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Kurzbiografie

  • Also known as:
    • Ulrico Giovanni Giacometti
    • Giovanni Ulrico Giacometti
  • Emotional tone: beschaulich
  • Lifespan: 65 years
  • Creative periods: mature period
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Color intensity:
    • ausgewogen
    • leuchtend
  • Top-ranked work: Winter in Maloja
  • Mediums: öl auf leinwand
  • Works on APS: 83
  • Vibe: gelassen
  • Room fit: wohnbereich
  • Mehr…
  • Typical colors:
    • neutrale töne
    • dunkle töne
  • Gift suitability: other-none
  • Museums on APS:
    • Kunsthaus Zürich
    • Kunsthaus Zürich
    • Kunsthaus Zürich
    • Kunsthaus Zürich
    • Kunsthaus Zürich
  • Nationality: Schweiz
  • Born: 1868, Borgonovo, Schweiz
  • Copyright status: Public domain
  • Died: 1933
  • Movements: impressionism
  • Best occasions: akzentuierung
  • Top 3 works:
    • Winter in Maloja
    • View of Capolago
    • Maira near Stampa

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie wurde Giovanni Giacometti geboren?
Frage 2:
Wer war Giovanni Segantini für Giovanni Giacometti?
Frage 3:
Welche Kunstrichtung beeinflusste Giovanni Giacometti besonders zu Beginn seiner Karriere?
Frage 4:
In welcher Stadt fand Giovanni Giacometti seine erste Ausstellung statt?
Frage 5:
Giovanni Giacometti diente von 1918 bis 1921 und erneut von 1931 bis 1932 auf welcher Kunstinstitution?

Giovanni Giacometti: Leben und Vermächtnis

Frühes Leben und Ausbildung

  • Giovanni Ulrico Giacometti wurde am 7. März 1868 in Borgonovo, Schweiz, geboren.
  • Er war das achte Kind einer Familie mit acht Kindern; sein Vater, Alberto, war Bäcker und Cafébesitzer.
  • Sein Cousin, Augusto Giacometti, war ebenfalls Maler und brachte ihn schon im frühen Alter in die Welt der Kunst ein.
  • Er studierte zunächst an der Kunstgewerbeschule in München (1886-1887), fand sie jedoch ungeeignet und zog mit Cuno Amiet nach Paris.
  • In Paris studierte er an der Académie Julian unter William Adolphe Bouguereau und Joseph Nicolas Robert-Fleury, bis 1891 finanzielle Schwierigkeiten ihn zur Rückkehr in die Schweiz zwangen.

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

  • Nach Phasen des Wanderns und Suchens nach Inspiration traf Giacometti Giovanni Segantini im Jahr 1894.
  • Segantini wurde ein wegweisender Mentor, der ihm die Schönheit der Berglandschaften und den Divisionismus näherbrachte.
  • Giacomettis künstlerischer Stil entwickelte sich im Laufe der Zeit von frühen Einflüssen des Divisionismus hin zu Post-Impressionismus und schließlich Expressionismus. Er erkundete auch Elemente des Symbolismus und Jugendstil.
  • Er ließ sich von den Landschaften und dem Licht seiner Heimat Schweiz, insbesondere von der Region Bergell, inspirieren.

Wichtige Werke und Themen

  • Giacometti konzentrierte sich hauptsächlich auf Landschaftsmalerei und Porträtmalerei.
  • Seine Landschaften zeigen oft die dramatischen Ausblicke der Schweizer Alpen und fangen die Wirkung von Licht und Atmosphäre ein.
  • Zu seinen bedeutenden Werken gehören “In the Goat Barn”, “Capolago in Winter”, “Morning sun on the lake Sils” und Porträts von Familienmitgliedern wie “Portrait of Ottilia Giacometti”.
  • Er schuf auch Illustrationen für Bücher.

Familienerscheinung und Anerkennung

  • Im Jahr 1900 heiratete er Annetta Stampa und sie hatten vier Kinder.
  • Giacometti ist vor allem als Vater der Künstler Alberto Giacometti, Diego Giacometti und des Architekten Bruno Giacometti bekannt.
  • Er erlangte früh Erfolge mit einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich im Jahr 1898 zusammen mit Cuno Amiet und Ferdinand Hodler.
  • Er nahm an Ausstellungen mit Die Brücke (1908) und der Berliner Secession (1911) teil.
  • Seine erste Einzelausstellung fand im Kunsthaus Zürich im Jahr 1912 statt, gefolgt von einer Retrospektive im Jahr 1920.

Historische Bedeutung

  • Giovanni Giacometti spielte eine wichtige Rolle bei der Brücke zwischen künstlerischen Strömungen in der Schweiz im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
  • Sein Werk spiegelt einen Übergang von traditionellen Techniken zu moderneren Ansätzen wider.
  • Obwohl er oft von seinen berühmten Söhnen überschattet wurde, war Giacometti als Künstler für sich genommen ein angesehener Akteur und trug wesentlich zum Schweizer Kunstleben bei.
  • Er diente von 1918 bis 1921 und erneut von 1931 bis 1932 auf der Eidgenössischen Kunstkommission (Schweizerische Bundeskunstraad).
  • Sein Vermächtnis reicht über seine eigene künstlerische Produktion hinaus, da er eine kreative Umgebung schuf, die die Talente seiner Kinder förderte, die zu führenden Figuren der modernen Kunst wurden.