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George Stubbs

1724 - 1806

Kurzbiografie

  • Top-ranked work: Löwe Angriff auf ein Pferd
  • Typical colors: erdig
  • Color intensity:
    • monochrom
    • ausgewogen
  • Lifespan: 82 years
  • Top 3 works:
    • Löwe Angriff auf ein Pferd
    • Ein Bärenjäger Mit Zwei Spanieln
    • Die Grosvenor Hunt
  • Room fit: wohnbereich
  • Best occasions:
    • statement-piece
    • akzentuierung
  • Also known as: Georg Stubbs
  • Creative periods: mature period
  • Movements: romanticism
  • Mehr…
  • Museums on APS:
    • Cambridge University Library
    • Cambridge University Library
    • Yale Center for British Art
    • Cambridge University Library
    • Cambridge University Library
  • Art period: Frühe Neuzeit
  • Mediums:
    • öl auf leinwand
    • acryl auf leinwand
  • Copyright status: Public domain
  • Vibe:
    • dramatisch
    • romantisch
  • Works on APS: 194
  • Born: 1724, Liverpool, Vereinigtes Königreich
  • Died: 1806
  • Nationality: Vereinigtes Königreich
  • Gift suitability: other-none

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde George Stubbs geboren?
Frage 2:
Was war einer der ersten Berufe von George Stubbs, bevor er sich dem Malen widmete?
Frage 3:
Welches Thema dominierte in den Werken von George Stubbs?
Frage 4:
Für welches Werk ist George Stubbs besonders bekannt, das sich in der National Gallery befindet?

Frühes Leben und Ausbildung

George Stubbs, ein renommierter englischer Maler, wurde am 25. August 1724 in Liverpool, im Vereinigten Königreich, geboren. Seine frühen Jahre waren von einer spärlichen Aufzeichnung seiner Aktivitäten bis zum Alter von 35 Jahren geprägt, wobei die meisten Informationen aus den Memoiren von Ozias Humphry stammen, die auf Gesprächen mit Stubbs im Jahr 1794 basieren. Stubbs begann seine künstlerische Laufbahn im Alter von 15 Jahren und arbeitete zunächst unter seinem Vater, einem Ledergerber. Später suchte er das Gespräch mit Hamlet Winstanley, einem Maler und Kupferstecher aus Lancashire, um eine kurze Lehrzeit zu absolvieren. Dieser kurze Aufenthalt ermöglichte es ihm, die Sammlung in Knowsley Hall zu studieren.

Künstlerische Entwicklung und bemerkenswerte Werke

Stubbs' Leidenschaft für Anatomie führte ihn 1744 nach York, wo er unter dem Chirurgen Charles Atkinson im York County Hospital studierte. Eines seiner frühesten erhaltenen Werke ist eine Reihe von Illustrationen für John Burtons Lehrbuch über Hebammenkunst, das 1751 veröffentlicht wurde. Im Jahr 1756 mietete Stubbs einen Bauernhof in Lincolnshire und verbrachte 18 Monate mit der Sektion von Pferden, unterstützt von seiner Lebensgefährtin Mary Spencer. Dies führte zur Veröffentlichung der Anatomie des Pferdes im Jahr 1766, wobei die Originalzeichnungen heute im Royal Academy aufbewahrt werden. Stubbs' Arbeit wurde bald von führenden aristokratischen Mäzenen erkannt, darunter der 3. Herzog von Richmond, der 1759 drei große Gemälde in Auftrag gab. Dies markierte den Beginn seiner erfolgreichen Karriere, wobei Werke für mehrere Herzöge und Lords entstanden, die mit dem Kauf eines Hauses in Marylebone, London, gipfelten.

Vermächtnis und bemerkenswerte Gemälde

Stubbs' berühmtestes Werk ist Whistlejacket, ein Gemälde eines eleganten Pferdes, das vom 2. Marquess of Rockingham in Auftrag gegeben wurde und sich heute in der National Gallery in London befindet. Dieses und zwei weitere Gemälde für Rockingham brechen mit der Konvention, da sie schlichte Hintergründe aufweisen.
  • Whistlejacket, ein Vollblutrennpferd, das sich auf seinen Hinterbeinen erhebt, zeigt Stubbs' unvergleichliche Fähigkeit, die Essenz von Pferden einzufangen.
Stubbs' Serie von Gemälden über einen Löwen, der ein Pferd angreift, sind frühe Beispiele für die Romantik und demonstrieren seinen Einfluss auf die Kunst des 18. Jahrhunderts. Stubbs' Vermächtnis als Equine-Künstler ist unübertroffen, wobei seine Werke weiterhin Kunstliebhaber weltweit inspirieren und in Erstaunen versetzen.

Studien zur Anatomie

Stubbs, der bis zum Alter von 16 Jahren im väterlichen Gerberei- und Ledergeschäft arbeitete, war der Umgang mit Tierkadavern nicht fremd, und laut seinen eigenen Aussagen interessierte er sich schon früh für Anatomie. 1745 zog er nach York, wo er in den späten 1740er Jahren ein Studium der Anatomie im York County Hospital aufnahm und bald selbst Anatomie unterrichtete. Dort sezierte er eine im Kindbett verstorbene Frau und fertigte Zeichnungen des Fötus an. Diese frühen Versuche fehlten jedoch die Präzision seiner späteren anatomischen Zeichnungen: dargestellt sind auf den Bildtafeln keine Föten, sondern eher ausgewachsene Säuglinge. Diese Zeichnungen dienten als Grundlage für seine Illustrationen zu John Burtons „Essays towards a Complete New System of Midwifery“. Das Buch wurde 1751 veröffentlicht, ohne Stubbs als Autor der Bildtafeln zu nennen. Nach seiner Rückkehr aus Italien mietete er das Haus in Lincolnshire, wo er von 1756 bis 1758 Pferde sezierte. Nachdem die Pferde durch einen Schnitt in die Halsvene (vena jugularis) ausgeblutet waren, wurde ein flüssiges Wachs injiziert, um den Verlauf der Gefäße während des Sezierens besser zu erkennen. Der Kadaver wurde danach an einer Spezialkonstruktion an der Decke aufgehängt.