Frühes Leben und Hintergrund
- Name: Eugenio Cruz Vargas
- Andere Namen: Keine
- Geboren: Santiago, Chile (2. Oktober 1923)
- Gestorben: Olmué, Chile (18. Januar 2014)
- Familie: Sohn von Pedro Nolasco Cruz Correa und Maria Vargas Bello. Enkelsohn des literarischen Kritikers Pedro Nolasco Cruz Vergara, Ur-Enkelsohn von Francisco Vargas Fontecilla und Vicente Correa Albano und Ur-Ur-Enkelsohn von Andrés Bello López und Pedro Nolasco Vergara Albano. Verheiratet mit Luz Vergara Errazuriz (1950-2014), mit der er 9 Kinder hatte: José Eugenio, Soledad, Juan José, Eduardo, Josefina, Isabel, Felipe, María de la Luz und Santiago.
- Ausbildung: Studierte am Colegio San Ignacio, einer Jesuiten Schule in Santiago.
- Frühe Karriere: Arbeitete bei der Banco de Chile im Marketing und in der Immobilienentwicklung mit Schwerpunkt auf Immobilien in Providencia, Vitacura und Las Condes.
Künstlerische und Literarische Entwicklung
- Doppelte Berufung: Eugenio Cruz Vargas war bekannt für seine gleichzeitige Karriere als Dichter und Maler.
- Malstil: Sein Stil entwickelte sich von naturalistischen Landschaften zur Abstraktion. Er ließ sich von klassischen Lehrern des Naturalismus und der Romantik im 19. Jahrhundert inspirieren. Ausstellungen in den Jahren 1986, 1999 und 2008 konzentrierten sich auf die chilenische Umwelt und das Bauernleben.
- Poetischer Stil: Seine Poesie erforschte Surrealismus und gipfelte in literarischem Kreationismus. Charakterisiert durch einen flachen, surrealen Stil mit einfacher Sprache zur Ausdruck von Liebe, Leben und Natur.
- Bemerkenswerte Werke (Literatur): "The Only Time I Lie" (1978), "Sky" (1980) und "From the Earthly to the Spatial" (2011).
Karriere jenseits der Kunst: Werbung und Film
- Gründer einer Werbeagentur: Partner bei “Agencia de Publicidad Cóndor” (gegründet 1942), später Eigentümer. Er gründete nachfolgende Werbeagenturen, darunter "Cruz y del Solar", "Vía Publicidad" und "Publicidad Siete".
- Geschäftliche Unternehmungen: Schöpfer von Via Advertising (1974), Libraries for Chile (1987) und dem Central Station Mall (Paseo Estación Mall, 1978).
- Filmproduktion: Während einer wirtschaftlichen Krise in Chile reiste er nach Europa und in die Vereinigten Staaten. Er produzierte zwei Filme: "Antonio" (eine Komödie, gedreht in Quintay, Santiago und Pirque) mit Larry Hagman und Trini López; und "Autorretrato" (ein Drama) mit Joby Baker, Pamela Hensley, Alicia Quiroga und María Eugenia Cavieres. Der Musik für "Autorretrato" wurde von Ángel Parra und Isabel Parra komponiert.
Einflüsse und Vermächtnis
- Künstlerische Einflüsse: Inspiriert von klassischen Lehrern des Naturalismus und der Romantik in der Malerei sowie von der surrealistischen Bewegung in der Literatur.
- Vergleich mit William Blake: Es wird gesagt, dass er eine Präsenz in seiner bildlichen und literarischen Arbeit hat, die an den englischen Künstler William Blake erinnert.
- Betonung auf Natur: Eine tiefe Liebe zur Natur führte dazu, dass er Farmen in Los Angeles (1965) und Río Bueno (1974) erwarb, was seine künstlerischen Themen stark beeinflusste.
- Anerkennung: Seine Arbeit wurde in wichtigen nationalen Zeitungen kritisch gefeiert und festigte damit seinen Platz als bedeutende Figur in der chilenischen Kunst und Literatur. Die nach ihm benannte Stiftung unterstrich sein Engagement für Anstrengung, Ausdauer und Familienwerte.
Historische Bedeutung
- Vielseitiger Künstler: Eugenio Cruz Vargas zeichnet sich durch seine einzigartige Kombination künstlerischer Disziplinen – Poesie und Malerei – innerhalb einer einzigen Karriere aus.
- Kultureller Beitrag: Seine Beiträge reichten über die Kunst hinaus und umfassten Werbung, Filmproduktion und philanthropische Initiativen wie die Gründung von Bibliotheken in Chile.
- Reflexion der chilenischen Identität: Sein Fokus auf die chilenische Umwelt, das Bauernleben und die Landschaften spiegelt ein Engagement für und eine Feier seiner nationalen Identität wider.
- Beständiges Vorbild: Die Eugenio Cruz Vargas Stiftung fördert weiterhin sein Vermächtnis als Vorbild für Kreativität, Ehrlichkeit und Verantwortung.


