzelt blieb in östlichen Sensibilitäten. Geboren in Yokohama, Japan, spielte sein Leben hauptsächlich Frankreich vor und dort perfektionierte er seine Fähigkeiten und etablierte sich als angesehener Künstler und Kupferdrucker. Hasegawa begann seine künstlerische Reise mit einer umfassenden Ausbildung bei renommierten Malern Fujishima Takeji, Okada Saburosuke und Kuroda Seiki und ließ sich dabei vom Impressionismus während dieser prägenden Zeit beeinflussen. Diese Begegnung mit westlicher Ästhetik würde entscheidend dazu beitragen, seinen unverwechselbaren Stil zu prägen – eine Synthese von sorgfältiger Beobachtung und subtiler emotionaler Ausdruckskraft. Frühe Karriere und Einflüsse: Hasegawa konzentrierte seine ersten künstlerischen Bemühungen auf den Holzdruck und spiegelte damit die Traditionen Meisterhandwerker wie Hokusai und Kunitora der Edo-Zeit wider. Er kombinierte östliche Techniken geschickt mit westlichen Konzepten, insbesondere indem er mit „Konshi Kinzuri“ – Golddruck auf Indigo gefärbter Papier – einer Technik experimentierte, die sich an alten buddhistischen Sutras orientierte. Seine Zusammenarbeit mit Kollegen wie Nagase Yoshio und Hiroshima Shintaro festigte sein Engagement für gemeinschaftliche künstlerische Projekte und gründete damit den Nihon Hanga Kyokai, eine zentrale Organisation zur Förderung moderner Druckgrafik. Der Pariser Durchbruch: Hasegawa’s Umzug nach Frankreich im Jahr 1918 markierte einen Wendepunkt. Erkennend das Potenzial für einen Dialog zwischen Ost und West, initiierte er die erste *Sosaku Hanga*-Ausstellung in Paris im Jahr 1934 – ein Meilensteinveranstaltung, die außergewöhnliche Werke japanischer Künstler präsentierte. Diese Initiative festigte seinen Ruf als Visionär und stärkte damit sein Beitrag zur Etablierung von *Sosaku Hanga* – einer besonderen künstlerischen Bewegung. Technische Meisterei und Wiederbelebung des Kupferdrucks: Hasegawa’s Hingabe zum Handwerk erstreckte sich über gemeinsame Projekte hinaus; Er verfolgte mit unermüdlichem Einsatz technische Exzellenz, insbesondere im Kupferdruck – eine Technik, die europäische Künstler nach den Napoleonischen Kriegen weitgehend aufgab. Durch sorgfältige Arbeit und unveränderliche Konzentration auf Tonwertgradation erweckte Hasegawa diese ehrenwerte Methode wieder zum Leben und erzielte damit außergewöhnliche Tiefe und Nuancen in seinen Drucken. Er perfektionierte seine Fähigkeiten und fand die Kraft und Schönheit des Schwarztons im Holzgravurdruck. Erkennung und Vermächtnis: Hasegawa’s künstlerische Leistungen erlangten große Anerkennung während seines Lebens. Er erhielt bedeutende Auszeichnungen, darunter das Légion d'honneur (1935), Chevalier des Arts et Lettres (Mitglied der französischen Akademie der Künste und Literatur, 1964) und Orden des Heiligen Erzengels Michael III. Klasse (Japan, 1967). Seine Drucke resonieren weiterhin bei Publikum weltweit und verkörpern eine ruhige Eleganz und tiefgreifende Kontemplation – ein Beweis für Hasegawa’s dauerhafte künstlerische Vision. Er starb im Jahr 1980 im Alter von achtundzwanzig Jahren in seinem Zuhause in Paris und hinterließ damit ein beeindruckendes künstlerisches Erbe.