Kostenlose Kunstberatung

x

John Gilbert

1817 - 1897

Kurzbiografie

  • Died: 1897
  • Movements: romanticism
  • Nationality: Vereinigtes Königreich
  • Top-ranked work: Ego et Rex Meus
  • Copyright status: Public domain
  • Lifespan: 80 years
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Mehr…
  • Works on APS: 195
  • Born: 1817, Blackheath, Vereinigtes Königreich
  • Creative periods: victorian era
  • Also known as: Sir John Gilbert Ra
  • Top 3 works:
    • Ego et Rex Meus
    • Gipsies
    • Interior of a Church
  • Museums on APS:
    • Guildhall Art Galerie
    • Guildhall Art Galerie
    • Guildhall Art Galerie
    • Guildhall Art Galerie
    • Guildhall Art Galerie

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie wurde John Gilbert hauptsächlich künstlerisch tätig?
Frage 2:
Für welche Zeitschrift produzierte Gilbert eine beeindruckende Anzahl von Holzschnitten?
Frage 3:
Gilberts Spitzname „Der Scott von Malerei“ spiegelte seine Expertise in welchem künstlerischen Genre wider?
Frage 4:
Welche prestigeträchtige Institution würdigte Gilbert als Fellow?
Frage 5:
Gilbert war maßgeblich beteiligt an der Gründung von welchem Wettbewerb für Zeichenschulen?

Sir John Gilbert RA: The Sculptor of Victorian Imagination

John Gilbert (July 21, 1817 – October 5, 1897), geboren in Blackheath, Surrey, war ein britischer Künstler dessen produktive Produktion seinen Ruf als „Der Scott von Malerei“ festigte, eine Ehrung, die sich auf seine außergewöhnliche Fähigkeit zurückführte, den Geist und die Pracht literarischer Klassiker einzufangen. Anders als viele Künstler seiner Zeit verfolgten Gilbert sein Handwerk durch Selbstdisziplin und sorgfältige Beobachtung – hauptsächlich indem er Drucke kopierte –, wodurch er sich als Meister der Aquarellmalerei, Ölmalkunst und vor allem Holzschnitt etablierte. Seine künstlerische Reise begann mit einer Lehre bei einem Unternehmen von Immobilienmaklern, entwickelte sich aber schnell zu einer Leidenschaft für visuelle Erzählung, die sein Leben prägte.

Frühes Leben und künstlerische Anfänge

Gilberts frühe Jahre vermittelten ihm eine tiefgreifende Wertschätzung für Detail und Präzision – Eigenschaften, die er später in atemberaubende Illustrationen übersetzte. George Lance, sein einziger Lehrer, förderte Gilberts Talent und ermutigte ihn zu Experimenten mit verschiedenen Medien und bewahrte eine unvergleichliche Hingabe zur künstlerischen Exzellenz. Obwohl ihm der Zutritt zum Royal Academy Schools verweigert wurde, trieb Gilberts Entschlossenheit ihn vorwärts und beherrschte Techniken, die es ihm ermöglichten, Werke von außergewöhnlicher Schönheit und Komplexität zu schaffen. Seine erste Begegnung mit Kunst fand über Druckgrafik statt, eine Praxis, die er begeistert annahm und erkannte ihre Fähigkeit, Emotionen und Erzählungen mit beeindruckender Wirkung zu vermitteln.

Die Illustrated London News und Shakespeare

Gilberts Durchbruch gelang ihm 1856, als ihm William Mulready und Thomas Sheepshanks eine Einladung zur Mitarbeit an Holzschnitten für *Die Illustrierte Londoner Zeitung* gewährten. Diese Zusammenarbeit markierte den Beginn einer fruchtbaren Partnerschaft, die über 2000 Kupferstiche hervorbringen sollte – eine außergewöhnliche Leistung für seine Zeit –, die sein Können in diesem anspruchsvollen Bereich demonstrierte. Allerdings lebt sein nachhaltiges Erbe in seinem monumentalen Unterfangen: Das illustrierte Shakespeare-Folio (1862–63). Mit nahezu 750 Zeichnungen, die sorgfältig erstellt wurden, um den Kern von Shakespeares Dramen einzufangen und Gilbert als den führenden Interpret von Shakespeares dramatischer Vision zu etablieren. Die reine Größe und Ambition dieses Projekts unterstreckte seinen Glauben an die transformative Kraft der Kunst – insbesondere ihre Fähigkeit, den menschlichen Zustand zu erhellen. Er stellte sich damit einer Herausforderung, die viele seiner Zeitgenossen für unmöglich hielten.

Technik und Stil

Gilberts künstlerischer Stil war durch eine meisterhafte Beherrschung des Chiaroscuros geprägt und setzte dramatische Kontraste zwischen Licht und Schatten ein, um emotionale Wirkung zu verstärken und Tiefe auszudrücken. Er bevorzugte sorgfältige Detailarbeit und zeichnete Oberflächen und Texturen mit außergewöhnlicher Genauigkeit nach – eine Besonderheit seines Werkes, die ihn von vielen anderen Künstlern des Viktorianismus unterscheidet. Seine Gemälde zeigten oft Landschaften, die mit atmosphärischer Größe erfüllt waren und spiegelten eine Faszination für romantische Ideale und ein unverrücktes Engagement dafür wider, sublimale Schönheit einzufangen. Darüber hinaus erweiterte Gilberts künstlerische Erkundungen über die Malerei hinaus und erschuf Skulpturen, in denen er Figuren beherrschte, die sowohl Stärke als auch Anmut verkörperten. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit und wird für sein außergewöhnliches Können und seine kreative Vision gefeiert. Seine Werke inspirieren bis heute Künstler und erinnern daran, dass Kunst eine Quelle der Schönheit und Inspiration ist.