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Kurzbiografie

  • Died: 1891
  • Color intensity:
    • leuchtend
    • ausgewogen
  • Top-ranked work: Die Malerei der Meister
  • Typical colors:
    • warm
    • erdig
  • Room fit: wohnbereich
  • Vibe: elegant
  • Best occasions:
    • akzentuierung
    • statement-piece
  • Gift suitability:
    • sonstige/keine
    • other-none
  • Creative periods: mature period
  • Movements: realism
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Mehr…
  • Born: 1815, Lyon, Frankreich
  • Nationality: Frankreich
  • Mediums:
    • öl auf leinwand
    • acryl auf leinwand
  • Also known as: Ernest Meissonier
  • Copyright status: Public domain
  • Lifespan: 76 years
  • Emotional tone: reflektierend
  • Top 3 works:
    • Die Malerei der Meister
    • Die Belagerung von Paris im Jahr 1870
    • Porträt der Marquesa de Manzanedo
  • Works on APS: 194
  • Museums on APS:
    • Die Wallace Collection
    • Die Wallace Collection
    • Die Wallace Collection
    • Die Wallace Collection
    • Eremitage Museum

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Jean-Louis Ernest Meissonier geboren?
Frage 2:
Welcher Kunstrichtung wird Meissonier hauptsächlich zugeordnet?
Frage 3:
Wofür war Meissonier besonders bekannt?
Frage 4:
Welches Werk trug zu Meissoniers frühem Erfolg bei?

Frühes Leben und Ausbildung

Jean-Louis Ernest Meissonier, ein renommierter französischer Maler und Bildhauer, wurde am 21. Februar 1815 in Lyon, Frankreich, geboren. Sein Vater, Charles, erwartete, dass er ihm in dessen Fußstapfen treten und ein erfolgreicher Geschäftsmann werden würde, doch Meissoniers Leidenschaft galt der Malerei. Im Alter von siebzehn Jahren erhielt er die Erlaubnis seiner Eltern, eine künstlerische Karriere zu verfolgen. Seine frühe Ausbildung umfasste das Studium bei Léon Cogniet und wurde durch die niederländischen Meister beeinflusst, die er im Louvre studierte. Diese Grundlage sollte später seinen unverwechselbaren Stil prägen.

Aufstieg zur Prominenz

Meissoniers Durchbruch gelang ihm mit seinem Gemälde *Les Bourgeois Flamands* (flämische Bürger), auch bekannt als *Der Besuch beim Burgomeister*, das in der Salon-Ausstellung von 1831 gezeigt wurde. Dieses Werk, heute Teil der Sammlung von Sir Richard Wallace im Hertford House in London, markierte den Beginn seines Erfolgs mit mikroskopisch detaillierten Miniaturen in Ölfarben.
  • Meissoniers nachfolgende Werke, wie *Das Schachspiel* (1841), *Der junge Mann beim Cello* (1842) und *Der Maler in seinem Atelier* (1843), festigten seinen Ruf für akribische Handwerkskunst.
  • Seine Heirat mit Emma Steinhel, einer protestantischen Frau aus Straßburg, im Jahr 1838 markierte einen bedeutenden persönlichen Meilenstein.
  • Meissoniers Engagement in der Nationalgarde während der Juni-Tage von 1848 unterstrich sein Engagement für die republikanische Regierung.

Künstlerisches Schaffen und Vermächtnis

Meissonier wird oft als der französische Metsu bezeichnet, ein Hinweis auf den niederländischen Maler Gabriel Metsu, der für seine Miniaturen von bürgerlichen Hausszenen bekannt war. Meissoniers Werke zeichnen sich durch ihre mikroskopischen Details aus und umfassen:
  • *Halt an einer Taverne*, im Besitz des Duc de Morny.
  • *Die Schlägerei*, im Besitz von Königin Victoria.
  • *Die Spieler und der Streit* (*La Rixe*), die dem englischen Hof von Napoleon III. geschenkt wurde.
Sein späteres Werk, *Der Kaiser in Solferino*, eine Schlachtdarstellung mit Napoleon III., stellte eine Abkehr von seinem typischen Genre dar.

Einflüsse und Bedeutung

Meissonier war ein bedeutender Vertreter des französischen Klassizismus im 19. Jahrhundert. Seine akribische Detailgenauigkeit und die Darstellung bürgerlicher Szenen spiegeln den Zeitgeist seiner Epoche wider. Er beeinflusste zahlreiche nachfolgende Künstler und trug zur Entwicklung der akademischen Malerei bei. Seine Werke sind heute in bedeutenden Museen weltweit zu sehen, darunter das Musée d'Orsay in Paris. Meissonier hinterließ ein bleibendes Vermächtnis als Meister der Miniaturenmalerei und als Chronist des französischen Bürgertums im 19. Jahrhundert.