Frühes Leben und Ausbildung
- Geboren: Adelaide, Australien (1921)
- Gestorben: 2013 in Arezzo, Italien
- Smart begann schon früh mit dem Zeichnen, ermutigt durch seine Eltern.
- Er besuchte die Pulteney Grammar School und die Unley High School.
- Er studierte am Adelaide Teachers College (1937-1941) und der South Australian School of Art and Crafts. Ursprünglich wollte er Architekt werden.
- Frühe Einflüsse waren der lokale Marinekünstler John Giles, der Industrieansichten in Port Adelaide malte.
- Er wurde um 1950 zum Vizepräsidenten der Royal South Australian Society of Arts gewählt.
Europäische Einflüsse und künstlerische Entwicklung
- Reiste 1948 nach Europa, studierte an der La Grande Chaumière in Paris und der Académie Montmartre unter Fernand Léger.
- Verbrachte Zeit auf der Insel Ischia (Bucht von Neapel) im Jahr 1950 und malte mit Donald Friend, Michael Shannon und Jacqueline Hick.
- Er erkannte Einflüsse von Paul Cézanne, Piero della Francesca und Rogier van der Weyden – insbesondere ihre Behandlung von Perspektive und Raum an.
- Sein Stil begann sich zu einem charakteristischen Präzisionismus zu entwickeln, der durch sorgfältige Details und geometrische Formen gekennzeichnet ist.
Karriere in Australien und Umzug nach Italien
- Zog 1951 nach Sydney und arbeitete von 1952 bis 1954 als Kunstkritiker für den Daily Telegraph und präsentierte auf ABC-Radio- und Fernsehprogrammen.
- Lehrte am East Sydney Technical College (später National Art School).
- Verließ 1963 Australien, um nach London zu gehen, und ließ sich schließlich in Italien nieder.
- Er kaufte ein ländliches Anwesen namens "Posticcia Nuova" in der Nähe von Arezzo in der Toskana, wo er bis zu seinem Tod lebte.
Künstlerischer Stil und Hauptthemen
- Präzisionismus: Smarts Werk ist stark mit dem Präzisionismus verbunden, der durch scharfe Linien, geometrische Formen und einen Fokus auf Details gekennzeichnet ist.
- Städtische Landschaften: Er stellte städtische und industrielle Landschaften dar, oft in einer nüchternen und etwas beunruhigenden Weise.
- Geometrische Komposition: Seine Gemälde zeichnen sich durch sorgfältig konstruierte Kompositionen und den Einsatz von Symmetrie aus.
- Farbpalette: Er verwendete häufig eine begrenzte Farbpalette, oft mit gedämpften Tönen und dramatischen Kontrasten.
- Themen: Er erforschte Themen wie Isolation, Moderne und die entmenschlichenden Aspekte des Stadtlebens. Die Figuren in seinen Gemälden werden oft als distanzierte Beobachter innerhalb dieser Umgebungen dargestellt.
- Smart erklärte, dass er "die richtigen Formen in den richtigen Farben an den richtigen Stellen" über narrative oder emotionale Ausdrucksweise stellte.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Gilt als einer der bekanntesten australischen Künstler, anerkannt für seine einzigartige Vision und ikonische Bilder.
- Seine Werke wurden weitgehend ausgestellt und befinden sich sowohl in Australien als auch international in wichtigen Sammlungen.
- Eine große Retrospektive seiner Werke tourte von 1999 bis 2000 durch australische Kunstgalerien.
- Smarts Gemälde bieten eine unverwechselbare Perspektive auf das moderne Leben und fangen die Schönheit und Entfremdung städtischer Umgebungen mit bemerkenswerter Präzision und Klarheit ein.
- Sein autobiografisches Werk "Not Quite Straight" wurde 1996 veröffentlicht und bietet Einblicke in sein persönliches Leben und seine künstlerische Entwicklung.


