Leben und künstlerische Ausbildung
Hugo Körte wurde in Stettin, Polen, geboren. Nach seinem Dienst als Artillerist während des Ersten Weltkriegs widmete er sich dem Studium der Philologie an der Universität Berlin. Seine formale künstlerische Ausbildung begann im Jahr 1920 an der Königlicht Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Leipzig, wo er das Zeichnen unter Hans Nadler erlernte. Zudem studierte er Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Im Jahr 1921 zog er an die Dresdner Kunstakademie, wo er zum Meisterschüler von Oskar Kokoschka wurde. In dieser prägenden Zeit erhielt er ein Stipendium von Kokoschka und unternahm Studienreisen nach Serbien und Italien.
Im Jahr 1926 studierte Körte am Bauhaus Dessau. Sein Werdegang führte ihn ab 1933 als Lehrer an die Deutsche Schule in Rom. In seinen späteren Lebensjahren zog er nach München, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1974 als freischaffender Künstler tätig war.
Künstlerische Werke und Ausdrucksmittel
Körte war ein Maler, Grafiker und Lehrer, der in verschiedensten Medien arbeitete, darunter Öl, Aquarell und Glasmalerei. Zu seinen bedeutenden Werken zählen:
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden fünf seiner Arbeiten – darunter Aquarelle und Drucke mit den Titeln Häuser, Rügenwaldermünde, Frauen auf Maultieren, Tintenfisch und Fischerhafen in Rügenwaldermünde – von den Behörden beschlagnahmt.