Die künstlerische Praxis von Felix Weinold
Felix Weinold ist ein deutscher Künstler, dessen vielseitiges Schaffen die Malerei, die Grafik, die Fotografie, die Zeichnung, das Video sowie den Druck umfasst. Sein kreatives Wirken erstreckt sich zudem auf die Szenografie, in der er als Bühnenbildner tätig ist, sowie auf den öffentlichen Raum durch Projekte im Bereich Kunst am Bau. Sein Werk zeichnet sich durch ein ständiges Pendeln zwischen Abstraktion und Figuration aus, wobei er häufig experimentelle und medienübergreifende Ansätze wählt. In seiner fotografischen Arbeit greift er oft auf heterogene Bildquellen zurück, die er aus dem Internet, aus Magazinen oder aus Postkartensammlungen bezieht. Seine Videowerke, wie etwa das Stück Wühltisch aus dem Jahr 2015, nehmen oft einen experimentellen Charakter an und nutzen Zeitlupe, um visuelle Anordnungen zu dekonstruieren und zu transformieren.
Ausbildung und berufliche Beiträge
Weinold studierte von 1982 bis 1988 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Gerhard Berger und Manfred Hollmann, wobei er schließlich zum Meisterstudenten von Berger wurde. Zu seinen frühen beruflichen Erfahrungen gehörten Praktika im Malersaal des Augsburger Stadttheaters sowie in einer Werbeagentur in Freiburg. Über seine Tätigkeit als bildender Künstler hinaus hat er die literarische Welt durch die Gestaltung von Buchcovern für verschiedene Verlage bereichert. Sein professionelles Spektrum umfasst zudem kuratorische Tätigkeiten, bei denen er Ausstellungen organisiert und Kataloge für Museen entworfen hat.