Friedel Dzubas: Pionier der Farbflächenmalerei und Magna Technik
Friedel Dzubas (1915 – 1994) entstand in Berlin während der turbulenten Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg, ein deutschgebürtiger amerikanischer Maler, dessen künstlerische Reise über Jahrzehnte hinweg Experimente und Innovationen beinhaltete. Angetrieben von einem tief verwurzelten Wunsch nach Freiheit – eine Stimmung, die tiefgreifend durch seine Flucht vor dem Nationalsozialismus geprägt wurde –, etablierte sich Dzubas in New York City und schloss Verbindungen zu anderen Künstlern wie Helen Frankenthaler und begann eine produktive Karriere, die seinen Platz als bedeutende Figur innerhalb des aufkommenden Farbflächenmotivs festigte.
Seine frühe Ausbildung fand er in Berlin statt, bevor der Aufstieg des Faschismus ihn damit konfrontierte, dass er eine unvermeidliche Realität sah: Exil. Diese Erfahrung verlieh Dzubas Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit ein, die ihm im gesamten schwierigen Zeitraum der großen Depression zugute kamen, als er sich als junger Künstler schwer tat, Anerkennung zu finden. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten kämpfte Dzubas unbeirrt weiter, gespeist von unveränderlichem Engagement und einem wachsenden Glauben an die transformative Kraft der Abstraktion.
Dzubas’ künstlerischer Durchbruch gelang ihm in Manhattan Anfang der 1950er Jahre, wo er einen gemeinsamen Atelier mit Helen Frankenthaler teilte und förderte damit Dialoge zwischen Künstlern, die zweifellos seinen sich entwickelnden Stil beeinflussten. Die Ausstellung „Ninth Street Show“ von 1951 markierte einen Wendepunkt – sie brachte Dzubas den einflussreichen Clement Greenberg näher und katapultierte ihn in das Umfeld angesehener Galerien wie Leo Castelli und Tibor de Nagy. Diese Ausstellungen präsentierten seine mutigen Erkundigungen nach Farbe und Textur und etablierten ihn als Schlüsselteilnehmer im aufkommenden Farbflächenmotiv. Grünbergs Empfehlung auf dem Poster für das zweite New York Gemälde und Bildhauerei jährliche Ausstellung unterstrich Dzubas’ Bedeutung innerhalb der künstlerischen Landschaft dieser Zeit – ein Beweis dafür, dass er in der Lage war, den Geist einer Epoche einzufangen.
Dzubas’ Stil entwickelte sich im Einklang mit breiteren Trends in der amerikanischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und übernahm insbesondere die lyrische Abstraktion neben der Farbflächenmalerei. Seine Zusammenarbeit mit Jackson Pollock und anderen bahnbrechenden Künstlern erweiterten seinen künstlerischen Horizont und stellten ihn neuen innovativen Techniken und konzeptionellen Ansätzen gegenüber. Besonders hervorzuheben ist Dzubas’ Förderung von Magna Paint – einer revolutionären Acryldispersion, die Leonard Bocour und Sam Golden entwickelt hatten –, die außergewöhnliche Möglichkeiten zur Überlagerung und Farbstreuung ermöglichte. Diese Technik wurde zum Synonym für Dzubas’ unverwechselbaren Stil und führte zu monumentalen Leinwänden, die Aufmerksamkeit und Bewunderung hervorriefen und sich durch großzügige Farbwäschen geprägt waren, die von gezielten Kratzbewegungen unterbrochen wurden, um Pigment in ungepigelte Leinwand einzubetten. Diese Technik wurde zum Synonym für Dzubas’ unverwechselbaren Stil und führte zu monumentalen Leinwänden, die Aufmerksamkeit und Bewunderung hervorriefen und sich durch großzügige Farbwäschen geprägt waren, die von gezielten Kratzbewegungen unterbrochen wurden, um Pigment in ungepigelte Leinwand einzubetten.
Dzubas’ künstlerische Entwicklung spiegelte sich wider im größeren Kontext der amerikanischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und übernahm insbesondere die lyrische Abstraktion neben der Farbflächenmalerei. Seine Zusammenarbeit mit Jackson Pollock und anderen bahnbrechenden Künstlern erweiterten seinen künstlerischen Horizont und stellten ihn neuen innovativen Techniken und konzeptionellen Ansätzen gegenüber. Besonders hervorzuheben ist Dzubas’ Förderung von Magna Paint – einer revolutionären Acryldispersion, die Leonard Bocour und Sam Golden entwickelt hatten –, die außergewöhnliche Möglichkeiten zur Überlagerung und Farbstreuung ermöglichte. Diese Technik wurde zum Synonym für Dzubas’ unverwechselbaren Stil und führte zu monumentalen Leinwänden, die Aufmerksamkeit und Bewunderung hervorriefen und sich durch großzügige Farbwäschen geprägt waren, die von gezielten Kratzbewegungen unterbrochen wurden, um Pigment in ungepigelte Leinwand einzubetten.
Er arbeitete autodidaktisch und hatte keine formale Ausbildung im Malen erhalten. Er wurde als Mischling – ein Kind von Eltern verschiedener Ethnien – und damit der Möglichkeit verweigert, auf dem Universität zu studieren –, erst mit fünfzehn Jahren durch einen Dekorationsfirma Mitarbeiter und später durch eine Tätigkeit als Buchillustrator tätig. Sein Vater war Modedesigner und Leiter einer Textilfabrik und seine Mutter Hausfrau. Er studierte unter Paul Klee an der Kunstakademie Düsseldorf und ließ sich von dessen Ideen über Farbe inspirieren, die zentrale Rolle in Klees Unterricht spielten. Nach dem Krieg floh Dzubas nach Amerika und gründete eine Familie dort. Seine erste Ehe fand er mit einer Amerikanerin statt und später heiratete er erneut. Er arbeitete mehrere Jahre als Mitarbeiter bei einer Zeitschrift und lebte zunächst in Chicago und dann in New York City. Durch seine Begegnung mit anderen jungen Künstlern wie Pollock und Frankenthaler konnte Dzubas einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des amerikanischen abstrakten Expressionismus leisten. Seine Zusammenarbeit mit Helen Frankenthaler förderte Dialoge zwischen Künstlern, die zweifellos seinen sich entwickelnden Stil beeinflussten. Er wurde Mitglied der Greenwich Village Kunstszene und nahm an wichtigen Ausstellungen teil, darunter die „Ninth Street Show“ von 1951 und die „Color Field Survey“ von 1975. Seine Werke wurden in zahlreichen öffentlichen Sammlungen aufbewahrt, darunter das Albright-Knox Art Gallery, Buffalo; Das Georgia Museum of Art, Athens; Das Kemper Museum of Contemporary Art, Kansas City; Das Lowe Art Museum, Coral Gables; Das Metropolitan Museum of Art, New York; Das Smithsonian American Art Museum, Washington, D.C.; Das Solomon R. Guggenheim Museum, New York; Das Whitney Museum of American Art, New York und das Yale University Art Gallery, New Haven.