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Kurzbiografie

  • Top-ranked work: Gideon Eliot (1664–1713), FRCSEd (1689), DRCSEd (1694–1695)
  • Top 3 works:
    • Gideon Eliot (1664–1713), FRCSEd (1689), DRCSEd (1694–1695)
    • James Drummond (1673–1720), 2nd Titular Duke of Perth, Jacobite
    • Sir William Hamilton (d.1704), Lord Whytelaw, Hon. FRCSEd (1700)
  • Creative periods: mature period
  • Movements:
    • baroque
    • neoclassicism
  • Works on APS: 57
  • Copyright status: Public domain
  • Born: 1659, Brüssel, Spanien
  • Corpus themes: baroque influence
  • Mehr Details anzeigen
  • Nationality: Spanien
  • Museums on APS:
    • Die königlich schottische Chirurgische Gesellschaft von Edinburgh
    • Die königlich schottische Chirurgische Gesellschaft von Edinburgh
    • Die königlich schottische Chirurgische Gesellschaft von Edinburgh
    • The National Trust For Scotland
    • The National Trust For Scotland
  • Also known as:
    • Sir John Baptist De Medina
    • John Baptiste Medina
  • Topics explored:
    • 18th century
    • portraiture
    • dignified
    • status
    • formal
  • Died: 1710
  • Lifespan: 51 years
  • Art period: Frühe Neuzeit

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
John Baptist de Medina ist besonders bekannt für die Illustration welches bedeutenden literarischen Werkes?
Frage 2:
In welchem Land verbrachte De Medina einen wesentlichen Teil seiner Karriere mit der Malerei von Porträts?
Frage 3:
Welcher Kunststil entspricht am ehesten der Porträtmalerei von De Medina?
Frage 4:
Wer war ein bedeutender Mäzen und Motiv von De Medinas Porträts und bekleidete eine Schlüsselposition in der schottischen Regierungsführung?
Frage 5:
De Medinas Porträts werden oft mit den Werken welches anderen bedeutenden Porträtkünstlers verglichen?

John Baptist de Medina: Leben und Vermächtnis

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geburt und Herkunft: Sir John Baptist de Medina wurde 1659 in Brüssel als Sohn eines spanischen Armeehauptmanns geboren. Sein frühes Leben war geprägt von dem militärischen Hintergrund seiner Familie und der lebendigen, künstlerisch pulsierenden Atmosphäre Brüssels.
  • Künstlerische Ausbildung: Seine ersten künstlerischen Schritte unternahm er unter der Anleitung von François Duchatel, einem angesehenen Maler seiner Zeit. Diese grundlegende Ausbildung vermittelte ihm die essenziellen Prinzipien der Barockkunst und der Porträtmalerei.

Der Weg nach England und Schottland

  • Die Londoner Jahre (1686): Im Jahr 1686 zog de Medina nach London, wo er in der Drury Lane sein Atelier eröffnete. Er erlangte dort schnell Anerkennung für sein außergewöhnliches Talent in der Porträtkunst.
  • Schottische Förderung: Schon während seiner Zeit in London spezialisierte sich de Medina darauf, schottische Persönlichkeiten zu porträtieren. Später, etwa zwischen 1688 und 1694, siedelte er nach Edinburgh um, wo er bis an sein Lebensende blieb. Ein entscheidender Förderer war der Earl of Melville, dessen Unterstützung ihm den Weg ebnete.
  • Politische Verbindungen: Der Einfluss des Earl of Melville war von zentraler Bedeutung; in seiner Funktion als Staatssekretär für Schottland verschaffte er de Medina Zugang zu einflussreichen Persönlichkeiten und bedeutenden Aufträgen.

Künstlerischer Stil und Einflüsse
  • Barocke Porträtmalerei: De Medinas Stil ist tief in der barocken Tradition verwurzelt. Seine Porträts zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Gefühl für Realismus, dramatische Lichtführung und eine reiche Farbpalette aus.
  • Einflüsse: Er war maßgeblich von Sir Godfrey Kneller beeinflusst, dessen Porträtstil er nachahmte, dabei jedoch oft einen entspannteren und informelleren Ansatz wählte.
  • Markante Merkmale: De Medina bevorzugte leuchtende Blautöne und Rosarot in der Kleidung seiner Modelle vor dunklen Hintergründen. Die Qualität seiner Werke variierte gelegentlich, was vermutlich auf die Mitwirkung von Atelierassistenten zurückzuführen ist.

Große Errungenschaften und Werke

  • Die Porträtserie in der Surgeons' Hall: Zu seinen berühmtesten Arbeiten gehört eine Sammlung von etwa 30 ovalen Brustporträts in der Surgeons' Hall in Edinburgh. Diese Serie wird oft mit dem berühmten Kit Cat Club von Kneller verglichen.
  • Illustrationen zu *Paradise Lost* (1688): De Medina war der erste Künstler, der John Miltons Epos *Paradise Lost* illustrierte. Seine zwölf Kupferstiche für die Ausgabe von 1688 sind bemerkenswert für ihre detailgetreue Umsetzung des Textes und die fantasievolle Nutzung biblischer Ikonografie.
  • Porträts des schottischen Adels: Er schuf zahlreiche Porträts bedeutender schottischer Persönlichkeiten und festigte so seinen Ruf als der führende Porträtmaler Schottlands zu seiner Zeit.

Historische Bedeutung und Vermächtnis

  • Dominanter Porträtist: Während eines Großteils seiner Karriere hielt de Medina fast ein Monopol auf die Porträtmalerei in Schottland inne, wobei er Standardgebühren von 5 £ für ein Porträt des Kopfes und 10 £ für ein Halbporträt verlangte.
  • Ritterschlag (1706): Im Jahr 1706 wurde er zum Ritter geschlagen – einer der letzten schottischen Ritter, die noch vor den Acts of Union im Jahr 1707 ernannt wurden.
  • Mentorenschaft: De Medina bildete nicht nur seinen eigenen Sohn aus, sondern auch William Aikman, der zur nächsten Generation der führenden schottischen Porträtmaler aufstieg.
  • Ein bleibender Eindruck: Obwohl er international vielleicht nicht so weit bekannt ist wie einige seiner Zeitgenossen, bietet de Medinas Werk wertvolle Einblicke in die schottische Gesellschaft und die künstlerische Praxis des 17. Jahrhunderts.

Tod und Bestattung

  • Die letzten Jahre: John Baptist de Medina verstarb am 5. Oktober 1710 in Edinburgh.
  • Ruhestätte: Er wurde auf dem Greyfriars Kirkyard in Edinburgh beigesetzt, in einer massiven Grabkammer nahe der Stufen, die zum nördlichen Teil des Friedhofs führen.