Josef Pögl

1867 - 1956

Das österreichische Interieur

Das Licht im Belvedere wandelt sich und tanzt über die Wände des Gobelinzimmers. Im Jahr 1920 fängt Josef Pögl diese ganz spezifische Atmosphäre auf der Leinwand ein. Mit Öl arbeitet er die schweren Texturen von Stoffen und die stille Würde imperialer Räume in ein visuelles Zeugnis um. Sein Pinsel zieht durch die Innenräume Wiens und dokumentiert die physische Realität der prächtigsten Säle jener Ära.

Geboren 1867 in St. Peter/Graz, folgt Pögls Leben der Entwicklung eines sich wandelnden Österreichs. Er bewegt sich in Richtung des Zentrums des Kaiserreichs und lässt sich schließlich in Wien nieder. Sein Werk konzentriert sich auf die Schnittstelle von Architektur und Dekoration, dort, wo die Stille eines Raumes das Gewicht der Geschichte in sich trägt.

Ein Zeugnis imperialer Räume

Pögls Hand findet ihre Bestimmung in der Darstellung hochspezifischer, historisch bedeutsamer Orte. Er malt nicht bloß Räume; er dokumentiert die präzise Anordnung von Luxus und Macht. Seine Sujets sind oft die prunkvollen Salons und Ausstellungsräume, die die Ästhetik der Habsburg-Ära definierten.

  • Der Rote Salon in der Wiener Hofburg, auch bekannt als Boucher-Zimmer, innerhalb der Alexander-Apartments.
  • Das Gobelinzimmer im Belvedere, festgehalten während der Ausstellung von 1920.
  • Kaiserin Maria Theresia, ein Thema seines früheren Schaffens.

Die letzten Jahre in Wien

Die Stadt Wien bleibt die beständige Kulisse für sein Leben und seine Kunst. Bis er 1945 das Ende seines Lebens erreicht, hat die Welt, die er einst malte – die Welt des Roten Salons und der kaiserlichen Appartements – tiefgreifende Transformationen durchlaufen. Seine Ölgemälde bleiben als Fixpunkte bestehen, die das Licht und die Anordnung einer verschwundenen Gesellschaftsordnung bewahren. Er hinterlässt ein visuelles Archiv der Texturen und Farben, die einst die prestigeträchtigsten Hallen Österreichs erfüllten.

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Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Josef Pögl geboren?
Frage 2:
In welchem Jahr wurde das Werk 'Kaiserin Maria Theresia' in unserem Katalog geschaffen?
Frage 3:
Was war der Beruf von Josef Pögl?
Frage 4:
Wie lautet laut den Auktionsdaten ein anderer Name für den 'Roten Salon in der Wiener Hofburg', der vom Künstler dargestellt wurde?
Frage 5:
In welchem Jahr wurde das Gemälde 'Gobelinzimmer im Belvedere' geschaffen?

Fragen & Antworten

Wer ist Josef Pögl?

Das österreichische Interieur Das Licht im Belvedere wandelt sich und tanzt über die Wände des Gobelinzimmers. Im Jahr 1920 fängt Josef Pögl diese ganz spezifische Atmosphäre auf der Leinwand ein. Mit Öl arbeitet er die schweren Texturen von Stoffen und die stille Würde imperialer Räume in ein visuelles Zeugnis um. Sein Pinsel zieht durch die Innenräume Wiens und dokumentiert die physische Realität der prächtigsten Säle jener Ära. Geboren 1867 in St. Peter/Graz, folgt Pögls Leben der Entwicklung

In welchem Jahr wurde das Gemälde 'Gobelinzimmer im Belvedere' geschaffen?

1920

Zu welcher Kunstperiode gehörte Josef Pögl?

– 19. Jahrhundert

Wie lange lebte Josef Pögl?

89 years (1867–1956)

In welchem Jahr wurde das Werk 'Kaiserin Maria Theresia' in unserem Katalog geschaffen?

1915

Wo wurde Josef Pögl geboren?

St. Peter/Graz

Wie viele Gemälde von Josef Pögl sind auf ArtsDot.com zu finden?

1

Wie lautet laut den Auktionsdaten ein anderer Name für den 'Roten Salon in der Wiener Hofburg', der vom Künstler dargestellt wurde?

Das Boucher-Zimmer

Woher kommt Josef Pögl?

Österreich

Wann ist Josef Pögl gestorben?

1956