Kees Maks, 1876 – 1967

Gemälde von Kees Maks: Die 7 berühmtesten Werke, nach Beliebtheit sortiert

Das bekannteste Gemälde von Kees Maks ist My Neighborhood (1919). Mit Dancing Figures in Cafe (1900) und Zomervreugde (1910) wird die Trilogie der drei weltweit bekannten Werke vervollständigt. Unser Katalog listet 8 Werke von Kees Maks auf; die folgenden 7 sind die meistbeachteten Werke, jeweils mit Angabe des Entstehungsjahres, des Museums und ihrer kunsthistorischen Bedeutung.

Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am Oktober 2026.

Porträt von Kees Maks
Kees Maks · 1876 – 1967
Geboren · gestorben
1876 – 1967, Amsterdam
Werke in unserem Katalog
8
Bekannteste Werke
My Neighborhood (1919)

Die 10 berühmtesten Gemälde von Kees Maks

Das berühmteste Gemälde von Kees Maks aus jedem Jahrzehnt

  1. 1900s
  2. 1910s
  3. 1920s
    The Walk (1927) von Kees Maks
    Platz 6 von 7

    The Walk

    Alter 44 – 53
  4. 1930s

Fragen zu den Gemälden von Kees Maks

Was ist das berühmteste Gemälde von Kees Maks?Antwort anzeigen

My Neighborhood (1919). Es folgen Dancing Figures in Cafe (1900) und Zomervreugde (1910).

Wie alt war Kees Maks, als My Neighborhood gemalt wurde?Antwort anzeigen

43 Jahre alt: My Neighborhood stammt aus dem Jahr 1919 und Kees Maks wurde in 1876 geboren.

Wie viele Gemälde hat Kees Maks geschaffen?Antwort anzeigen

Unser Katalog enthält 8 Werke von Kees Maks, datiert von 1900 bis 1936.

Wann hat Kees Maks seine berühmtesten Werke gemalt?Antwort anzeigen

In 1910s: 4 der 7 Werke auf dieser Seite stammen aus dieser Zeit, darunter My Neighborhood.

Was sind die frühesten und spätesten berühmten Gemälde von Kees Maks?Antwort anzeigen

Das früheste Werk auf dieser Seite ist aus dem Jahr Dancing Figures in Cafe (1900), das jüngste aus dem Jahr Zelfportret met model (1936).

Über Kees Maks

Ein Leben zwischen Amsterdam und Paris

Cornelis Johannes Maks, der vielen als Kees Maks bekannt ist, führte ein Leben, das sich zwischen den stillen Gassen seiner Geburtsstadt Amsterdam und der pulsierenden Energie von Paris bewegte. Geboren im Jahr 1876, begann er seine formale Ausbildung an der Rijksakademie, doch erst unter der Anleitung von George Hendrik Breitner nahm sein künstlerischer Weg wahre Gestalt an. Diese frühe Mentorenschaft hinterließ einen bleibenden Eindruck in seinem Umgang mit der Leinwand.

Seine Jahre waren oft zwischen zwei bedeutenden europäischen Zentren aufgeteilt. Während seine Wurzeln in den Niederlanden blieben, fand er einen wesentlichen Teil seines schöpferischen Geistes in Frankreich. Über Jahrzehnte hinweg war er eine feste Größe beim Salon d'Automne in Paris und stellte dort von 1910 bis in die 1940er Jahre aus. Dieses Pendeln zwischen den Städten ermöglichte es ihm, unterschiedliche Atmosphären aufzusaugen und niederländische Sensibilitäten mit den wechselnden Trends der französischen Kunstszene zu verschmelzen.

Der Geist der Nacht und des Zirkus

Maks fand seine wahren Sujets in den lebhaften, oft flüchtigen Momenten des gesellschaftlichen Lebens. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf Themen, die für die damalige niederländische Tradition durchaus neuartig waren. Seine Leinwände fingen häufig die Aufregung von Zirkusnummern, die Bewegung tanzender Paare und die Atmosphäre von Gartenpartys ein. Ein besonderes Interesse galt dem modischen Nachtleben jener Ära, wobei er Szenen aus dem Theater und flanierende Gesellschaften zum Leben erweckte.

Seine Technik beruhte auf einer ganz spezifischen Art, die Welt zu sehen. Er nutzte kühne, robuste Kompositionen und konzentrierte sich auf extreme Kontraste zwischen Licht und Schatten. Anstatt auf feine, zarte Details setzte er auf vereinfachte Massen aus leuchtenden, kräftigen Farben. Diese Methode verlieh seinen Gemälden ein Gefühl von Gewicht und Präsenz. Sein Werk zeichnete sich oft durch folgende Elemente aus:

  • Zirkusaufführungen und Clowns
  • Theatralische Szenen
  • Gartenpartys und gesellschaftliche Zusammenkünfte
  • Tanzende Paare in Bewegung

Ein Platz in der Moderne

Während der Zwischenkriegszeit, als sich viele Künstler in ganz Europa von der Avantgarde hin zu einer eher neoklassizistischen Figuration bewegten, wurde Maks Teil dieses Wandels. Diese Bewegung, oft als Retour à l'ordre bezeichnet, führte dazu, dass er und Zeitgenossen wie Kees van Dongen einen strukturierteren Ansatz für die menschliche Figur wählten. Sein Werk wurde für seinen modernen Charakter geschätzt, selbst als einige seiner Kollegen in den Niederlanden seinen Stil als etwas fernab der lokalen Traditionen betrachteten.

Seine Beiträge wurden auf mehreren internationalen Bühnen anerkannt. Er nahm an den Ausstellungen der Münchner Secession in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts teil und sah seine Werke sowohl bei den Olympischen Sommerspielen 1928 als auch 1948 in Kunstwettbewerben vertreten. Als er 1967 in Amsterdam verstarb, hatte er ein Lebenswerk hinterlassen, das eine ganz spezifische, lebendige Ära des europäischen Lebens durch das Prisma von kräftiger Farbe und Licht eingefangen hat.