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John Sartain

1808 - 1897

Kurzbiografie

  • Nationality: Vereinigtes Königreich
  • Works on APS: 7
  • Died: 1897
  • Museums on APS:
    • National Portrait Gallery
    • National Portrait Gallery
    • National Portrait Gallery
    • National Portrait Gallery
    • National Portrait Gallery
  • Lifespan: 89 years
  • Mehr Details anzeigen
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Top 3 works:
    • William Still
    • The Haunted Stream
    • Home on a Furlough
  • Top-ranked work: William Still
  • Copyright status: Public domain
  • Born: 1808, London, Vereinigtes Königreich

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde John Sartain geboren?
Frage 2:
Welche künstlerische Technik maßgebend durch John Sartain in den Vereinigten Staaten wiederbelebt?
Frage 3:
Welcher bekannte Autor fand durch Sartain Unterstützung und Freundschaft?
Frage 4:
In welcher Zeitschrift veröffentlichte Sartain posthum das Gedicht 'The Bells' von Edgar Allan Poe?

John Sartain: Ein Pionier der Kaltnadelradierung in Amerika

  • Geboren: London, Großbritannien (24. Oktober 1808)
  • Gestorben: Philadelphia, Pennsylvania (25. Oktober 1897)
  • Nationalität: Britisch-Amerikanisch

Frühes Leben und Ausbildung

  • Sartains frühes Leben war von Entbehrungen geprägt; er wurde in jungen Jahren für die Unterstützung seiner Familie verantwortlich.
  • Er begann im Alter von elf Jahren als Gehilfe eines Bühnenmalers zu arbeiten und sammelte so erste künstlerische Erfahrungen.
  • Von 1823 bis 1830 absolvierte er eine Lehre bei dem Radierer John Swaine, beherrschte die Linienradierung und entwickelte Fähigkeiten in Heraldik und Schriftgestaltung.
  • Er studierte Malerei unter John Varley und Henry James Richter und erweiterte so seine künstlerische Grundlage.

Karriere und künstlerische Entwicklung

  • Im Jahr 1830 wanderte Sartain in die Vereinigten Staaten aus und ließ sich in Philadelphia nieder, was einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Karriere markierte.
  • Anfangs konzentrierte er sich auf Porträtmalerei in Öl und Miniatur, bevor er sich hauptsächlich der Radierung widmete.
  • Er begründete die Kaltnadelradierung in Amerika und belebte eine Technik wieder, die in England populär gewesen war.
  • Seine Arbeit für Graham's Magazine (1841-1848) trug maßgeblich zum Erfolg der Zeitschrift bei und etablierte seinen Ruf.
  • Sartain wurde Herausgeber und Verleger von Campbell's Foreign Semi-Monthly Magazine (1843) und später von Sartain's Union Magazine (1849-1852), in dem er seine redaktionellen und publizistischen Fähigkeiten neben seinen künstlerischen Tätigkeiten präsentierte.
  • Er fertigte im Laufe seiner Karriere eine große Anzahl von Radierplatten für Buchillustrationen an, was seine bemerkenswerte Produktivität demonstrierte.

Wichtige Errungenschaften und Beziehungen

  • Pionierarbeit der Kaltnadelradierung: Sartain ist am besten bekannt dafür, die Kaltnadelradierung als bedeutende Kunstform in den Vereinigten Staaten wiederzubeleben.
  • Freundschaft mit Edgar Allan Poe: Ein bemerkenswerter Vorfall war, dass Sartain einem bedürftigen Edgar Allan Poe Zuflucht gewährte, der um Hilfe bat und ihm von vermeintlichen Bedrohungen erzählte. Dieses Ereignis führte zur posthum veröffentlichten Veröffentlichung von Poes Gedicht „The Bells“ in Sartain's Union Magazine.
  • Künstlerische Führung: Er bekleidete verschiedene Führungspositionen innerhalb der Kunstgemeinschaft Philadelphias, darunter Positionen bei der Artists' Fund Society, School of Design for Women und der Pennsylvania Academy of Fine Arts.
  • Centennial Exposition: Sartain war Direktor der Kunstabteilung auf der Weltausstellung 1876 in Philadelphia und erhielt dafür den Titel Cavaliere des Ordens der Krone Italiens vom König von Italien.

Vermächtnis und historische Bedeutung

  • Sartains Engagement für die Kunstausbildung und seine Beiträge zu verschiedenen künstlerischen Institutionen trugen dazu bei, eine lebendige kulturelle Landschaft in Philadelphia zu fördern.
  • Seine Wiederbelebung der Kaltnadelradierung sicherte deren anhaltende Präsenz in der amerikanischen Kunst und bot eine wertvolle Technik zur Reproduktion von Gemälden und zur Erstellung origineller Drucke.
  • Das Sartain-Erbbe reichte über John hinaus, da mehrere seiner Kinder ebenfalls künstlerische Karrieren verfolgten und so ihren Einfluss auf die amerikanische Kunstszene weiter festigten.
  • Seine Autobiografie, Reminiscences of a Very Old Man (1899), bietet wertvolle Einblicke in sein Leben und seine Karriere.