Franz Amann

Stilistik und Materialität

Franz Amann bricht radikal mit den konventionellen Beschränkungen des traditionellen Rahmens. Seine Werke bestehen selten aus gewöhnlichen, rechteckigen Leinwänden; stattdessen entscheidet er sich für unkonventionelle Geometrien, die die räumliche Erwartungshaltung des Betrachters gezielt durchbrechen. So hat er beispielsweise sternförmige Leinwände genutzt, um ein Gefühl der Schwebe zu erzeugen – eine Form, die zu schweben oder herabzusinken scheint, manchmal nur durch ein kleines Podest verankert, das das Objekt mit der Erde verbindet. Diese Abkehr vom Standardrechteck verschiebt den Fokus weg vom reinen Bild hin zur physischen Präsenz des Objekts selbst.

Die Materialität seines Schaffens ist schwer und haptisch. Franz Amann arbeitet mit einer vielfältigen Palette an Substanzen und verbindet dabei das Zarte mit dem Industriellen. Er nutzt Öl auf Leinwand, Lack und Papier, integriert diese jedoch oft in ein Zusammenspiel mit weitaus raueren Elementen. Seine Installationen und Skulpturen greifen häufig auf Eisen, Holz und Stein zurück. In bestimmten Werken schichtet er Leinwand, Holz, Dispersionsfarbe und Stein übereinander, um eine physische Tiefe zu erschaffen. Das Nebeneinander von Eisen und Holz sowie der Farbe erzeugt eine Spannung zwischen dem Organischen und dem Fabrizierten, wodurch das physische Gewicht des Werkes zu einem zentralen Bestandteil der visuellen Erfahrung wird.

Bedeutende Werke und künstlerische Projekte

Im Jahr 2009 schuf Amann Ja, Panik, ein Werk in Öl auf Leinwand, das gleichzeitig als Cover für das Album „The Angst and The Money“ diente. Dieses Stück markiert einen spezifischen Moment in seinem Schaffen und existiert gleichberechtigt neben anderen katalogisierten Werken wie No. 1. Seine künstlerische Praxis bewegt sich oft weg von der klassischen rechteckigen Leinwand und bevorzugt stattdessen unkonventionelle Formen und strukturelle Interventionen.

Das Jahr 2023 war geprägt von einer intensiven Produktion mit unterschiedlichsten Materialien. Er schuf Staatskünstlerinnenbau blau und das großformatige Wand-Bau, letzteres konstruiert aus Leinwand, Holz, Dispersion und Stein. Seine Arbeiten in dieser Phase setzen sich häufig mit physischen Grenzen und defensiven Strukturen auseinander. Dies zeigt sich deutlich in den Stücken defense 1 und defense 2 aus dem Jahr 2023, die Eisen, Holz und Farbe nutzen, sowie in dem Werk with defense 1.

  • Ja, Panik (2009)
  • No. 1 (ca. 2014)
  • Staatskünstlerinnenbau blau (2023)
  • defense 1 (2023)
  • defense 2 (2023)
  • Wand-Bau (2023)

Ausstellungen und öffentliche Anerkennung

Die Entwicklung von Amanns Präsenz in der regionalen Kunstszene ist durch gezielte, lokal verankerte Engagements gekennzeichnet. Im Jahr 2012 wurde sein Werk in der Ausstellung „Heimspiel“ gezeigt, einer jurylgeprüften Regionalveranstaltung, die das künstlerische Schaffen der Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Thurgau, des Fürstentums Liechtenstein und Vorarlbergs umfasst.

Das Jahr 2023 markiert eine Hinwendung zu kollaborativen und institutionellen Räumen. Seine Arbeiten wurden in der Ausstellung COUNTERMEASURE präsentiert, die vom 5. bis zum 12. Mai 2023 stattfand. Diese Periode war auch von der Präsentation großformatiger Installationen wie dem Wand-Bau geprägt, welches aus Leinwand, Holz, Dispersion und Stein besteht.

Mit Blick auf das Jahr 2025 weitet sich seine Sichtbarkeit in den Bereich der Publikationen und Ausstellungen aus. Ein Werk von ihm fand in der September-Ausgabe der Zeitung Thema Vorarlberg Erwähnung. Im selben Jahr wird der Kunstverein Eisenstadt eine Ausstellung mit dem Titel „Zwischen Stufen, Phasen, Stopps (Tun für Tun)“ ausrichten, die vom 7. März bis zum 27. April 2025 läuft.

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Frage 1:
In welchem Jahr wurde Franz Amann geboren?
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Welches Werk von Franz Amann befindet sich im WahooArt.com-Katalog?
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In welchem Jahr wurde das Werk „Ja, Panik“ geschaffen?
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Was ist der Beruf von Franz Amann?

Fragen & Antworten

In welchem Jahr wurde Franz Amann geboren?

1973

Wo wurde Franz Amann geboren?

Feldkirch, Österreich

Ist das Werk von Franz Amann noch urheberrechtlich geschützt?

Ja, die Werke dieser Künstlerin / dieses Künstlers unterliegen noch dem Urheberrecht.

Wann und wo wurde Franz Amann geboren?

1973, Feldkirch, Österreich

In welchem Jahr wurde das Werk „Ja, Panik“ geschaffen?

2009

Woher kommt Franz Amann?

Österreich

Welches Werk von Franz Amann befindet sich im WahooArt.com-Katalog?

No. 1

Wer ist Franz Amann?

Stilistik und Materialität Franz Amann bricht radikal mit den konventionellen Beschränkungen des traditionellen Rahmens. Seine Werke bestehen selten aus gewöhnlichen, rechteckigen Leinwänden; stattdessen entscheidet er sich für unkonventionelle Geometrien, die die räumliche Erwartungshaltung des Betrachters gezielt durchbrechen. So hat er beispielsweise sternförmige Leinwände genutzt, um ein Gefühl der Schwebe zu erzeugen – eine Form, die zu schweben oder herabzusinken scheint, manchmal nur dur

Zu welcher Kunstperiode gehörte Franz Amann?

– Zeitgenössische Kunst

Was ist der Beruf von Franz Amann?

Maler